Die obigen Koordinaten markieren ziemlich genau die Kasse eines
Geschäftes. Hier liegt der Cache nicht. Dennoch hat dies ein Bezug
zum Cache:
Denn, immer wenn es im Supermarkt an der Kasse piept, ist alles
in Ordnung (An der Kasse, natürlich. Ich würde nie behaupten, dass
es bei einem Geocacher piept ;-). Der Scanner hat die Ware erkannt.
Anders als sonst im Leben ist es nur dann problematisch, wenn es
nicht piept. Dann hat nämlich der Scanner etwas falsch gelesen und
würde unter Umständen einen falschen Preis anzeigen.
Wie erkennt er das eigentlich?
Nur so viel sei verraten: Mit den Ziffern und den Barcodes. Die
ersten beiden Ziffern stehen für das Herkunftsland der Ware. Die
nächsten fünf Ziffern stehen für den Hersteller und die dann
folgenden fünf Ziffern stehen für das Produkt. Was ist das
Geheimnis der 13. Ziffer?
Vielleicht hilft ja der letzte – exemplarische –
Einkauf eines imaginären Cachers. Zunächst hat er Kopierpapier
gekauft, um seine Tour akribisch zu planen und alle
Cache-Beschreibungen auszudrucken. Ein neues GPS-Gerät war auch
fällig, und natürlich ein Satz Batterien, damit ihm beim Cachen
nicht der Saft ausgeht. Sicherheitshalber nimmt er einen
Cache-Container mit, falls er spontan einen Cache verstecken will.
Eine Apfelschorle als Durstlöscher für den langen Micro kommt auch
ins Gepäck. Auch ein Leuchtmittel für die Taschenlampe hat schon
oft gute Dienste getan. Ebenso wie ein gutes Buch zur Abwechselung
in kurzen Pausen und Nüsse für den kleinen Hunger zwischendurch.
Schließlich noch Schokolade als Nervennahrung, wenn der Cache nicht
zu finden ist oder die Way Points „zu spinnen“
scheinen. Und zu guter Letzt noch CD-Rohlinge. Keine Ahnung wozu er
die braucht. Aber es muss ja nicht immer alles auf den ersten
Blick klar sein.
Nun denn. Mit diesen Einkäufen steht der Cacher an der Kasse,
und er hat ein Problem. Denn: 5 von den Barcodes sind original, bei
5 von ihnen wurde die 13. Ziffer manipuliert. (Nur zur Sicherheit:
es wurden bei allen Produkten die dreizehnten Ziffern der Barcodes
„angefasst“, aber nur bei 5 Barcodes die letzte Ziffer
tatsächlich verändert. Aus der Bild-Qualität kann man ergo keine
Schlüsse ziehen, die zur Lösung der Aufgabe beitragen können.) Das
heisst: an der Kasse würde es fünf Mal piepen, und fünf Mal eben
nicht.
Findet die falschen Barcodes und korrigiert sie. Die neuen,
richtigen Werte der fünf zu korrigierenden Waren weisen Euch den
Weg zum Cache. Dabei ist A der erste korrigierte Wert, B der
zweite, usw.
Zu guter Letzt: uns macht das Geocachen deshalb so viel Freude,
weil wir damit immer unsere Kids motivieren können, mit uns nach
draußen in die Natur zu ziehen. Und zwar bei Wind und Wetter ...
Dabei sind natürlich schön gefüllte Dosen sehr hilfreich. –
In diesem Sinne und im Sinne dieses Caches enthält die Dose in der
Erstausstattung ausschließlich "Zeugs", über das sich mit-cachende
Kinder richtig freuen. Wir würden uns über "fair trades" freuen, so
dass dieser Cache auch den mitkommenden Kindern Spass macht.
Ach ja: Es kann nicht schaden, auf dem Weg zum Final die
Cache-Beschreibung mitzunehmen.
Der Micro, der den „zweiten Blick“ ermöglicht, liegt
bei:
N50°45.(D)(C)(A+E) E006°10.(B)(C)(E)