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Sunderburg Cache Traditional Cache

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Charley2020: Der Cache wird wegen Hobbyaufgabe deaktiviert

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Hidden : 4/4/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Sunderburg Cache

Zum Cache.

Ihr braucht wirklich nicht querfeldein Richtung cache marschieren. Das könnt ihr dann machen wenn ihr etwa 50m an ihm dran seid. Davor könnt ihr den Weg benutzen, welchen wir auch mit dem Buggy und unseren Kindern gegangen sind. Ich will das aber nicht einfach so empfehlen, da es ganz schön bergauf (für Spaziergangverhältnisse) geht und der Weg auch nicht wirklich für Stadtbuggies geeigent ist.

Der Cache liegt an einer Stelle den mein vierjähriger Sohn auch mit etwas Hilfe erreichen konnte. Allerdings kann es schon sehr Steil werden und es ist sicherlich nicht ganz ungefährlich. Wenn aber alles trocken ist, und die Kinder halbwegs gut in der Natur zurecht kommen, ist das eigentlich kein Problem. Manche Stellen sind wirklich recht steil. Begebt euch nicht unnötig in Gefahr.
Der Cache liegt an einem Ort den ich eher als 3 Sterne empfinde. Mit Suche allerdings, kann das schnell etwas schwieriger werden. Deswegen hab ich ihn etwas hoch geratet.

Die Sunderburg bei Schöngeising

Zwischen Ammersee und Isar liegt das Fünf-Seen-Land. Über 40 mittelalterliche Burgen sind hier versunken, das belegen die Historiker. Die meisten davon wurden am Wasser gebaut. Bei Fürstenfeldbruck, zwischen Schöngeising und Grafrath, stand eine dieser Befestigungen: die Sunderburg. Zu sehen ist von ihr heute rein gar nichts mehr. Im Alltag der Bevölkerung ist sie aber präsent: "Richtung Sunderburg" zum Schwammerl suchen gehen die Schöngeisinger heute noch immer. Und da ist dann auch ein Hügel, auf dem die Burg gestanden haben soll.

Dass die Burg existierte ist unbestritten: Der bayerische Kartograf Philipp Apian war der erste, der die Amper-Region vermessen hat - auf seiner Skizze von 1568 ist eine "Sundernburg" verzeichnet. Der Name hat sich im Laufe der Zeit verändert. Im 19. Jahrhundert hieß sie "Sonnenburg" oder "Südburg", wegen ihrer geographischen Lage. Heute interpretieren Historiker den Namen im Sinne von "Sonderburg", also "ausgesondertes Gebiet", weil die Burg abseits des Dorfes lag.
Restlos verschwunden

Dies mag auch der Grund für den Bau der Anlage gewesen sein: Ganz in der Nähe ist ein wichtiger Übergang über die Amper. Wahrscheinlich sollte diese Stelle durch eine wehrhafte Festung gesichert werden. Die bayerische Chronik des Veit Arnpeck besagt, dass ein Graf Friedrich von Deißen sie im 12. Jahrhundert errichtet hat.

Warum sie zerstört wurde, darüber ist nichts bekannt. Dafür, dass von ihr aber nichts mehr zu sehen ist, haben Wissenschaftler eine einfache Erklärung: Das wertvolle Material wurde abgetragen, um es für spätere Bauten zu verwenden.

Die Sage um die Sunderburg

Es ist nicht verwunderlich, dass auch von diesem Ort Geschichten erzählt werden - mit einem wahren Kern und viel Phantasie angereichert.

Der Graf Friedrich von Dießen-Andechs, der die Burg erbaut hat, zog auf Pilgerreise ins Gelobte Land. Seine zwei Töchter ließ er zurück. Feinde nutzten die Gelegenheit, erstürmten die Burg, töteten die Insassen und brannten alles nieder. Die Töchter jedoch sprangen mit dem ganzen Schatz in den Brunnen.

Ein Bauer aus Schöngeising, auf der Suche nach dem sagenhaften Schatz, fand im Wald einige Glasscherben. Eine davon nahm er mit. Zu Hause angekommen entpuppte sie sich als ein Stück Gold. Die Fundstelle, zu der er wieder hineilte, hat er nie mehr gefunden.

Der vermeintliche Goldfund hat ebenfalls historische Gründe. Ob Gold oder vielleicht Bronze, darüber darf spekuliert werden. Ausgrabungen und Funde haben aber belegt, dass sich dort schon in der Frühbronzezeit Menschen niedergelassen und das eine oder andere Fundstück hinterlassen haben.

Additional Hints (Decrypt)

Fhpug hagra na qra Oähzra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)