Der Ortsname Diekirch lässt sich wahrscheinlich aus dem Althochdeutschen "Thiot diet" ableiten, was soviel wie "Volk oder Bevölkerung" bedeutet. Einige Historiker vertreten die Ansicht, dass man den Namen in "Diet" und "Kirche" zerlegen muss: Volkskirche.
Diese Bezeichnung weist auf die Wichtigkeit des Gotteshauses hin, das ursprünglich Sitz einer Pfarrregion war. Die Größe des Territoriums sowie das Patrozinium des römischen Märtyrers Laurentius lassen darauf schließen, dass die Pfarrei als eine der ältesten des Landes anzusehen ist.
Der Name Diekirch ("Diecirke") wurde zum ersten Mal im Jahre 1182 in einer Urkunde erwähnt. (Quelle und weiterführende Informationen: www.pardiek.lu) Rund um die Kirche findet jedes Jahr Anfang Juli das beliebte Volksfest „Aal Dikrich“ statt.
Regelmäßig finden in der alten Kirche Konzerte statt, Messen werden zu speziellen religiösen Anlässen hier abgehalten. Sie wird auch gerne für private Feierlichkeiten wie Hochzeiten genutzt.
Seit der Renovierung ist die Kirche wieder in aller Munde, hatte doch die Gemeinde die Idee, oben auf dem Kirchturm einen Esel, das Wahrzeichen der Stadt, als Wetterhahn installieren zu lassen. Den einen ist er ein Dorn im Auge, denen Anderen gefällt es.
Macht Euch selbst ein Bild. Öffnungszeiten: Täglich von 1000 bis 1200 und von 1400 bis 1800 Uhr. Eintritt gratis.