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Winzling vor dem Herrn Traditional Cache

This cache has been archived.

aichlinn&große bärin: Nach mehrmaliger Inspektion der örtlichen Gegebenheiten wird der Winzling nun deaktiviert. Nichtsdestotrotz soll die Örtlichkeit auch zukünftig Dosensucher anlocken. Ein Multi, der zu sämtlichen Neustädter Kirchen führen wird, ist in Planung.

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Hidden : 3/25/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Winzling vor dem Herrn


Die Stadtkirche St. Johannes
in Neustadt an der Orla


Die Stadtkirche wurde zwischen 1471 und 1528 errichtet. Das Chorgewölbe, dessen Baumeister Kuntz Bischoff war, der sich auch für die Erbauung des Chorraumes verantwortlich zeigte, wurde 1502 vollendet. Die jetzige Bemalung soll die gleiche sein wie bei der Erbauung und stellt die Himmelswiese dar, also das Paradies. In den beiden östlichen Gewölbewinkeln wurden vier durch Putz und Übermalung verborgene Fresken entdeckt, welche die vier Evangelisten darstellen, denen ihre sonst meistens daneben dargestellten Symbole als Köpfe aufgesetzt sind.

Eine Besichtigung der Kirche ist natürlich zu jedem Gottesdienst und sonnabends von 10-12 Uhr möglich. Unabhängig von diesen Zeiten kann man sich im Pfarrbüro (Kirchplatz 2 - gegenüber des West-Eingangs der Kirche) melden.

Der Cranach-Altar


Nach der Fertigstellung des Chorraumes im Jahre 1502 hatten die Neustädter den Wunsch, ihn durch einen Tafelaltar auszuschmücken. Reiche Spenden und Stiftungen sowie Zuschüsse der Stadtverwaltung ermöglichten das Vorhaben. 1511 machten sich einige Neustädter auf den Weg zur Herbstmesse nach Leipzig und gaben dort ihre Bestellung bei dem berühmten Maler Lucas Cranach dem Älteren auf. Der fünf Meter breite und  sieben Meter hohe Altar wurde wahrscheinlich im Juni 1512 mit drei Fuhrwerken in Wittenberg abgeholt und ist heute der einzige Cranach-Altar, der noch unverändert an seinem Platz steht.

"Susanna"


"Susanna" ist über 500 Jahre alt, 3,3 Tonnen schwer und hat einen Durchmesser von 178 cm. Sie ist nicht nur die größte der drei Glocken der Johanneskirche, sondern auch die zweitgrößte Glocke Thüringens. 1479 wurde sie auf dem Marktlatz gegossen und nach papistischer Art geweiht. "Susanna" ist von "Hosianna" abgeleitet und bedeutet "Gott, hilf doch!". Die Übersetzung der Glockeninschrift lautet: "Im Jahr des Herren 1479 - Dieser Siegestitel möge uns vor allem Bösen bewahren: Jesus von Nazareth, König der Juden"

Der Taufstein


Der 1494 von der Bäckerinnung gestiftete spätgotische Taufstein zeigt auf der Nordseite im Schild des Evangelisten Johannes auch die Brezel als Innungszeichen. Das untypisch sechseckige Taufbecken wird von 12 Säulen getragen, die symbolisch für die Apostel stehen.

Fincke-Orgel


Das heutige Orgelwerk stammt aus dem Jahre 1727 und wurde vom Saalfelder Orgelbauer Johann Georg Fincke geschaffen und 1993 rekonstuiert. Die zweimanualige Orgel hat 22 Register und 1464 Pfeifen. In der Johanneskirche finden regelmäßig Orgelkonzerte und andere musikalische Veranstaltungen statt.

Der GPS-Empfang kann hier stark variieren. Also lasst euch nicht irritieren, wenn sich euer Standpunkt von einer auf die nächste Sekunde um 20 Meter verschiebt.

  Quellen:
Neustädter Kreisbote Nr. 10/91
http://www.kirche-in-schleiz.de/neustadt/kirche.htm
http://www.neustadtanderorla.de

Additional Hints (Decrypt)

Xrvar jvyqr haq oyvaqr Ehzsvatrerv aögvt. Avzz Cyngm, vafcvmvrer qra Oyhzraxüory mhe Yvaxra (Oyvpxevpughat Xvepur).

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)