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Zeche Eintracht Tiefbau, Schacht 1 Mystery Cache

This cache has been archived.

ostfriesensegler: Schade, findet man ein Plätzchen, hat's schon der Sturm hingerafft.
Er wandert erst mal ins Archiv.
Danke an alle Cacher für Ihre tollen Feedbacks.

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Hidden : 4/18/2009
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Freisenbruch - Zeche Eintracht Tiefbau, Schacht 1






Zur Historie:
• 1765 wurde in Freisenbruch der Eintracht-Stollen in Betrieb genommen
• 1818 wurde eine bergrechtliche Gewerkschaft gegründet. Mehrere große Grubenfeldbesitzer wurden konsolidiert, und die Stollenzeche künftig als Gewerkschaft des Eintracht Erbstollen fortgeführt.
• 1856 Nach zunehmender Erschöpfung der Vorräte auf Höhe der Erbstollensohle wurde die Gewerkschaft nach nochmaliger Grubenfeldvergrößerung (Konsolidation mit Zeche Einigkeit) zur Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Eintracht Tiefbau konsolidiert.
• 1856 südlich der Bochumer Landstraße, wird in Freisenbruch mit dem abteufen des Schachtes 1 begonnen.
• 1853 Schacht 1 geht in Förderung. Der alte Erbstollen wurde weiterhin als Wasserlösungsstrecke für die neuen tieferen Grubenbaue genutzt.
• 1860er Jahren wurde ein zweiter Schacht namens Justus geteuft, welcher aber nicht lange in Förderung blieb.
• 1873 wurde eine zweite separate Betriebsanlage an der Alleestraße abgeteuft.
• 1877 separate Betriebsanlage geht unter dem Namen Eintracht Tiefbau II in Betrieb.
• 1883 wurde auf der Schachtanlage Eintracht Tiefbau I eine Kokerei angeblasen.
• 1890 ergab sich, dass die Zeche Eintracht Tiefbau vornehmlich Ess- und Magerkohlen wird abbauen können, wurden umfangreiche Aus- und Umbaumaßnahmen durch die Gewerkschaft Eintracht Tiefbau durchgeführt.
• 1894 wurde die Kokerei Schacht 1 wieder außer Betrieb genommen, da die Zeche nicht mehr ausreichend verkokbare Kohle förderte.
• 1896 wurde auf der Betriebsanlage II ein kleiner gebrochener Wetterschacht abgeteuft (gebrochen = erst senkrecht, dann schräg abwärts führend).
• 1897 erhielt Schacht 1 ein neues stählernes Fördergerüst.
• 1898 wurde nun für die Ess- und Magerkohlenförderung eine Brikettfabrik auf Schacht 1 in Betrieb genommen.
• 1910 bis 1912 wurde neben Schacht 1 der Schacht 3 als neuer Hauptförderschacht abgeteuft und in Betrieb genommen. Dieser wurde mit einer Doppelförderung ausgestattet. Nach dessen Fertigstellung wurde der kleine Wetterschacht auf der Anlage II abgeworfen und verfüllt. Schacht 1 wurde als Wetterschacht fortgeführt. Die Förderung erreichte 630.000 Tonnen bei 1970 Beschäftigten.

Heutiger Zustand:
Nach erfolgtem Abbruch der Tagesanlagen sind von den Gebäuden der Zeche Eintracht Tiefbau keine Spuren mehr zu finden. Einige verbrochene Stollenmundlöcher in Freisenbruch können der alten Erbstollenzeche zugehörig gewesen sein.

Auf dem Schachtgelände Eintracht Tiefbau 1/3, im Winkel der Bochumer Landstr. und der Freisenbruchstr., befindet sich an den Rändern heute eine Wohnbebauung, auf einer Grünanlage an der Bochumer Landstr. (hinter dem Kröger Polstermarkt) Sind die Standorte der ehemaligen Schächte 1 und 3 anhand von Revisionsöffnungen mit Schachtabdeckungen und entsprechender Beschilderung noch zu erkennen, wobei sich Schacht 1 mit mehreren Entgasungsstutzen deutlich sichtbar direkt neben einem Parkweg auf einer Wiese befindet. Schacht 3 liegt dagegen etwas versteckt in einem Buschgelände neben einem Wohnhochhaus. Dieser Schacht 3 ist im Jahre 1987 bis auf eine teufe von 400 Metern abgesackt, der Schacht musste danach aufwändig verfüllt werden und wurde anschließend mit einem 60 Meter dicken Betonpfropfen verschlossen.


Die Aufgabe:
Ein Kumpel, bei den oben angegebenen Koords, teuft sich 736,7m in die Erde. Von dort buddelt er, in Richtung 151° ein Stollen, mit einer Geschwindigkeit von 3km/h für 22’ und 8,4’’. Nach einer kurzen Pause und ‚nen Hugo, gräbt er sich mit einem Steigungswinkel von 20,6°, Kreisförmig um den Schacht als Mittelpunkt, im Uhrzeigersinn, durch bis zum Lorenz. Dort findet Ihr eine "kleine Gedenktafel".

Additional Hints (No hints available.)