Berg der Schätze Геологический тайник (EarthCache)
GeoawareDE8: Hallo,
da auf meine letzte ReviewerNote nicht reagiert wurde, muss ich dieses Listing leider archivieren.
Mit freundlichem Gruß
GeoawareDE8
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Berg der Schätze - Österreichs größtes Salzlager
Der Cache
Damit der Cache jederzeit besucht werden kann, ist der ( recht teure ) Besuch im Bergwerk nicht erforderlich. Man kann auf dem Themenweg „VIA SALIS“ auch kostenlos auf den Spuren des Salzes und der Bergknappen in Altaussee wandern.
Der Rundwanderweg führt auf eine Zeitreise, zurück in die Zeit der Römer, der mächtigen Salzherren des Mittelalters bis in die Gegenwart des modernen Bergbaus der Salinen Austria. Der Rundwanderweg (7 km/3 h/300 Höhenmeter) informiert auf über 20 übersichtlichen Tafeln über alte Stolleneingänge, römische Handelsstraßen, Burgruinen und kaum bekannte Sehenswürdigkeiten. Natürlich geht es auch viel bequemer, denn eine gut ausgebaute Straße führt direkt bis zum Steinberghaus hinauf.
Löse die folgenden Aufgaben und sende die Antworten (als ein Wort) aneinander gereiht und mit deinem geocaching-Nicknamen (bei "Rudellogs" muss der Namen eines jedns "Rudelmitglieds" aufscheinen) im Betreff bitte unbedingt an:
…@web.de (Beispiel: 123AusseerLand2009@web.de).
Bei richtiger Lösung erhältst du von dort SOFORT eine Antwortmail. Der Kontakt über das Profil ist bei Fragen möglich (über das Messagecenter kommunizieren wir nicht!!!), dauert aber in der Regel einige Zeit. Logeinträge ohne Antwortmail oder fehlendem salzhaltigem Bild werden wir wieder löschen.
1.
Was steht in dem weißen Oval über dem Eingangstor zum Bergwerk geschrieben?
2.
Neben dem Eingangstor befinden sich drei gleiche Schilder, die das Salzbergwerk als Kulturdenkmal ausweisen. Durch wen wird das Kulturgut geschützt ( 2 Wörter )?
3.
Suche die Infotafeln zum Steinbergstollen (Station der Via Salis) neben dem Steinberghaus. In welchem Jahr hat der Ausseer Leo Pronner den abgebildeten Text über die Geschichte des Ausseer Salzwesens geschrieben?
4.
Kreiere etwas „Salzhaltiges“. Füge es als Foto deinem Log bei und benenne den „Salzgehalt des Fotos“ eindeutig in einem fantasievollen Bildtitel. Wir hoffen auf die unterschiedlichsten kreativen Ideen.

kistallines Steinsalz (Bildquelle: www.livadi.de)
ENTSTEHUNG DER SALZLAGER
Vor rund 240 Millionen Jahren bedeckte ein seichtes Meer am Ende des Erdaltertums (Paläozoikum), Teile des Landes. Das Klima war warm und trocken. Die Nördlichen Kalkalpen lagen in dieser Zeit nicht wie heute nördlich des Alpenhauptkammes, sondern weiter südlich. Aber auch der Alpenhauptkamm war kein Gebirge. In geschützten Lagunen des seichten Meeres wurde durch die starke Verdunstung des Meerwassers Salz ausgeschieden. Im Laufe der folgenden Jahrmillionen bedeckten dann mächtige andere Gesteinsschichten das Salz und schützten es vor Auflösung. Als vor etwa hundert Millionen Jahren die Bergwelt der Alpen entstand, wurde das Salz zusammen mit seinen Deckschichten verfaltet. Dazu kam noch, dass das spezifisch leichtere und plastisch gut formbare Salz gegenüber den Deckschichten wesentlich mobiler war. Der heutige, überaus komplizierte Bau unserer alpinen Salzlagerstätten gibt davon ein eindrucksvolles Zeugnis.
