
In der Mitte
Deutschlands, im Freistaat Thüringen, liegt die knapp 7.000
Einwohner zählende Kleinstadt Bleicherode. Nachdem 1888 Kalilager
nachgewiesen worden waren, begann man 1899 mit der Förderung von
Kalisalzen im untertägigen Bergbau.
Die Kaliindustrie prägte die Stadt bis 1990. In Folge des
politischen-wirtschaftlichen Umschwungs und unter dem Druck der
Konkurrenz wurde die Kaliförderung größtenteils eingestellt. Die
weithin sichtbare rote Halde, vorwiegend aus Mineralsalzen
bestehender Rückstand aus der Kaliproduktion, zeigt noch heute, daß
hier über Jahrzehnte Kalibergbau betrieben worden war.
In
Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen wird die ehemalige
Halde mittelfristig wieder begrünt (re-naturiert).
Dazu werden auf den Haldenkörper in verschiedenen terrassenförmigen
Stufen zerkleinerter Bauschutt, Erdaushub und andere mineralische
Materialien aufgetragen. Dieser Einbau erfolgt unter ständiger
Kontrolle, der zur Verwertung zugelassenen und geeigneten
Abfallstoffe.
Durch den Schichtaufbau wird
gewährleistet, daß keine Niederschläge in den Salzkörper eindringen
und die noch vorhandenen Salze auswaschen, die dann Grund- und
Fließgewässer verunreinigen.
Das Wasser wird für die Vegetation gespeichert und verfügbar
gemacht.
Damit kann eine erfolgreiche Begrünung des Rückstandsberges
durchgeführt werden und die riesige rote Salzhalde wird sich
schrittweise als grüner Berg in das typische Landschaftsbild
einpassen.
Erstausstattung:
Logbuch mit Bleistift
Viel Spaß beim Suchen und
BYE
Geofutz.