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Struthan und die Suche nach dem Drachenei Multi-Cache

This cache has been archived.

Team Oberdorf: Liebe Cacher - Der Drache ist geschlüpft, das Ei ist leer und zumindest ein Posten auf der Suche nach dem Drachen ist noch längere Zeit nicht begehbar. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, hier Platz für neues zu machen.
Dieser Cache kann ab sofort nicht mehr geloggt werden, die Zwischenstationen und der Endcache sind heute von mir eingesammelt worden.
Ich danke euch allen für die schönen Logs in der vergangenen Zeit.
Team Oberdorf

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Hidden : 4/19/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Koordinaten = Parkplatz --> Beginn = STAGE1

Die Sage

Im Lande Unterwalden, am Vierwaldstättersee, hauste vor undenklicher Zeit ein fürchterliches Untier. Ob dem Dörflein Wyl hatte es seine Höhle. Es war ein greulicher Lindwurm, der einen Schuppenpanzer um den Leib und messerscharfe Krallen hatte. Wenn er aus seiner Höhle durch die Luft schoß, sah er aus wie ein ungeheures, fliegendes Krokodil. Aus seinem Rachen aber konnte er Feuer speien. Die ganze schöne Gegend um das Dörflein wurde von ihm verheert und in Furcht und Schrecken gehalten, also daß man das Dörflein Wyl zuletzt Ödwyl nannte.

Da erbot sich ein ritterlicher Mann namens Struthan, der aus dem Geschlecht der Winkelriede war, den Kampf mit dem Drachen aufzunehmen, wenn man ihn wieder in seine Heimat zurückkehren lasse, aus der er einst eines unbedachten Totschlages wegen verbannt worden war.

Die Unterwaldner nid dem Wald, die nicht mehr wußten, wie sie sich des Lindwurms erwehren sollten, sagten ihm's feierlich zu. Jetzt kam der Ritter Struthan Winkelried ins Land und ging nach Ödwyl, wo der Drache in seiner Höhle hauste. Er hatte ein Panzerhemd an, und seine Lanze umwand er mit einem Dornbusch.

Plötzlich schoß der Drache feuerspeiend aus seiner Höhle und geradewegs auf den Ritter los. Schon dachten alle Leute, die von weitem aus den Wäldern zuschauten, jetzt sei's aus mit ihm. Doch Struthan Winkelried hielt dem Lindwurm die dornenumwundene Lanze entgegen, und blindlings fuhr dieser in seiner Drachenwut in sie hinein, also daß er nach kurzem, heftigem Kampfe daran erstickte.

Jauchzend eilte nun alles Volk herbei. Als aber der Ritter, schweißdampfend, die Lanze aus dem Ungeheuer herauszerrte, rann ihm etwas von dem Drachenblut auf den bloßen Arm. Obwohl er's gleich wieder abwusch, mußte er doch auch sterben.

Da trauerte das Volk um seinen Erretter aus großer Not und baute ihm auf der Stelle, wo er den Drachen erlegt hatte, eine Gedächtniskapelle.

Quelle: Meinrad Lienert, Schweizer Sagen und Heldengeschichten, Stuttgart 1915.

Das Gerücht

Seit jener Zeit hält sich im Lande Unterwalden hartnäckig das Gerücht, der Drache habe kurz vor seinem Tod noch ein Ei gelegt, aus welchem auch ohne wärmendes Brüten nach ungefähr 340 Jahren ein kleiner Drache schlüpfen könnte. So genau weiss das jedoch niemand. Das Ei wurde bis heute nie gefunden.

Die Suche

Schon mancher tapfere Untertan hat sich auf die Suche nach dem Drachenei begeben. Viele sind ergebnislos zurückgekehrt. Einige sind dabei jedoch verschollen.

Darum haben sich einige findige Unterwaldner nid dem Walde zusammen getan um das Drachenei zu finden. Sie schickten den Tapfersten und Klügsten von Ihnen auf die Suche. Er solle an jedem möglichen Verstecke ein Hinweis hinterlassen, wo er als nächstes seine Suche fortzusetzen gedenke. In Erinnerung an Struthan von Winkelried hat sich der Auserwählte entschlossen, seine Suche bei der Gedächtniskapelle zu beginnen.

Aber auch er kehrte nie wieder zurück...

Additional Hints (Decrypt)

FGNTR1: Orv qre Fvgmonax yvaxf FGNTR2: Vz Jhemryjrex rvarf Onhzrf FGNTR3: Uvagre qre Fvgmonax SVANY: Va qre Uöuyr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)