Der Cache befindet sich auf dem Petersberg an der Liobakirche (St.
Peter). Aus Wikipedia:
Der Fuldaer Abt Rabanus Maurus ließ in der Mitte des 9.
Jahrhunderts auf dem Petersberg in der Nähe des Klosters Fulda
eine
dreischiffige Basilika und ein Benediktinerkloster errichten.
Ursprünglich war die Kirche wahrscheinlich dem Patrozinium
Allerheiligen geweiht. Von diesen vielen Heiligen setzte sich
aber
der Heilige Petrus als Patron durch. 836 ließ Rabanus Maurus
den
Leib der Lioba von Tauberbischofsheim von der Fuldaer
Stiftskirche
in die Krypta überführen. In dieser Krypta befinden sich drei
Apsiden mit drei Altären. Hinter dem mittleren Altar befindet
sich
noch heute der Sarkophag der Heiligen Lioba.
Nach der Zerstörung der Gebäude auf dem Petersberg durch
einen
ungarischen Überfall 915 ließ der Fuldaer Abt Heicho die
ausgebrannten Gebäude wiederherstellen.
Wegen vieler Unruhen und mehrerer Überfälle während der
Bauernkriege wurden rund um das Kloster Wehrmauern errichtet.
Die
Gebeine der Heiligen Lioba wurden zur Sicherheit wieder in
die
Stiftskirche nach Fulda gebracht. Während dieser Zeit legten
oft
Mütter ihre kranken Kinder in den leeren Sarkophag, um so die
Fürbitte der Heiligen zu erbitten; deshalb wird dieser im
Volksmund
„Schreistein“ genannt. Das romanische Langhaus wurde 1479
durch
eine einschiffige, spätgotische Halle ersetzt; unter dem
Fußboden
entstand eine Begräbnisstätte für die Mönche. Eine weitere
Besonderheit dieser Kirche ist eine für diese Region
einmalige
Dachstuhlkonstruktion, die man sonst nur in südlichen
Gefilden
findet und die noch original aus dem 15. bis 16. Jahrhundert
erhalten ist.
Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster schließlich
aufgelöst.
Im Jahre 1995 wurde die Hauptreliquie der Heiligen Lioba in
die
Krypta der Peterskirche zurückgebracht. In den Jahren 2004 bis
2007
fand eine Generalsanierung der Kirche statt. Aus der
ehemaligen
Orangerie gegenüber der Kirche entstand ein neues
Klostergebäude,
die Cella St. Lioba. Somit wurde das klösterliche Leben an
dieser
Kirche neu begonnen.
Der Cache sollte nicht schwer zu finden sein, allerdings ist
es
hier recht muggel-lastig. Bitte passt dementsprechend gut auf. Die
Dose ist kleiner als die übliche Filmdose. Bitte STIFT
MITBRINGEN. Und genießt die Aussicht!
Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler
Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei
sollen
Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die
entweder
historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen.
Es
ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser
angehören.
Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun.
Er
sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten,
damit
die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist
dieser
Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen.
Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des
Ortes
liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren
kann.
Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des
Ortes
nicht verletzt. Gegebenenfalls ist er so zu platzieren, dass
er
über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die
eigentlichen
Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.