
Auf dem Weg zu diesem Cache befindet ihr Euch auf dem alten Eisenbahndamm der Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre, deren Gleise zwischen 1945 und 1948 demontiert wurden. Der Damm führt zum Fragment der Hubbrücke Karnin, auf der u.a. Turmfalken brüten.
Die Landschaft hier hat zu jeder Jahreszeit ihre besonderen Reize und ihre ganz eigene Stimmung- voll des Lebens im Frühjahr, gespenstisch im Herbstnebel…
Beim Cache angekommen habt ihr eine gute Aussicht auf von Tausende von Kormoranen bevölkerte abgestorbene Bäume des Anklamer Moors. Viele weitere Vogelarten, aber auch Biber und Otter, sind dort gut zu beobachten.
Im Sommer ist Mückenschutz sehr empfehlenswert.

Na drodze do tej skrytki znajdujecie się na starym nasypie kolejowym trasy kolejowej Ducherow-Heringsdorf-Wolgaster . Tory na tej trasie zostały zdemontowane pomiędzy 1945 i 1948. Wał prowadzi was do fragmentu podnoszonego mostu Karnin, na wierzy Pustułki wysiadują jaja.
Krajobraz ma tutaj każdej pory roku swoje osobne uroki i całkowicie własny nastrój- Pełnią życia wiosną , upiornie w jesienną mgłę.
Przy skrytce będziecie mieli dobry widok na setki Kormoranów zaludniających obumarłe drzewa bagien Anklamer. Wiele gatunków ptaków, ale też bóbr i żmiję można tutaj obserwować.
Latem zaleca się zabranie ochrony przed komarami.
CHCIELIBYŚMY SERDECZNIE PODZIĘKOWAĆ NASZEMU DROGIEMU PRZYJACIELOWI, WOJTKOWI, ZA POMOC W PRZETŁUMACZENIU TEGO TEKSTU
Naturschutzgebiet Anklamer Stadtbruch
(Quelle: Wikipedia)
Geschichte und Wasserhaushalt
Das Peenetal entstand am Ende der letzten Eiszeit und lag am Nordwestrand des spätglazialen Haffstausees. Die Flächen wurden im Zuge des Meeresspiegelanstiegs der Littorina-Transgression dauerhaft überflutet. Moorbildungsprozesse setzten ein und führten über die Jahrtausende zu einem Versumpfungsmoor, welches im Wesentlichen aus Erlenbruchwaldtorf besteht und drei Meter Mächtigkeit erreicht. Landeinwärts wuchs ein vom Grundwasser gespeistes Durchströmungsmoor auf. Seggen bildeten hier im Wesentlichen den Torf. Im zentralen Teil des heutigen Schutzgebietes konnte im Anschluss ein alleinig regenwassergenährtes Hochmoor aufwachsen.
Menschliche Nutzung setzte im 16. Jahrhundert ein. Kleine Torfstiche wurden in den Hochmoorbereichen angelegt. Das übrige Gebiet unterlag Weide- und Wiesennutzung. Friedrich der Große erließ im Jahr 1750 ein Edikt, um die Torfnutzung zu forcieren. Drei schiffbare Torfkanäle wurden bis 1850 angelegt. Der Torfabbau erfolgte bis 1945 und führte zur Halbierung der ursprünglichen 500 Hektar Hochmoorfläche. Im Jahr 1932 wurde das Anklamer Stadtbruch eingedeicht und mit zwei Schöpfwerken entwässert. Die nun trockenen Flächen wurden mit Fichten aufgeforstet und die Wege ausgebaut. Das entwässerte Moor sackte, so dass die Flächen heute teilweise unter dem Meeresspiegel liegen. Das Sturmhochwasser am 4. November 1995 führte zum Deichbruch und anschließender dauerhafter Überflutung des Anklamer Stadtbruchs, was von den betroffenen Einwohnern widersprüchlich diskutiert wurde. Die forstliche Nutzung ist seitdem nur noch eingeschränkt möglich. Bäume sterben umfangreich ab.
Pflanzen- und Tierwelt
Den überwiegenden Teil des Schutzgebietes bestocken Bruchwälder mit Flattergras, Gemeine Esche und Erle.
In den ausgetorften Bereichen wachsen Moorwälder mit Torfmoosen, Schnabelseggen und Birken. Der Königsfarn kommt vor, weiterhin Gagel und Gilbweiderich. Im Hochmoorbereich sind heute noch 55 Hektar waldfrei.
Im gesamten Gebiet sind bedeutende Vorkommen an Schmetterlingen anzutreffen. Bemerkenswert sind der Moorwiesen-Striemenspanner, der Enzian-Bläuling und zahlreiche weitere Tagfalterarten. 100 Brutvogelarten kommen vor, darunter Seeadler, Rot- und Schwarzmilan, Habicht, Wespenbussard, Kranich, Wendehals, Waldwasserläufer, Sperbergrasmücke, Schlagschwirl und Karmingimpel. Fischotter und Biber sind im Gebiet heimisch.
Der Kormoran
(Quelle: Wikipedia)
Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist eine Vogelart aus der Familie der Kormorane (Phalacrocoracidae). Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst große Teile Europas, Asiens und Afrikas, außerdem Australien und Neuseeland sowie Grönland und die Ostküste Nordamerikas. Die Nahrung besteht wie bei allen Vertretern der Gattung Phalacrocorax fast ausschließlich aus Fisch. Kormorane sind zu allen Jahreszeiten gesellig, die Brutkolonien liegen an Küsten oder größeren Gewässern. Bestand und Verbreitung der Art wurden in Europa durch massive menschliche Verfolgung stark beeinflusst, im mitteleuropäischen Binnenland war die Art zeitweise fast ausgerottet. In den letzten Jahrzehnten ist eine deutliche Bestandserholung zu verzeichnen. Der Kormoran war in Deutschland und Österreich Vogel des Jahres 2010.
Kormorane sind knapp gänsegroß, sie haben eine Körperlänge von 77 bis 94 cm und eine Flügelspannweite von 121 bis 149 cm. Männchen sind etwas größer und schwerer als Weibchen. Die Gewichte von Männchen schwanken zwischen 1975 und 3180 g, Weibchen erreichen 1673–2555 g. Männliche Brutvögel auf Rügen hatten Flügellängen von 334 bis 382 mm, im Mittel 358,5 mm, Weibchen erreichten dort 321 bis 357 mm, im Mittel 335,0 mm.[4] Der relativ große Schnabel ist wie bei allen Arten der Gattung am Ende hakenförmig.
Kormorane sind abseits der Brutplätze meist stumm. Die Rufe in den Kolonien sind tief und kehlig krächzend. Der häufigste Ruf klingt etwa wie „chrochrochro“; dieser Ruf wird variiert. Die Stimmfühlungsrufe lassen sich mit „chroho-chroho-chroho” beschreiben, die Rufe bei der Paarungsaufforderung klingen wie „kra-orrr“ oder „à-orrr“.
Die Jagd auf Fische erfolgt tauchend, Tauchgänge werden meist mit einem kleinen Sprung eingeleitet. Die normale Tauchdauer beträgt 15-60 s in Tiefen von üblicherweise 1-3 m, bis 16 m sind jedoch nachgewiesen. Die Fortbewegung unter Wasser erfolgt mit den Füßen, Fische werden mit dem Hakenschnabel hinter den Kiemen gepackt.
Die Nahrung besteht fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen See- und Süßwasserfischen, diese werden lebend erbeutet. Seltene Zufalls- oder Gelegenheitsbeute sind andere an Wasser gebundene Tiere wie Krabben und große Garnelen, sehr selten wurden Bisamratten und Küken der Brandente als Beute nachgewiesen.
Kormorane brüten in Kolonien, diese können an geeigneten Standorten mehrere Tausend Brutpaare umfassen. Die Nester werden an der Küste je nach Gegebenheiten auf Klippen oder auf dem Boden angelegt, im Binnenland überwiegend auf hohen Bäumen an Gewässern. Kormorane brüten meist erstmals im Alter von 3 oder 4 Jahren, selten bereits mit 2 Jahren. Die Brutpaare leben wohl überwiegend in einer monogamen Saisonehe. Beide Partner bauen das Nest aus Ästen, die abgebrochen oder aus dem Wasser geholt werden. Die Nestmulde wird mit feinerem Material ausgepolstert, an der Küste häufig mit Seetang.