SALZBERGBAU HEUTE
Der jahrhundertelange Salzabbau hat das Ausseerland geprägt. Salz war seit dem 12. Jahrhunderten die Grundlage für den gemeinsamen Broterwerb im steirischen Salzkammergut. Die Bewohner von Altaussee waren größtenteils im Bergwerk beschäftigt. Im Steinberghorizont, der heute den Besuchern zugänglich ist, wurde 1319 mit der Solegewinnung begonnen. Bis ins frühe Mittelalter wurde das Salz aus dem Berg gebrochen. Dann setzte sich das Laugverfahren durch. Das Prinzip ist einfach: Man leitet Quellwasser in das Salzgebirge ein, das Wasser löst das Salz aus dem Berg, und die nicht wasserlöslichen Anteile sinken auf den Grund der Laugkammer. Die Sole, das mit 26% salzgesättigte Wasser, wird dann aus dem Berg geleitet. 1966 wurde hier die letzte Wässerung vorgenommen. Das Altausseer Bergwerk ist derzeit der größte produzierende Salzbergbau Österreichs und zählt zu den am weitestgehend automatisierten untertägigen Rohstoffproduzenten der Welt. Durch gesteuerte Auslaugung des salzhaltigen Haselgebirges gewinnt man konzentrierte Salzsole, und zwar großteils aus Bohrlochkavernen. Mit der sogenannte Bohrlochsondenmethode wird im Untertagebau ein Bohrloch von 20 - 30 cm Durchmesser in das Haselgebirge abgeteuft und mit einem doppelten Rohrsystem versehen. Durch das innere Rohr gelangt die gesättigte Sole nach oben und wird ausgeleitet. Mit fortschreitender Auslaugung bildet sich ein zylindrischer Hohlraum, dessen Form und Ausdehnung mittels Echolot und Computer ständig überwacht wird. Solegewinnung durch Bohrlochsonden ermöglicht einen weitgehend automatisierten, kontinuierlichen Abbauvorgang. Nach bis zu dreißigjähriger Betriebszeit ist die Sonde fertig ausgelaugt. Zurück bleibt ein stabiler Hohlraum.
In Altaussee wird zusätzlich Steinsalz in fester Form abgebaut und als Lecksteine (Viehsalz) vertrieben.
DER STEINBERG-STOLLEN
Der 945 Meter hoch gelegene und 1319 angeschlagene Steinberg-Stollen dient heute noch als Eingang ins Schaubergwerk. Das Steinberghaus und seine Nebengebäude stammen aus der Zeit zwischen 1839 und 1961. Sie beherbergten früher die zentralen "obertägigen" Einrichtungen des Bergwerks: Betriebsleitung, Werkstätten und Wohngebäude, denn die Knappen mussten früher während der ganzen Arbeitswoche am Berg bleiben. Das Steinberghaus ist aber nicht nur als Salzbergwerk bekannt. Eine ganz besondere Episode der Ausseer Bergwerksgeschichte steht mit diesem Stollen in Verbindung und zeugt von einem sehr bedeutsamen historischen Ereignis in der Geschichte Europas:
Ab 1943 ließen die Nationalsozialisten Kunstwerke aus den Wiener Museen, aber auch viele geraubte Kunstschätze in den bombensicheren Stollen lagern: Michelangelos Madonna, den Genter Altar, Meisterwerke von Dürer, Rembrandt oder Breughel – insgesamt 6577 Gemälde, 230 Zeichnungen und Aquarelle, 954 Grafiken, 137 Plastiken, 122 Tapisserien sowie nahezu 2000 Bücherkisten und Pakete mit kleineren Kunstgegenständen. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges sollte dieser Schatz gesprengt werden, um nicht in die Hände der anrückenden Amerikaner zu fallen – nur der entschlossene Widerstand der Bergwerksleitung und der Belegschaft hat diese Wahnsinnstat im letzten Augenblick verhindert.
