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Historische Bergstraßen - Kienbergweg Multi-Cache

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Hidden : 2/15/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Werdenfels kennen lernen

Den gefürchteten Kienbergweg, den wir heute begehen wollen, stammt aus dem Jahre 1629 und galt als Handelsweg zwischen Venedig und Augsburg. Von hier aus lässt sich auch die älteste Straßenverbindung einsehen, die links unterhalb am Gießenbach verlief und die ich euch für den Rückweg wärmstens empfehlen kann.
Der Kienbergweg war von den Fuhrleuten sehr gefürchtet und die Gefahr des Berges war allerorts bekannt. Man sprach von einer „Höllenfahrt“ und einem „schaurigen Anstieg“. Bei Zeiten mussten hier bis zu 18 Rösser vor die Wägen gespannt werden um den steilen Berg zu bewältigen.
Viele Jahrhunderte war die Straße nur ein Saumpfad und nach neusten archäologischen Erkenntnissen wurde die Straße mit hoher Sicherheit auch schon von der IX. römischen Legion genutzt. Sie wurde später in der Schlacht im Teutoburger Wald vernichtend geschlagen.

Parken könnt ihr in der Nähe des Startpunktes am Ortsende von Oberau.

Station 1 – Start an der Brücke
N 47° 33.557‘ E011°07.154‘
Sucht von hier aus ein Haus mit der Hausnummer 35 - es ist in Sichtweite. Im Jahre 1683 wurde hier für das Kloster Ettal Brot gebacken. Später wurde es dann ein Wirtshaus, indem sich die Fuhrleute noch einmal stärkten und übernachteten, bevor sie den steilen Kienberg mit ihren Wägen angingen. An der Frontseite des Hauses findet ihr einen Spruch:
„Magst du dich zum Alten halten, oder Altes neu gestalten, Mein’s nur treu und lass Gott walten“
Gesucht ist die erste Jahreszahl links unterhalb des Spruches. Das Ergebnis der Berechnung mit der richtigen Jahreszahl = A.

Jahreszahl 1614 - 1611 = 3
Jahreszahl 1726 – 1721 = 5
Jahreszahl 1883 – 1876 = 7

Weiter geht es die Straße entlang, vorbei an einen Lost Place (leider eingezäunt ) zum Beginn der ersten Station eines Lehrpfades, der euch mit Informationen zum Kienberg versorgt.

Station 2 – Lehrpfad
N47°33.556‘ E011°06.945‘
Beantwortet folgende Frage: „Wann geschah der letzte schwere Unfall auf der alten Straße?“ Das Ergebnis der Berechnung mit der richtigen Jahreszahl = B.

Jahreszahl 1850 – 1846 = 4
Jahreszahl 1875 – 1869 = 6
Jahreszahl 1900 – 1892 = 8

Folgt nun den Lehrpfad bergauf und beantwortet folgende Fragen.

Station 3 – Grenzstein
N 47°33.644‘ E011°06.476‘
Allgemeinbildung ist hier gefragt. Auf der linken Seite findet ihr einen Grenzstein. Passt auf, dass ihr nicht vorbei lauft (vor allem im Winter!). Welche Kreuzform ist auf dem Grenzstein abgebildet. Die richtige Antwort = C.
Lateinisches Kreuz = 3
Templerkreuz = 4
Rupertkreuz = 5

Station 4 – Reisende auf der Kienbergstraße
N 47°33.675‘ E011°06.402‘
Welche berühmte Persönlichkeit bereiste den Kienbergweg? Die richtige Antwort = D.
Götz von Berlichingen = 0
Martin Luther = 2
Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni = 4

Station 5 – Gedenkstein
N 47°33.712‘ E011°06.325‘
Hier verunglückte der Steinmetzmeister Hauser und sein Gehilfe bei einem Unfall anlässlich des Transports der monumentalen Kreuzigungsgruppe für Oberammergau, die von König Ludwig II. gestiftet wurde. Hauser und sein Gehilfe wurden von der umstürzenden Figur des Hl. Johannes erschlagen. Aus welchem Material besteht der Gedenkstein. Die richtige Antwort = E.
Tuffstein = 0
Marmor = 1
Gusseisen = 2

Station 6 - Im Untergrund
N 47°33.736‘ E011°06.215
Hier solltet ihr vor einem Tunnel stehen, den ihr durchqueren müsst (Vorsicht bei starken Regen! Hier könnten Gummistiefel hilfreich sein ). Wie lange ist die Tunnelstrecke in Schritten gemessen? Die richtige Antwort = F
05 Schritte = 0
30 Schritte = 2
75 Schritte = 4

Den FINAL findet ihr bei N 47°33.ABC E011°06.DEF
(Bitte Spoilerbild beachten!)

Die angegebene Koordinate kennzeichnet natürlich nicht den Ort des Caches, sondern ein Plateau im oberen Bereich der alten Ettaler Bergstraße.
Für den Abstieg empfehle ich euch den Weg über die älteste Ettaler Straße. Ihr seit an der Abzweigung bei N 47°.33.638‘ E011°06.491‘ vorbei gekommen.
Hier kommt ihr auch an den berüchtigten Wendeplatz vorbei, an dem die Fuhrwerke um 180 Grad gewendet werden mussten und eine der gefährlichsten Stellen des Kienberges darstellen. Ein Kreuz mit einem Votivbild kennzeichnet den Platz. Das Kreuz soll an eine Kapelle erinnern, die im 17. und 18. Jahrhundert hier gestanden hatte.

Und nun viel Spaß und viel Erfolg
auf den Spuren der bayrischen Geschichte,
RedSun

Additional Hints (Decrypt)

Onhzjhemry vz Fgrvytryäaqr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)