Burg Kohlstädt Multi-Cache
DieLipper: Da dieser Cache sich so wie er war nicht wieder herstellen läßt, archivieren wir ihn nun!
Platz für eine neue Idee!
More
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Unser 14. Cache führt Euch zur Ruine der Burg Kohlstädt!
Nur wenig ist von der Burg in Kohlstädt bis heute erhalten
geblieben. Zum einen sind das die bis zu 12 Meter hohen
Mauern eines quadratischen Turmes, der einen Zugang
im ersten Obergeschoss aufweist.
In seinen fast 2,40 Meter dicken Mauern waren ursprünglich
15 Zentimeter breite und 1 Meter hohe Schlitze zu
Verteidigungszwecken ausgespart. Darüber hinaus sind
noch die Fundamente eines seitlich an den Turm angeschlossenen Nebengebäudes vorhanden.
Heute kaum noch erkennbar ist der Hügel, auf dem die
Burg aus Gründen der besseren Verteidigung einst erbaut
wurde. Dabei ist er es, dem die Burg die Bezeichnung
„Motte“ verdankt (frz. Chateau à motte: Burg auf einem
Erdhügel). Die Bauform der Motte wird allgemein auf
fränkisch-normannische Vorbilder zurückgeführt.
Nicht nur die Funktion, sondern auch die Frage nach
den Bauherren der Burg lag lange im Dunkeln.
Neuere Erkenntnisse haben jedoch erwiesen, dass als
Erbauer wahrscheinlich die Schwalenberger Grafen,
die Schutzvögte des Kloster Corvey, in Frage kommen.
Als Versorgungshof der Burg ist der „Niedere Hof“
anzunehmen.
Hinsichtlich der Funktion lassen sich auch heute mit
Sicherheit nur eine Schutzfunktion für die Bewohner
des Wirtschaftshofes sowie die Kontrollfunktion für
die Passstraße über die „Kleine Egge“ nach Horn und
Hameln anführen.
In den vergangenen Jahrhunderten gab es immer wieder
unterschiedliche Deutungen zur Nutzung der Burg. Zum
einen ganz praktische wie z. B. als Eisenschmelze oder
Kalkofen.
Zum anderen aber auch mythische wie „Turm der Veleda“
(veleda = germanische Seherin). Im Jahre 1704 wurden
Schatzgräber bestraft, die sich durch abergläubisches
Zeremoniell besonderen Erfolg versprachen.
Die Mauerwerkstechnik (sog. „Unechtes Fischgrätmuster“)
und besonders die Funde weisen auf eine Entstehung der
Burg um 1100 hin. Ausgrabungen erwiesen sich immer
als schwierig, da die Burg teilweise von der Strothe überspült
wurde. Erste nennenswerte Ergebnisse stammen
von Teilausgrabungen durch Nebelsiek aus dem Jahre
1932. Zum Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Anlage
von den Lippern verlassen und seitdem dem Verfall
preisgegeben.
Um die Ruine zu schonen haben wir aus diesem Cache einen Minimulti gemacht. Der Cache liegt jetzt an einem schönen Platz mit Aussicht!
ACHTUNG:
Bitte Nicht klettern! Steinschlaggefahr!
Die Ruine bitte nicht betreten!
Startinhalt:
Coin
Asterix Zeichenschablone
Taschenlampe
Holzeule
und natürlich Logbuch und Bleistift
Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei diesem Cache!!
Bitte schont die Tarnung!
Keine Gewalt nötig!
Bolzen raus, Dose raus, loggen, Dose rein und Bolzen rein!
Additional Hints
(Decrypt)
Rvtragyvpu avpug aögvt, bqre?
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures