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Kommissar Clever Mystery Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 3/17/2009
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Der Cache befindet sich bei N53°06.ABC E007°33.DEF

 

 

Kommissar Clever

 

Kommissar Clever schluckte. Er war nun schon seit 25 Jahren in diesem Beruf, dachte er, doch während

für seine Kollegen nach ein, maximal zwei Jahren eine natürliche allmähliche Gewöhnung einsetzte,

wurde er immer wieder aufs neue durch das bekannte Gefühl des Schauderns erfasst, sobald die

ureigenen Gesichter der Kriminalität - Habgier, Gleichgültigkeit, Gewalt - sich ihm offenbarten. Ihm war

schon seit langem klar, dass er sich nie daran würde gewöhnen können. Man merkte es ihm an, das wusste

er, was ihn zuweilen nur noch nervöser werden ließ. Er war der scharfsinnigste seiner Einheit, kein

Zweifel, Spezialist für komplizierte Fälle. Immer dann, wenn alle im Dunkeln tappten, kam er ins Spiel.

 Natürlich genauso wie in diesem Fall. Ein reiches Ehepaar war verschwunden, zusammen mit dem Inhalt

ihres Tresors. Hauptverdächtiger: der Gärtner. Clever musste schmunzeln. "Der Gärtner ist der Täter,

 Fall gelöst", dachte er. "Was gibt's denn da zu lachen?", fuhr es ihn an. Er antwortete nicht, aber sein

Lachen verschwand. Er las noch ein wenig in seiner Akte, dann legte er sie zu Seite und setzte sich an

einen Verhörtisch, gegenüber saß sein Hauptverdächtiger, Karl Schlegl, Gärtner bei der Familie

Schmidts. "Also, Herr Schlegl, wie lange arbeiten Sie schon für die Schmidts?", fragte er. "Arbeit

ist so eine distanzierte Bezeichnung. Ich bevorzuge den Ausdruck 'Ich sorge für sie'. Und nennen

Sie mich Karl", gab er ihm als Antwort. "Also gut, Karl, wie lange sorgen Sie schon für sie?" "Seit

nunmehr 4 Jahren.", antwortete Karl. "Und macht Ihnen die Arbeit Spaß?" "Es geht so. Könnte besser

 sein." "Schildern Sie mir doch bitte, was Sie gestern abend getan haben." "Aber gerne doch. Ich glaube

 so gegen 3 habe ich Rasen gemäht. Danach musste ich Blätter harken und ein paar Säcke wegbringen.

Dann bin ich nach Hause gefahren. Muss so gegen 4, halb 5 gewesen sein." Clever stutzte. "Haben Sie

 vergessen zu erwähnen, dass Sie, bevor Sie gegangen sind, das Haus der Schmidts betreten haben?

Die Nachbarn haben Sie dabei gesehen, so etwa um 6, sagten sie. Unmittelbar danach hörten sie

ihrer Aussage nach Kampfgeräusche und lautes Geschrei. Wollen Sie mich etwa für dumm verkaufen?"

 "Ach, wissen Sie, die konnten mich noch nie leiden. Die würden doch alles tun, um mich reinzureiten.

Einen Moment lang war Clever sprachlos. "Jetzt passen Sie mal auf. Die Schmidts sind verschwunden. Ihr

 Tresor steht offen. Überall sind Ihre Fingerabdrücke drauf.  Wir haben Zeugen, die sie haben dort

reingehen sehen. Kurz: Sie stecken ganz schön tief drin. Es wäre deutlich besser für Sie, wenn Sie

auspacken würden und uns erzählen, wo Sie die Schmidts hingebracht haben. Sie sehen doch, dass der

Fall sonnenklar ist oder nicht?" Keine Regung in Schlegls Gesicht. "Ich soll also den Tresor geöffnet

 haben, ja? Woher sollte ich denn die Kombination kennen?"  "Ganz einfach. Sie haben Herr Schmidt

und Frau Schmidt bedroht und sie dazu gezwungen, Ihnen die Kombination zu verraten. Anschließend

 haben Sie den Tresor ausgeräumt und die Beute und die beiden in Laubsäcken in Ihr Auto getragen. Ihre

einzige Hoffnung, heil aus der Sache raus zukommen besteht darin, dass sie noch leben." Clever merkte

erst jetzt, wie ernst sein Blick geworden war. Er hatte sich gehen lassen. Er hatte sich durch seine

naive Art zu sehr provozieren lassen. "Der alte Geizkragen hätte doch nie die Kombination rausgerückt.

Darf ich mir eine anzünden?" Clever nickte. Er steckte sich eine Zigarette in den Mund. Clever gab ihm

 Feuer. Clever schaute ihn an. Er wurde aus ihm einfach nicht schlau. Was verbarg er? Es war ihm

unbegreiflich, wie er derart ruhig bleiben konnte. Die Beweislage sprach für sich. Er wusste

nicht, wie er weitermachen sollte. Jemand klopfte. Clever stand auf und verließ den Verhörraum.

"Wir haben die Schmidts gefunden", flüsterte ihm Wachtmeister Wichtig in kurzer Distanz mit

etwas gesenktem Kopf zu. "Sie leben. Sie hat ein leichtes Schädeltrauma." "Wo haben Sie sie denn

gefunden?", fragte Clever. "Ein paar Kilometer von hier. Sie wurden wohl bewusstlos geschlagen

und anschließend in eine Hütte im nahe gelegenen Wald gebracht. Heute morgen sind sie dann

aufgewacht und haben sich zum nächsten Bauernhof durchgeschlagen. Wir haben zwar bisher

noch keine Aussage aufgenommen, aber sie sagen ständig, dass er es nicht war." Clever stutzte.

"Sie machen Scherze", sagte er. "Sie sagen, es war ein maskierter, dunkelhäutiger Riese, so

zwischen einem Meter neunzig und zwei Metern." Er schaute Schlegl durch die halbverspiegelte

Scheibe an, wie er still vor sich hinrauchte. Er war von normalem Wuchs, eher klein. Auch sein Teint

war eher blass als dunkelhäutig. "Was halten Sie davon?", fragte Clever. "Hat er einen Komplizen?"

"Sie sind er Kommissar", antwortete Wichtig. "Wann sind sie zur Aussage bereit?", fragte Clever. "In

ein paar Stunden. Sie werden erst noch medizinisch betreut. Ich gebe Ihnen Bescheid, wenn's

soweit ist. Quetschen Sie Schlegl hier solange aus." Doch Clever hatte erstmal keine Fragen an

ihn. Er wurde aus ihm sowieso nicht schlau. Er warf einen erneuten Blick in die Akte. Herr und Frau

Pohl, so hießen die Nachbarn. Scheinbar wohnten in dieser Gegend nur kinderlose Ehepaare,

dachte Clever. Er holte sein Handy hervor. "Guten Tag, Kommissar Clever mein Name. Ich würde Ihnen

gerne noch ein paar Fragen bezüglich Ihrer Aussage von gestern Abend stellen." Sein Blick war noch

immer auf Schlegl gerichtet. Konnte er sich vielleicht tarnen? Seine Hautfarbe mit Schminke

verändern und mit irgendwelchen Stelzen größer wirken, als er ist? "So in etwa einer halben Stunde",

sagte Clever und legte auf.

 

 

Geochecker.com

 

Wer das Rätsel löst, darf die Geschichte im Log fortsetzen, wenn er mag.

________________________________________

 

Und nun viel Freude bei der Suche.

 Xenoborg

Additional Hints ()

Snyyg avpug vaf Jnffre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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