REISE INS BERGESINNERE
Das Salzbergwerk von Altaussee blickt auf eine lange touristische Tradition zurück: Schon 1797 ließ sich der gelehrte Weltreisende Alexander von Humboldt durch seine Stollen führen: 1810 besichtigte es Erzherzog Johann zum ersten Mal und für das Jahr 1814 vermerkt das Gästebuch den Besuch von Kaiser Franz II. mit Gattin Maria Ludovica. Im Jahre 1952 wurde die heutige Besucherstrecke eingerichtet. Auf dem ca. 700m langen Weg durch den Stollen in das Berginnere passiert man die Salzgrenze. Hier endet das graue Gestein des Hallsätter Kalks, eine Gesteinsformation aus der Trias mit reichem Fossilgehalt ( besonders Ammoniten ) und wechselt auf das rote Salzgestein des Haselgebirges mit seinen wundervollen Schichten und Farben.
Die Bildung des Haselgebirges, einem Mischgestein aus Ton, Sandstein und Gips, eingebettet in Steinsalz und Nebensalzen, erfolgte im Oberperm sowie im Mittel- und Oberskyth. Es bildet die Hauptmasse der ostalpinen Salzlagerstätten mit einem Steinsalzgehalt von 10-70 %. Im Inneren des Schaubergwerkes und im liebevoll eingerichteten Heimat-, Literatur- und Salzmuseum im Räumlichkeiten des Steinberghauses geben neben Mineralien und Werkzeugen auch Fertigprodukte und ein Drahtmodell des Stollensystems Informationen über den Salzbergbau in Altaussee. Interessante Plätze im Bergwerk sind die Schatzkammer des inneren Lichtes mit der Kapelle der Heiligen Barbara,
1935 aus Natursalzsteinen erbaut, das Kunstlager im „Sprinklerwerk““, die Schatzkammer der ungesehenen Bilder und der geheimnisvoll beleuchtete Salzsee mit seine Seebühne
und nicht zuletzt zwei Holzrutschen, auf denen man ebenso rasch wie vergnüglich von einem Abbauhorizont in den nächsttieferen gelangt.
(Bild- und Textquelle wenn nicht anders markiert: www.salzwelten.at)
ENGLISH VERSION
Mountain of Treasures - Austria's Largest Rock Salt Deposit
Emergence of the salt deposits
Approximately 240 million years ago covered a shallow sea at the end of the earth antiquity (Paleozoic) parts of the country. The climate was warm and drying. The northern lime alps lay in this time not as today north the alpine main comb, but further southern. In addition, the alpine main comb was not mountains. In protected lagoons of the shallow sea by the strong evaporation of the sea water salt was separated. In the course of the following millions of years then powerful other rock formations covered the salt and protected it against dissolution. When approximately hundred million years ago the mountain world of the alps originated in, the salt as well as its surface layers was folded. In addition it came still that the specifically lighter and plastic well ductile salt was substantially more mobile opposite the surface layers. The today's, extremely complicated building of our alpine salt deposit places gives of it an impressive certification. Under a thick layer of the grey rock Hallstätter lime, a formation from the Triassic with rich fossil content and changes on the red salt rock of the Hasel-mountains with its wonderful layers and colors. The Hasel-mountains, a mixing rock from clay, tone, sandstone and gypsum, embedded in rock salt, were built in the upper Permian. It forms the bulk of the eastalpine salt deposit places with a rock salt content of 10 up to 70%.
