Heinz Schrader war bereits vor Kriegsbeginn Fluglehrer.
Mit der Teilnahme am Schulungslehrgang "Elbe", wurde der Flieger
auf den Sondereinsatz als Rammjäger vorbereitet.
Am 10. April 1945 startete er in Stendal um die einfliegenden
alliierten Bomber durch Rammen zum Absturz zu bringen.
Heinz Schrader schoß einen Bomber ab.
Bevor er einen weiteren durch Rammen zum Absturz bringen konnte,
wurde er vom Begleitschutz "Mustang- Jägern" über Stemmen
abgeschossen und stürzte hier ins Wittmoor. Bei Bergungsversuchen
nach dem Krieg wurden persönliche Papiere des Piloten gefunden die
zur Identifizierung von Heinz Schrader führten. Die endgültige
Bergung mißlang; Das Loch füllte sich mit Wasser und so wurde die
Absturzstelle zum Feldgrab. Ein behauerner Findling in Form eines
stilisierten Propellers mit einer Bronzetafel erinnert heute an den
Fliegertod des Fhj - OFw Schrader am 10. April 1945.