Skip to content

Wie funktioniert unser Alltag? Teil 4 (CES) Mystery Cache

This cache has been archived.

MNZL: Die Alltags-Serie liegt nun seit über 10 Jahren... Da ich nicht mehr in Recklinghausen wohne, ist die Wartung für mich schwierig geworden. Deshalb ist an dieser Stelle Schluß - und damit auch Platz für was Neues.

Auch wenn es sicherlich noch viele gibt, die die Lösung in der Schublade liegen haben - den wichtigsten Teil des Caches habt ihr gemacht: Ihr habt verstanden, wie unser Alltag funktioniert.

Ich möchte mich bei allen Loggern bedanken, für die netten Logs, und das eine oder andere Gespräch bei der Unterstützung auf dem Weg zur Lösung [:)]

Schönen Gruß und bis Bald im Wald,

MNZL

More
Hidden : 2/24/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Diese kleine Cache-Serie soll euch die Augen dafür öffnen, wie einige Dinge, die wir im Alltag benutzen, funktionieren.


 

Wie funktioniert unser Alltag?


Teil 4 - CES


 
Wir alle haben viele davon. Oft tragen wir sie den ganzen Tag mit uns herum. Wir brauchen sie täglich. Ohne sie könnten wir uns ein normales Leben nicht mehr vorstellen: Schlüssel.
 
Die Abkürzung CES habe ich beispielhaft gewählt, ich hätte genauso gut DOM, ABUS oder irgendeinen anderen Hersteller von Schließzylindern wählen können.
 
Doch wie funktionieren Schlüssel eigentlich genau? Warum passt unser Wohnungsschlüssel in unsere Wohnungstür, aber nicht in die des Nachbarn?
 
Bei diesem Cache geht es um die gebräuchlichsten Schlösser, nämlich um ganz einfache Profilzylinder. Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Schlüssel eine Tür öffnet: Das Profil muß passen, da sonst der Schlüssel gar nicht in den Schließzylinder eingeführt werden kann, und der Schlüsselbart muß die entsprechenden Einkerbungen haben, damit die Stifte im Schloßinneren in die richtige Höhe gebracht werden und das Schloß entsperrt.
 
Hier ein Beispielbild für zwei unterschiedliche Profile:
 

 
Wenn ein Schlüssel das richtige Profil hat, läßt er sich in das Schloß einführen. Nun kommt es auf die Einkerbungen im Schlüsselbart an, ob sich das Schloß entsperren läßt oder nicht. Um das zu verstehen, muß man wissen, wie es im inneren des Schließzylinders aussieht:
 

 
Hier nochmal eine schematische Darstellung:
 

 
Hier sieht man den Querschnitt des vorderen Teils einen Schließzylinders. Rot dargestellt sind die Kernstifte, grün sind die Gehäusestifte und blau sind die Federn. Der gelbe Teil des Schlosses ist der Teil, der vom Schlüssel gedreht werden soll. Dies ist im Moment nicht möglich. Die Gehäusestifte ragen aus dem unteren, festen Teil des Schließzylinders in den oberen, drehbaren Kern. Er kann nicht gedreht werden, das Schloß blockiert. Führt man nun einen passenden Schlüssel ein, sieht das ganze so aus:
 

 
Die fünf Einkerbungen im Schlüssel drücken die Kern- und Gehäusestifte genau so tief runter, daß der Zwischenraum zwischen den Stiften auf einer Linie liegt, nämlich genau auf der Linie zwischen drehbaren und festem Teil des Schließzylinders. Nun hindern keine Stifte den oberen Teil mehr daran, sich zu drehen, das Schloß läßt sich öffnen.
 
Die Kern- und Gehäusestifte sind bei (fast) jedem Schließzylinder unterschiedlich lang, genau wie die Einkerbungen in den unterschiedlichen Schlüsseln. Bei den einfachen Schließzylindern gibt es mehr als 50.000 Konbinationsmöglichkeiten. Es wäre schon ein Riesenzufall, wenn das Schloß in Nachbars Wohnungstür genau die gleiche Kombination hätte wie das eigene... Und dann müßte ja auch noch das Profil des Schlüssels passen...
 
Es wäre also theoretisch möglich, die Tiefe jeder der fünf Einkerbungen in einem Schlüssel mit einer Zahl zu beschreiben. Das wird zwar bei solchen Schließzylindern nicht gemacht, aber z.B. bei einfachen Briefkastenschlüsseln findet man schonmal eine aufgedruckte Zahlenkombination. Diese beschreibt die Einkerbungen im Schlüssel. Wendet man nun dieses System auf einen "großen" Schlüssel an, würde das so aussehen:
 

 
Für eine vergrößerte Darstellung klickt bitte auf das Bild. Dieser Schlüssel hätte also den Code 94852.
 
Den Cache findet ihr bei
N51° 34.EAD
E007° 13.[B+1][C-2]D
 
Die fehlenden Werte liefert euch dieser Schlüssel:
 

 
Eure Lösung für die Koordinaten könnt ihr auf Geochecker.com überprüfen.
 
Parken könnt ihr an den Mystery-Koordinaten. Bitte bringt einen Stift mit. Bei der Dose handelt es sich um einen PETling mit FTF-Deckel.
 
PS: Ich habe hier sehr einfache Schließsysteme beschrieben. Diese sind längst nicht mehr Stand der Technik, denn sie sind sehr leicht, schnell und ohne großen Aufwand zu knacken. Heutzutage sollte man wesentlich besser gesicherte Schlösser verwenden!
 
 
Übrigens: Es handelt sich hierbei um eine Cache-Serie. Weitere Caches:
Ganz wichtig: In jedem dieser Caches findet ihr auch eine Bonuszahl, die ihr euch notieren solltet. Denn ohne die könnt ihr den Bonus-Cache nicht finden...
 
Ich stehe zwar immer noch für alle Fragen zur Verfügung, aber da ich nicht mehr in Recklinghausen wohne, kümmert sich nun tlas um die Wartung der Dosen vor Ort. Vielen Dank dafür...

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)