
- Kaiser Heinrichs Vogelherd -
In Käfigen gefangene Vögel dienten als Lockvögel (daher wohl diese Bezeichnung) für durchziehende Vögel, insbesondere auf ihrem herbstlichen Zug gen Süden. Sie ließen sich bei Ihren Artgenossen nieder und wurden mit Netzen, Leimruten und anderen Fallen gefangen. Der Ort der Vogelstellerei war der Vogelherd.
Es geht die Sage, daß Heinrich I. auf seinen Gütern im Harz der Vogelstellerei nachging als ihn die Kunde seiner Berufung zum König erreichte. An welcher Stelle sich sein Vogelherd befand ist nicht verbürgt, jedoch erheben mehrere Harzorte darauf Anspruch (nach "Unser Harz" 12/1979).
"Das in Cachenähe sichtbare Loch ist übrigens die Pinge des Prinzer Schachts, welcher Erze auf der östlichen Fortsetzung des Bockswieser Gangzuges abbaute." (nach Kevin70)
Genießt den Brockenblick in der Lichtung und gebt acht, denn (nach Johanna von Koczian):
"Der Jäger der ins Grüne schießt,
auf seine Art die Brunft genießt.
Er träumt von manchem scheuen GC,
den er erlegt im grünen Klee."