Bernshausen ist ein beschaulicher, stiller Ort am Seeburger See, dem „Auge des Eichsfeldes“.
In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts forschte in Göttingen ein jüdischer Naturwissenschaftlern –Prof. Dr. E. Dorn-, der schon kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung zunächst ein Lehrverbot und später ein generelles Berufverbot erteilt bekam.
Kraft seines Intellektes erkannte er, welche Gefahren auf ihn und seine Familie zukamen und er begann, alles für die später auch erfolgreich durchgeführte Absetzung nach England Notwendige vorzubereiten. Dabei half ihm klammheimlich Dr. W. Scheele, ein loyaler und in stiller Opposition befangener wissenschaftlicher Mitarbeiter. Rechtzeitig vor den Novemberprogromen im März 1938 hatte sich Prof. Dorn eine zweite berufliche Karriere in England aufgebaut. Er hatte die entscheidende Hilfe seines Mitarbeiters nicht vergessen und versuchte, ihm eine Nachricht zukommen zu lassen, mittels der sich Dr. Scheele in den Besitz wertvoller wissenschaftlicher Aufzeichnungen bringen konnte, die Prof. Dorn in seinem Heimat- u. Wohnort BeRnSHAuSeN versteckt hatte.
Im Nachlaß von Dr. Scheele fanden seine Enkel Ende 2008 diese Nachricht. In einem Gedichtband fanden sie auf mehreren Seiten das Wort BeRnSHAuSeN und darunter Kritzeleien, deren Anfang man auf dem stockfleckigen Papier nicht mehr genau erkennen konnte. Dr. Scheele hat aber offenbar diese wirren Buchstaben in Zahlen übersetzt, denn man konnte mit einiger Phantasie unter den Worten BeRnSHAuSeN noch entziffern:
51°(Se-1). RnH
und
010°10. (N+2) n (N+2) .
Leider waren die letzten Zahlen nun nicht mehr lesbar. Die Enkel erkannten, dass es sich um verschlüsselte Koordinaten handeln muss, hatten aber keine Idee, welche Verschlüsselung hier gewählt wurde.
Deine Aufgabe: Hilf den Enkeln, Prof. Dorns Schatz zu finden.
Wundere Dich nicht, wenn nicht nur der Schatz, sondern auch das Versteck deutlich in die Jahre gekommen ist. (Die Enkel können nicht wissen, dass wir Geocacher das einen Ort mit lost-place-Charakter nennen).

Bitte am Final keine Gewalt anwenden. Auch Klettertouren sind nicht nötig. Man kommt ohne jede Gefährdung von sich selber oder der Umgebung zum Cache. Bitte auch auf Muggel achten, damit das Versteck lange erhalten bleibt.