Salt mining today
Salt is what provided the wealth of the Salzkammergut region, it is the treasure that has been found here for nearly 800 years. Since the 12. the inhabitants of Altaussee worked to a large extent in the salt mine. In the Steinberg-horizon, which is accessible today to the visitors, 1319 the brine production were started. In the early Middle Ages the salt was broken from the mountain. Then the lying procedure became generally accepted. The principle is simple: One introduces spring waters into the salt mountains, the water loosens the salt from the mountain, and the not water-soluble portions sink on the bottom of the lye chamber. The brine, that with 26% salt-satisfied water, is then led from the mountain. The Sandling mountain in Altaussee housing the largest salt deposit place of Austria. The salt is still diminished, 400000 tons of salt are mined every year by leaching the salt with water and conveying the resulting brine to Ebensee, where vacuum salt for a variety of uses is produced. With progressive leaching forms a cylindrical cavity, whose form and expansion are constantly supervised by means of Echolot and computer. Brine production by borehole probes makes a to a large extent automated, continuous disassembly process possible. After a period up to 30 years of operation the probe is finished leached out and a stable cavity remains. In Altaussee additionally rock salt in firm form is diminished and driven out as Lecksteine (cattle lick).
The Steinberg lug
Of the 945 meters and 1319 fastened Steinberg lug lain highly today still serves as entrance into the looking mine. The Steinberghaus and its auxiliary buildings originate from the time between 1839 and 1961. The former Steinberghaus was the administration building of the production management and contained workshops and residential buildings, because the miners had to remain in former times during the whole work week at the mountain.The Steinberghaus is however not only well-known as salt mine. A completely special episode of the Ausseer mine history stands with this lug in connection and witnesses from a very important historical event in the history of Europe.
Altaussee Salt Mines also have a more recent dramatic history as a Treasury of Art. During World War II, thousands of works of art were hidden here. Although seemingly well protected, they escaped destruction by a narrow margin only. Now they are back at the museums and churches where they belong. Nevertheless they left some traces and have become part of the secret of this mountain. Starting from 1943 the national socialists works of art from the Viennese museums, in addition, many robbed art treasures in the bomb-safe lugs let store: masterpieces from artists like Michelangelo, Dürer, Rembrandt, Breughel or the Genter altar – altogether more than 10000 works of art as well as almost 2000 book crates and packages with smaller art articles. Briefly before the end of the Second World War this treasure should be blown up, in order not to fall into the hands of the moving forward Americans - only the decided resistance of the miners and the staff prevented this insanity act in the last instant.
The cache
For being available all times, the (quite expensive) attendance in the mine is not necessary. You can move yourself on the topic way „VIA SALIS“ in Altaussee. This walking path, takes you to the most interesting and beautiful places in the Aussee landscape, that is so deeply connected to the production of salt. The Via Salis (7 km / 2-3h / 300 elevator meters) invites you on an adventurous walk and offers a lot of stations packed with interesting, funny or noteworthy information concerning the “White Gold”. Naturally it goes also many more comfortably, because a well removed road drove up directly up to the Steinberghaus. Solve the following duties and send the answers lined up as one word to … @web.de ( for example: 123AusseerLand2009@web.de ). In right solution you receive an answer mail with log permission. us:
1.
What stands in the white oval above the gate to the mine written?
2.
Beside the gate there are three same signs, this Salt mine as a cultural monument expel. By whom this becomes Cultural asset protected ? (2 words, German version).
3.
Look for the information boards to the Steinberg-lug (station of the Via Salis) beside the Steinberg- house. In which year did the Ausseer Leo Pronner write the shown text over the history of the Ausseer Salzwesen (salt nature)?
4.
If you like: Create something "salty" (we hope for highly imaginative, creative ideas) and the photo of it to your log. Give the „salinity of the photo“ an unambiguously picture title.
The worlds of salt
For over a century the public has been admitted to these mines to visit the fascinating world below ground. In the year 1952 the today's visitor distance was furnished. Interesting places in the mine are the vault of the internal light with the chapel of the holy Barbara. The chapel deep down in the mountain was created by the miners of Altaussee in 1935 and is consecrated to St Barbara, patroness saint of miners. In our Mountain of Treasures, it is the Treasury of Inner Light.
Original storage chambers of the salt mines, the deposit for many works of art from all over Europe, are open to visitors. Their enormous size will give an impression of the treasures hidden there. A mysteriously lit up salt lake with its sea-stage and two wooden slips, on which one arrives rapidly from a mining horizon into the next lower, can be seen during the walk into the mountain.
Дополнительная подсказка
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