Tradi in der Nähe des
Blutsbergs bei Altmannshofen. Bitte beachten:
Nicht alle Wege um das
Waldgebiet sind für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen,
benutzt einfach den empfohlenen Platz, um das Auto abzustellen. Von
hier aus ist es nur ein Spaziergang von ca. 15 Minuten, um zum
Versteck zu gelangen. Keine Angst, entgegen der Cache-Bezeichnung
sind es wirklich nicht mehr als 2 Terrain-Sterne. Für eine
bestimmte Dosengröße konnte ich mich nicht entscheiden. Aber eine
Coin passt rein und ich würde mich freuen, wenn ab und zu mal eine
herfindet.
Und nun die Sage:
„Im Herzen des
dicht bewaldeten Buchkapfs steht seit vielen Jahren das
"Bergbaura-Käppele". Es entstand zu Zeiten, wo der Glaube an Gott
die Herzen der Menschen stärkte und der Aberglaube in deren Köpfen
spukte. Eine geheimnisvolle Kraft umgibt das "Bergbaura-Käppele".
Diese Kraft hat schon manchen von viel Leid und Schmerz erlöst,
aber auch den Leid und Schmerz spüren lassen, der nicht an sie
glaubte.
So geht die Sage,
dass wenn ein Mensch von Oißa (Furunkel) und Warzen geplagt wird
und die Ärzte ratlos sind, ihn diese Macht erlösen kann. Es gilt
einen Reisigbesen zu binden und diesen zum "Bergbaura-Käppele" zu
tragen. Auf dem Weg dorthin darf nicht ein Sterbenswörtchen
gesprochen werden und auch das Umschauen, wie man es aufgrund
unheimlicher Geräusche gerne tun würde, ist streng verboten. Wer
diesen düsteren Wald kennt, weiß, wie schwer diese Aufgabe ist und
wieviel Mut sie erfordert. Wenn die Kapelle dann glücklich erreicht
wurde, wird noch ein leises Gebet gesprochen und der Reisigbesen
abgelegt. Oißa und Warzen werden dann auf wundersame Weise in
wenigen Tagen verschwunden sein, so wie sie gekommen sind.
Umgekehrt gab es auch immer wieder Schlaumeier und Geizkragen, die
sich an dem reichhaltigen Angebot an Reisigbesen kostenlos
bedienten. So berichtet eine alte lebenslustige Frau, dass sie als
kleines Kind im Auftrag eines Eschacher Bauern einen Besen beim
Käppele holen mußte. Wenige Tage später wurde sie dann von einem
"mordsmäßigen" Oißa heimgesucht. Auch andere Frevler wurden immer
wieder auf die gleiche Art bestraft und hatten einige
schmerzgeplagte Nächte, die ihnen die Oißa-Geschwüre bereiteten und
die sie das Diebesgut reumütig zurückbringen
ließen.Der Glaube versetzt eben nicht nur
Berge...“
Quelle: NZ Aichstetten
So weit, so gut... folgendes noch zum
Schluss: Wenn ihr unterwegs seid (womöglich mit einem Besen), denkt
an die Sage… auf dem Weg dorthin darf kein Sterbenswörtchen
gesprochen werden und schaut euch nicht um…