Gnoien – Teterower - Eisenbahn Die eingleisige Nebenbahnstrecke nach Teterow wurde am 05.11.1884 eröffnet. Somit war eine Verbindung an die Hauptstrecke von Bützow nach Stettin geschaffen.
Die Grundsteinlegung für das Bahnhofsgebäude war am 30. März 1884. Der Bau des Empfangsgebäudes wurde dem Gnoiener Maurermeister Stubbe und Zimmerermeister Spenker übertragen, während der Lok- und Kohlenschuppen von Hofzimmermeister Küster erbaut wurden. Zwei Monate später wurde Richtfest gefeiert. Im Bahnhofsgebäude befanden sich 4 Dienstwohnungen für die Bahnbeamten und -angestellten, davon 2 große Wohnungen im Obergeschoss und 2 kleine im Dachgeschoss. Im Erdgeschoss waren die Diensträume, der Fahrkartenschalter, die Gepäckaufbewahrung, eine große helle Empfangshalle sowie die obligatorische Bahnhofskneipe.
Auf dem Gelände der DB befanden sich noch ein Gebäude für die Stückgutlagerung und ein Offenstall, wo die zu verladenen Tiere gesammelt wurden.
Praktisch im gesamten Existenzzeitraum der Strecke bestand das Personenzugangebot auf der Strecke aus vier, selten fünf Zugpaaren, die zwischen Teterow und Gnoien pendelten. An den Personenzug wurden dabei bei Bedarf hinten ein oder mehrere Güterwagen angehängt. Viele landwirtschaftliche Produkte wie Getreide, Zuckerrüben und Düngemittel wurden per Schiene transportiert.
Mitte der 1990er Jahre war die Strecke in zweifacher Hinsicht ein Kuriosum: zum einen verkehrte dort der letzte Personenzug mit Güterbeförderung bei der Deutschen Bahn, der einen Brennstoffhändler (Briketts für die Ofenheizung) am Bahnhof Gnoien belieferte. Zum anderen gab es auf der Strecke einen mehrere Kilometer langen Abschnitt, der nur mit 10 km/h zu befahren war. Die Züge benötigten zuletzt 33 Minuten für die fünf Kilometer von Thürkow nach Groß Wüstenfelde. Dieses führte - zusammen mit der geringen Besiedelung entlang der Strecke - zu einem raschen Ende der Strecke.
Am 1. Juni 1996 wurde der Verkehr eingestellt, ein Jahr später wurde die Strecke stillgelegt.
Quelle: Wikipedia; Gnoien-Bilder einer Stadt
So wie es heute hier aussieht, ist es vielen Bahnstationen in Mecklenburg-Vorpommern ergangen. Die Gebäude sind verlassen, Fensterscheiben kaputt, Türen und Fenster provisorisch verschlossen, Dächer defekt. Der Vandalismus hält Einzug.
Die Schienen, die DB-Eigentum waren, sind demontiert. Es liegen nur noch die verwaisten Schwellen da.
2019: Das Bahnhofgebäude und das dazugehörige Gelände wurde verkauft, es gibt einen neuen privater Besitzer.
Zum Cache:
Der Cache befindet sich außerhalb des DB-Geländes. Ihr müsst kein Gebäude betreten! (Einsturzgefahr).
Anmerkungen 09.03.2021:
Unser schönes Hobby sollte uns beim Schreiben des Logs mehr Wert sein als nur ein Wort oder Smiley. Schreibt bitte wenigstens einen vollständigen Satz. Kurzlogs bestehend aus einem Wort oder nur Smileys werden ohne Ankündigungen gelöscht.