Reisberg Traditional Cache
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Dieser Cache führt dich zur Kirche St. Peter und Paul in Reisberg, von wo aus man eine schöne Aussicht auf das Lavanttal und die Koralpe genießen kann.
Die Gegend am Reisberg ist urzeitliches Siedlungsgebiet. Darauf weisen Funde aus der Jungsteinzeit hin. Auf der die Kirche überragenden Bergkuppe stand wahrscheinlich schon in römischer Zeit ein Heiligtum des „Ianus Geminus“. Ein in der Burgruine gefundener Weihealtar gibt darüber Aufschluss.
Hinter der Kirche ragt die bewaldete Ruine einer Burg auf. Eine Burg „Risperc“ (Reisberg) an dieser Stelle ist urkundlich 1197 erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte hatte die Burg vor allem die Aufgabe, in unruhigen Zeiten den uralten Weg über die Saualpe zu sichern. 1242 kam sie an die Salzburger Erzbischöfe, da Eberhard II. von Regensburg als Erzbischof von Salzburg die Herrschaft Reisberg kaufte. Danach war die Reisburg mehrmaligem Besitzerwechsel unterworfen. 1480 wurde sie von kaiserlichen Truppen eingenommen und war um 1500 wieder salzburgisch. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Burg dem Verfall überlassen. Außer der dreigeschossigen Ostmauer des Palas ist fast nichts erhalten geblieben.
Die Kirche St. Peter und Paul ist die einstmalige Burgkapelle der Burg Reisberg. Im Kern romanisch-gotisch, wurde sie später verändert. Rund um die Kirche wurde ein Bergfriedhof angelegt. An der Außenmauer sind mehrere Römersteine zu sehen, ein römerzeitliches Grabbaurelief sowie eine Schreiberdarstellung. Das interessanteste Stück steht aber in der Vorhalle; es stammt vom Grabdenkmal einer Soldatenfamilie. Der Hochaltar setzt sich aus Teilen des 17. bis 19. Jahrhunderts zusammen. Anstelle des sich nun im südlichen Seitenschiffes der Pfarrkirche zu St. Marein befindlichen Hochaltarbildes (Schlüsselübergabe durch Jesus an Petrus) befindet sich einen Petrusstatue aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Altarschrein. Zwei Engel über den Opfergangsportalen ergänzen den figuralen Schmuck. Der linke Seitenaltar zeigt den hl. Martin, Almosen verteilend, rechts die Steinigung des hl. Stephanus. Beide Altäre entstanden wohl in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wobei einige Teile wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert stammen. Eine Madonna mit geschnitztem Strahlenkranz und eine Statue des heiligen Josef mit Jesuskind im Arm sind weitere beachtenswerte Kunstwerke. Die spätbarocke Kanzel zeigt die Szene der Heimsuchung Marias (Maria trifft auf Elisabeth). Der auf der Darstellung sichtbare Obelisk kann als Sinnbild Gottes beziehungsweise des Glaubens gelten. Am Kanzeldeckel findet sich neben Flammenvasen eine weibliche Statue, die mit Kreuz und Kelch als Sinnbild des Glaubens darstellt. Beachtenswert ist auch ein in der Sakristei hängendes Bild des Heiligen Hauptes, das, frei nach dem Klagenfurter Vorbild geschaffen, in seiner Ausdruckskraft das Original übertrifft. Besonderer Erwähnung ist auch die Orgel würdig, die noch mit einem original zu tretenden Blasbalg ausgestattet ist. Das Patrozinium feiert die Kirche am ersten Sonntag im Juli, weitere Gottesdienste finden an den Hochfesten sowie einmal monatlich statt.
Nach zwei Einbrüchen (1973 und 1974), bei denen kostbare Figuren entwendet wurden, musste die Kirche durch eine Alarmanlage gesichert werden.
Additional Hints
(Decrypt)
Znhre, nhßreunyo, rgjn va Oehfguöur
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures