Schwemmsandeinbruch bei Sophia
Jakoba
Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen Samstagmorgen wo Sirenen
und Martinshörner den Schulunterricht der damaligen Realschule
Wassenberg am Stadtrain störten und ein Klassenkamerad sagte: „Bei
uns in der Siedlung waren heute tiefe Risse in der Straße und da
stand die Polizei und Feuerwehr“
Was war passiert?
Es ist der AB.CD.EFGH (Datum)
Bei der Streckenauffahrung im Flöz Grauwerk aus Diagonal 3303 etwa
300 Meter nördlich vom Blindschacht 2209 unter der Stadt
Wassenberg, in einer Teufe von 339 Meter NN, wird ein Wasserzufluss
von zunächst 100 Liter pro Minute gemeldet. Da sich dieser bis
15:00 Uhr auf 500 Liter pro Minute erhöht, werden Vorkehrungen
getroffen, um das Wasser aufzufangen und abzuleiten. Gegen 18:00
Uhr nimmt der Zufluss, nachdem er vorübergehend zurückgegangen war,
wieder zu und führt etwas Sand mit. Sofort werden die Schlosser
beauftragt, Rohrleitungen aufzuhängen, damit die Nachtschicht
Pumpen installieren kann. Zusätzlich wird geplant, dass eine
Spezialfirma den Bereich torkretiert (ausbetoniert) in dem Wasser
austritt. Aber noch während die Schlosser an den Leitungen
arbeiten, wird der Zufluss stärker und ist mit Sand gemischt. Die
Belegschaftsmitglieder vor Ort können sich noch rechtzeitig in
Sicherheit bringen und die Zentrale informieren. Von hier aus wird
gegen 23:00 Uhr Grubenalarm ausgelöst. Genau um 23:43 Uhr ist eine
Einsatzleitung gebildet, die sofort alle maßgeblichen Stellen
informiert. Die erste Maßnahme für unter Tage ist die, Dass sich
alle Belegschaftsmitglieder des Untertagebetriebs sofort in
Sicherheit zu begeben haben. Auf dem Materialplatz über Tage werden
umgehend Sandsäcke abgefüllt, mit denen unter Tage Barrikaden
aufgebaut werden, um die Schächte zu sichern. Zu diesem Zeitpunkt
sind mehr als 120.000 Kubikmeter Sand in die Grube gelaufen. Das
ganze Ausmaß des Wasser-Schwemmsand Einbruchs wurde in Wassenberg
deutlich: Hier konnte man an der Erdoberfläche einen regelrechten
Trichter sehen den der Abfluss des Sandes verursacht hatte. Dieser
Senkungstrichter hatte einen Radius von 140 Meter mit einer Mulde
von 6 Metern an der tiefsten Stelle und ein Volumen von mehr als
100.000 Kubikmetern. Nicht weniger als 27 Häuser mit 55
Wohneinheiten mussten kurzfristig neuer Wohnraum zu Verfügung
gestellt werden. Es handelte sich um ein 1963 fertig gestelltes
Wohngebiet, das die Zeche selbst subventioniert hatte. Zwei Häuser
und zwei Wohnungen traf es so scher, das sie später abgebrochen
wurden.
Genau 14 Tage nach dem Wassereinbruch trafen die Bohrmannschaften
der Firma Deutag (bekannt vom Grubenunglück in Lengede) den
Unglücksstreb. An den folgenden Tagen pumpten Spezialisten 880
Tonnen Zement und 300 Tonnen Schwerspat in den Stollen. Der dadurch
abflusslos in Richtung Grubengebäude abgedichtet wurde. Mit erfolg:
Es gab keine neuen Wasser- oder Treibsandeinbrüche, so dass unter
Tage mit den Aufräumarbeiten begonnen werden konnte, teilweise mit
schwerem mechanischem Gerät. Diese aufwändigen Arbeiten zogen sich
bis ins Jahr 1976 hin- während die arg beschädigten Häuser und
Straßen in der Feierabendsiedlung bis zum Winter wieder instand
gesetzt waren.
Der Cache liegt ungefähr an dem Punkt wo damals der Bohrturm stand
und der Materialplatz war.
An welchem Tag ereignete sich der erste
Wassereinbruch?
Das Final findet ihr bei:
N = HA°(D-9)(H+E), (H+A)(3*B)B
E = (G-H-2)(G-H-2)(F-3)°AC, CHG
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf
geochecker.com überprüfen.
Geochecker.com.
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