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Richtstätte Traditional Cache

This cache has been archived.

Hundt: Das war's dann wohl.

Ich habe mich vor Ort nochmal umgeschaut, aber keine Möglichkeit gefunden, hier eine neue Dose SICHER unterzubringen. Nachdem die Erste Vandalen zum Opfer gefallen ist, die Zweite einfach gemuggelt wurde und auch zwischendurch die Dose immer mal wieder offen lag, habe ich mich schweren Herzens entschlossen diesen Cache ins Archiv zu schicken.

Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, und in der Nähe doch noch ein gutes Versteck finde, kann er ja wieder neu erstehen.

Danke für das Intresse an diesem historischen Ort.

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Hidden : 3/25/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


10. November 1820, 11:00 Uhr
Die drei Verurteilten hatten eine Viertelstunde zum Beten und ihre letzten Worte auf dem Blutgerüst, während dessen sich viel Volk hier oben auf der Fläche versammelte. Das Gericht und der gesamte Stadtrat hat seitlich dieser Plattform Platz genommen, die von 400 bewaffneten Bürgen von der Menge getrennt ist.
Jetzt wird der erste Verurteilte, der Soldat Andreas G. aus K. auf den Richtstuhl gesetzt und an der Lehne festgeschnallt. Die Hände mit dem Rosenkranz und die Beine werden ebenfalls festgebunden. Die Augen werden ihm verbunden und der Hals wird entblößt. Ein Helfer ergreift die Haare des Delinquenten, der Scharfrichter holt mit dem zweischneidigen Richtschwert aus und durchtrennt ihm den Hals. Das abgetrennte Haupt wird auf einen Spieß gesteckt und der Körper durch eine Luke unter dem Blutgerüst abgelegt.
Der gemeinschaftliche Mord an Stephan T. aus K. besiegeltet seinen Tod, und den der beiden mitverurteilten Frauen. Mit der Magd Anna-Maria H. aus D. wird wie mit dem ersten Verurteilten verfahren. Den Abschluss bildet die Frau des Mordopfers.
Nachdem das Gericht und der Stadtrat geordnet abgezogen sind und sich das Volk verlaufen hat, werden die Hingerichteten an der Richtstätte begraben. Dies wird die letzte Hinrichtung in Tauberbischofsheim bleiben.

Und Heute?
Die Todesstrafe ist in Deutschland abgeschafft, das Richtschwert befindet sich (als Kuriosum) im Museum in Tauberbischofsheim. Die Gräber der Verurteilten sind längs verschwunden und nur ein Steinkreuz markiert die ehemalige Richtstätte (Wer genau hinschaut erkennt darauf das Richtschwert). Der Platz ist heute Naherholungsgebiet und „Hundeklo“. Wahrscheinlich weiß kaum noch jemand, was hier vor nicht mal 200 Jahren geschah.

Wer mehr über die letzte Hinrichtung in TBB erfahren will, schreibt mir eine kurze Mail, ich schicke euch gern meine Quelle (8 Seiten aus Julius Berberich: „Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim“, 1895). Dort könnt ihr die ganze Geschichte über die nicht gewünschte Liebe, die Zwangsheirat, das Mordkomplott, den Mord, das Verfahren, die Urteilsverkündung und die Hinrichtung nachlesen.

Wenn ihr diesen Cache angeht berücksichtig bitte, dass hier oben doch einiges los ist. Vor allem Hundemuggel kommen sehr gern hierher und auch die Aussicht ist nicht schlecht. Verhaltet euch bitte entsprechend und achtet auf gute Tarnung.
Wenn ihr (schräg gegenüber) eine Kerze für die armen Sünder anzünden wollt, vergesst das Feuerzeug nicht (Kerzen sollten im Cache sein).

Erstausstattung: Log-Buch, Stift, Kerzen, Bibel (aus Code Bibel; Danke schnasemann)


Execution site

10. November 1820, 11:00 AM
The three convicts had a quarter of an hour to pray and to say their last words on the execution site. An big crowd of people had gathered together here on top of the hill. The court and the hole town council had taken seat on the side of the platform, that is separated from the crowd by 400 armed citizens.
Now the fist of the convicts, the soldier Andreas G. from K. is placed on a chair and fixed there. His hands with the rosary and his feet are enchained, too. A blindfold is put on an his neck is bared. A assistant grabs his hair. The headsman cut off the convicts head with the execution sword. The separated head is plugged on a spear and his body is deposited beneath the platform.
The collaborative murder on Stephan T. from K. causes his death and the death of the two condemned women. The headsman continues with the maidservant Anna-Maria H. from D. He ends with the wife of the victim of the murder.
After the court and council leaves the place and the crowd disappears, the bodies are buried on the execution site. This will be the last execution in Tauberbischofsheim.

And Today?
Death penalty is abolished in Germany, the execution sword is shown (as a curiosity) in the museum in Tauberbischofsheim. The tombs of the convicts are vanished and only a cross of stone marks the ancient execution site (If you have a close look, you can see the execution sword on the cross). The site is a local recreation area and “dog-shit area”. Probably only few people knows what happens here not even 200 years ago.

If you wants to know more about the last execution in Tauberbischofsheim just write a short mail and I will send you my source (8 pages from Julius Berberich: „Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim“, 1895. Written in old German). There you can read all about not wanted love, arranged marriage, murder, the process, pronouncement of the sentence and the execution.

If you want to find this cache, please remember that there are probably a lot of people. Especially dog-muggels love this place and you can have a good view there, too. Behave yourself adequate and pay attention to camouflage.

First inventory: Log, pen, candles, bible (mp3)

Additional Hints (No hints available.)