Verfolgung durch Menschen
Schriftliche Belege für eine massive Verfolgung des Kormorans mit Zerstörung von Brutkolonien gibt es seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert war die Brutverbreitung des Kormorans im Deutschen Reich von häufigen Wechseln von Koloniestandorten gekennzeichnet, da die Art wegen der massiven Verfolgung Kolonien nach kurzer Zeit aufgab und an anderer Stelle neue gründete. Um die Jahrhundertwende vom 19. aufs 20. Jahrhundert gab es im Deutschen Reich nur noch in den Provinzen Pommern, West- und Ostpreußen Kolonien. Wegen der vermeintlichen fischereiwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Schäden wurde jede Kormoran-Ansiedlung durch Fischer, Grundbesitzer und Behörden massiv bekämpft. Für die Forst- und Fischereibehörden gehörte die Kormoran-Bekämpfung zu den regulären Aufgaben. In den 1830er Jahren wurden sogar Soldaten des Gardejäger-Bataillons aus Potsdam zur Kormoran-Bekämpfung eingesetzt. Es gab ferner Abschussprämien. Der Magistrat der Stadt Stettin zahlte 2,5 Silbergroschen für ein Paar Fänge des Kormorans. Selbst ornithologische Vereine beteiligten sich an der Bekämpfung einer "schädlichen" Vogelart wie dem Kormoran. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts gab es erste Schutzmaßnahmen. Diese gingen von adeligen Großgrundbesitzern aus, welche auf ihrem Land Kolonien duldeten. Als erste Kolonie wurde 1937 bis zum Zweiten Weltkrieg die Kolonie Pulitz explizit wegen der Kormorane als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
In Europa werden aktuell jedes Jahr viele Tausende Kormorane durch Abschuss getötet. Aktuelle Zahlen gehen von etwa 80.000 in der EU durch Abschuss getöteten Kormoranen aus. Davon wurden etwa 15.000 in Deutschland getötet. Die Abschüsse verteilen sich sehr unterschiedlich auf Deutschland. So wurden in Nordrhein-Westfalen (NRW) in der Jagdsaison 2009/2010 5.115 Kormorane getötet. In NRW waren z. B. Abschüsse zeitweise außerhalb von Naturschutzgebieten vom 16. September bis zum 15. Februar per Verordnung des Landes erlaubt. Für den Abschuss in Naturschutzgebieten mussten Ausnahmegenehmigungen beantragt werden. Die Rechtslage hat sich in den letzten Jahren mehrfach geändert und ist zudem in jedem Land bzw. Bundesland unterschiedlich. Die Abschüsse wurden in Angler- und Jagdzeitschriften z. B. "als präventive Stabilisierung der Fischbestände" gefeiert. Neben bereits flugfähigen Kormoranen wurden auch Jungvögel (Ästlinge) in ihren Nestern erschossen. Der bekannteste Fall war das "Kormoran-Massaker von Anklam" in einem Naturschutzgebiet im Juni 2005 in Vorpommern.
Neben dem Abschuss gibt es weitere Verfolgungsmaßnahmen. Dazu zählen Einölen von Gelegen und Austausch von Eiern durch Kunsteier, um den Schlupf von Kormoranen zu verhindern. Ferner kam es immer wieder zum Fällen der Nestbäume bzw. potenzieller Nestbäume, auch während der Brutzeit. Im April 2008 wurden in einem Naturschutzgebiet im Radolfzeller Aachried am Bodensee brütende Kormorane mit Scheinwerfern von ihren Nestern vertrieben. Viele der Eier starben in der kalten Nacht ab.
Neben den tödlichen Maßnahmen wurden auch Vergrämungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei wurden optische (mit Ballons, Flatterbänden und Spiegeln) und akustische Maßnahmen (Vorspielen von Rufen von Feinden) und Beschuss mit Lasergewehren eingesetzt. Die Vergrämungsmaßnahmen erwiesen sich nicht als effektiv oder zu aufwändig und wurden später eingestellt.
Bestand und Gefährdung
Ebenso wie andere Fischfresser wie Fischadler, Graureiher, Fischotter oder Eisvogel wurde der Kormoran als vermeintlicher Nahrungskonkurrent des Menschen in Europa massiv verfolgt und Bestand und Verbreitung daher stark durch den Menschen beeinflusst. Im mitteleuropäischen Binnenland war die Art um 1920 praktisch ausgerottet. In Deutschland bestanden die letzten Brutkolonien in Schleswig-Holstein bis 1905 und in Niedersachsen bis 1919. In Mecklenburg-Vorpommern war schon im Jahr 1900 keine Brutkolonie mehr bekannt und auch in Brandenburg wurde die letzte Kolonie bereits um 1883 zerstört. Die Wiederbesiedlung Deutschlands begann zögerlich etwa ab Mitte der 1940er Jahre von den Niederlanden und Polen aus, wo die Art als Brutvogel in größerer Zahl überlebt hatte. Niedersachsen wurde 1947 wieder besiedelt, Mecklenburg-Vorpommern 1950, Brandenburg ab 1965 und Schleswig-Holstein ab 1982. In Deutschland brüteten im Jahr 2005 23.500 bis 23.700 Paare.
Waren in Mecklenburg-Vorpommern (damals die drei Nord-Bezirke der DDR) noch 1985 nur 2000 Brutpaare angesiedelt, waren es als Maximum 2008 bis 14500 Brutpaare. Gründe waren die Neuansiedlung der Kormorane in Peenemünde nach der Schließung des Flugplatzes und die Renaturierung (Wiedervernässung) des Anklamer Stadtbruches. Danach sank die Zahl wegen der kalten Winter von 2009/2010 wieder ab. Die drei größten Kolonien Deutschlands befinden sich an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern (MV). 2011 hatte die Kolonie im Naturschutzgebiet Kormorankolonie bei Niederhof 1.948 Brutpaare, Peenemünde auf Usedom 2.118 und Anklamer Stadtbruch 2.026. Insgesamt waren in MV 8800 Brutpaare vorhanden. In MV gibt es weitere kleinere Kolonien an der Südküste Rügens und an Binnenseen.
2012 stieg die Zahl der Brutpaare in MV wieder an, von 8800 auf 11500 und sank 2013 wegen des langanhaltenden Winters wieder ab