Richtstätte Traditional Cache
Hundt: Das war's dann wohl.
Ich habe mich vor Ort nochmal umgeschaut, aber keine Möglichkeit gefunden, hier eine neue Dose SICHER unterzubringen. Nachdem die Erste Vandalen zum Opfer gefallen ist, die Zweite einfach gemuggelt wurde und auch zwischendurch die Dose immer mal wieder offen lag, habe ich mich schweren Herzens entschlossen diesen Cache ins Archiv zu schicken.
Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, und in der Nähe doch noch ein gutes Versteck finde, kann er ja wieder neu erstehen.
Danke für das Intresse an diesem historischen Ort.
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10. November 1820, 11:00 Uhr
Die drei Verurteilten hatten eine Viertelstunde zum Beten und ihre
letzten Worte auf dem Blutgerüst, während dessen sich viel Volk
hier oben auf der Fläche versammelte. Das Gericht und der gesamte
Stadtrat hat seitlich dieser Plattform Platz genommen, die von 400
bewaffneten Bürgen von der Menge getrennt ist.
Jetzt wird der erste Verurteilte, der Soldat Andreas G. aus K. auf
den Richtstuhl gesetzt und an der Lehne festgeschnallt. Die Hände
mit dem Rosenkranz und die Beine werden ebenfalls festgebunden. Die
Augen werden ihm verbunden und der Hals wird entblößt. Ein Helfer
ergreift die Haare des Delinquenten, der Scharfrichter holt mit dem
zweischneidigen Richtschwert aus und durchtrennt ihm den Hals. Das
abgetrennte Haupt wird auf einen Spieß gesteckt und der Körper
durch eine Luke unter dem Blutgerüst abgelegt.
Der gemeinschaftliche Mord an Stephan T. aus K. besiegeltet seinen
Tod, und den der beiden mitverurteilten Frauen. Mit der Magd
Anna-Maria H. aus D. wird wie mit dem ersten Verurteilten
verfahren. Den Abschluss bildet die Frau des Mordopfers.
Nachdem das Gericht und der Stadtrat geordnet abgezogen sind und
sich das Volk verlaufen hat, werden die Hingerichteten an der
Richtstätte begraben. Dies wird die letzte Hinrichtung in
Tauberbischofsheim bleiben.
Und Heute?
Die Todesstrafe ist in Deutschland abgeschafft, das Richtschwert
befindet sich (als Kuriosum) im Museum in Tauberbischofsheim. Die
Gräber der Verurteilten sind längs verschwunden und nur ein
Steinkreuz markiert die ehemalige Richtstätte (Wer genau hinschaut
erkennt darauf das Richtschwert). Der Platz ist heute
Naherholungsgebiet und „Hundeklo“. Wahrscheinlich weiß kaum noch
jemand, was hier vor nicht mal 200 Jahren geschah.
Wer mehr über die letzte Hinrichtung in TBB erfahren will, schreibt
mir eine kurze Mail, ich schicke euch gern meine Quelle (8 Seiten
aus Julius Berberich: „Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim“,
1895). Dort könnt ihr die ganze Geschichte über die nicht
gewünschte Liebe, die Zwangsheirat, das Mordkomplott, den Mord, das
Verfahren, die Urteilsverkündung und die Hinrichtung nachlesen.
Wenn ihr diesen Cache angeht berücksichtig bitte, dass hier oben
doch einiges los ist. Vor allem Hundemuggel kommen sehr gern
hierher und auch die Aussicht ist nicht schlecht. Verhaltet euch
bitte entsprechend und achtet auf gute Tarnung.
Wenn ihr (schräg gegenüber) eine Kerze für die armen Sünder
anzünden wollt, vergesst das Feuerzeug nicht (Kerzen sollten im
Cache sein).
Erstausstattung: Log-Buch, Stift, Kerzen, Bibel (aus Code Bibel;
Danke schnasemann)
Execution site
10. November 1820, 11:00 AM
The three convicts had a quarter of an hour to pray and to say
their last words on the execution site. An big crowd of people had
gathered together here on top of the hill. The court and the hole
town council had taken seat on the side of the platform, that is
separated from the crowd by 400 armed citizens.
Now the fist of the convicts, the soldier Andreas G. from K. is
placed on a chair and fixed there. His hands with the rosary and
his feet are enchained, too. A blindfold is put on an his neck is
bared. A assistant grabs his hair. The headsman cut off the
convicts head with the execution sword. The separated head is
plugged on a spear and his body is deposited beneath the
platform.
The collaborative murder on Stephan T. from K. causes his death
and the death of the two condemned women. The headsman continues
with the maidservant Anna-Maria H. from D. He ends with the wife of
the victim of the murder.
After the court and council leaves the place and the crowd
disappears, the bodies are buried on the execution site. This will
be the last execution in Tauberbischofsheim.
And Today?
Death penalty is abolished in Germany, the execution sword is
shown (as a curiosity) in the museum in Tauberbischofsheim. The
tombs of the convicts are vanished and only a cross of stone marks
the ancient execution site (If you have a close look, you can see
the execution sword on the cross). The site is a local recreation
area and “dog-shit area”. Probably only few people knows what
happens here not even 200 years ago.
If you wants to know more about the last execution in
Tauberbischofsheim just write a short mail and I will send you my
source (8 pages from Julius Berberich: „Geschichte der Stadt
Tauberbischofsheim“, 1895. Written in old German). There you can
read all about not wanted love, arranged marriage, murder, the
process, pronouncement of the sentence and the execution.
If you want to find this cache, please remember that there are
probably a lot of people. Especially dog-muggels love this place
and you can have a good view there, too. Behave yourself adequate
and pay attention to camouflage.
First inventory: Log, pen, candles, bible (mp3)
Additional Hints
(No hints available.)
Treasures
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