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Naturschutzgebiet Zeller See Traditional Cache

This cache has been archived.

Qualiflyer: Leider wurde auf die letzte Reviewer-Note bislang nicht geantwortet. Daher archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert.

Keine Sorge, das Listing ist nicht endgültig verloren: falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte eine E-Mail (GC-Nummer nicht vergessen!), und sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, und die Location immer noch frei ist, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

Qualiflyer ~ geocaching.com admin

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Hidden : 4/7/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Die Tour führt den Geocacher an den Rand des Naturschutzgebietes am Zeller See in Schüttdorf (Zell am See Süd).
Die Anfahrt mit dem Auto ist bis zur Seespitz- oder Sportplatzstraße möglich. Dann noch ca 200 m zu Fuß. Der Geocache befindet sich in einem 15m Radius um die genannte Position.

Das Naturschutzgebiet Zeller See besteht seit dem 1. Jänner 1973, umfasst eine Fläche von 203,1111 ha mit bemerkenswerter Fauna und Flora und bietet mit seiner See- und Hochgebirgslandschaft hohen Erholungswert.

Naturschutzgebiete sind Flächen außerhalb geschlossener Ortschaften, die entweder naturbelassen und damit weitgehend ursprünglich sind oder Gebiete, in denen gefährdete Tier- oder Pflanzenarten heimisch sind. Unterschutzstellungen erfolgen durch Verordnung der Landesregierung. Die jeweilige Verordnung enthält jene Maßnahmen, „die von der Behörde bewilligt werden können, wenn sie dem Schutzzweck, der in der Verordnung anzuführen ist, nicht widersprechen.“

Die geschützte Fläche umfasst den südlichsten Teil des Zeller See und das Zeller Moos am Südende des Zeller-Sees-Verlandungsmoores und liegt ca. 750 m ü. A.. Das 203,1111 ha große Gebiet verteilt sich auf die Gemeindegebiete Zell am See und Bruck an der Großglocknerstraße.
Dieses Feuchtgebiet liegt auch im Vorfeld des Nationalpark Hohe Tauern und ist neben dem Stappitzer See im Süden des Tauernkammes das wichtigste Feuchtgebiet im Bereich des Nationalparks.

Vereinzelt vorhandene Gehölze mit Faulbaum, Weide, Birke und Schwarzerle prägen zusammen mit Schilfröhricht das Erscheinungsbild des Gebietes, dessen Erholungswert durch Spazierwege - umrahmt vom der umliegenden See- und Hochgebirgslandschaft - sowohl für Einheimische als auch für Gäste hoch ist. Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Biotoptypen sind „Faulbaum-Schwarzerlengebüsch, Schilfröhricht, Streuwiesen (Groß- und Kleinseggenrieder in unterschiedlichen Ausbildungen), Waldsimsen-Schlangenknöterich-Wiese, Fettwiese.“

Dieses Gebiet hat sich im Laufe der letzten 10.000 Jahre entwickelt und besteht aus einer Verlandungszone mit anschließenden Sumpfwiesen, in der eine sehr artenreiche Fauna beheimatet ist. Hier befindet sich der einzige Brutplatz des Schwarzkehlchen im Bundesland Salzburg und darüber hinaus der einzige Brutplatz der Eiderente in Mitteleuropa!
Das Naturschutzgebiet Zeller See hat darüber hinaus „ornithologische Bedeutung für Brutvögel u. Durchzügler, unter anderem Hauben-, Pracht-, Rothals-, Schwarzhals- u. Zwergtaucher, Kormoran, Fischreiher, Löffler, Zwergrohrdommel, Stock-, Krick-, Knäk-, Pfeif-, Spieß-, Löffel-Reiher-, Tafel- u. Eiderente, Höcker-u. Singschwan, Rohr- u. Wiesenweihe, Fischadler, Wasserralle, Wachtelkönig, Flußregenpfeifer, Bekassine, Kiebitz, Grün- u. Rotschenkel, Wald-, Bruch-, Teich- u. Dunkler Wasserläufer, Flußuferläufer, Zwerg-, Alpen- u. Sichelstrandläufer, Triel, Wald- u. Sumpfohreule, Eisvogel, Wiedehopf etc.“ Es kommen aber auch „Rehwild, Fuchs, Fischotter, Bisamratte, Ringelnatter, Grasfrosch und Erdkröte“ vor.
Neben seiner Bedeutung als Brutgebiet ist das Naturschutzgebiet Zeller See auch eine sehr wichtige inneralpine Raststation für Zugvögel, die insbesondere bei Schlechtwetter - an sog. "Zugstau-Tagen" - überlebenswichtig sein kann.

Im Naturschutzgebiet Zeller See vorkommende Pflanzen sind „diverse Moose, Kalmus (Acorus calamus), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Großer Schwaden (Glyceria maxima), Wasser-Schierling (Cicuta virosa), Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus), Zungen-Hahnenfuß (Ran. lingua), Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris), Faden-Binse (Juncus filiformis), Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre), Kleinfrüchtige Moorbeere (Vaccinium oxycoccus), weiters diverse Seggen und Gräser.“

„Lt. LGBl.Nr. 48/2000 Erhaltung: 1. der weitgehenden Ursprünglichkeit des im § 1 bezeichneten Gebietes in den Kernbereichen einschließlich seines besonderen ästhetischen Wertes im vorhandenen Landschaftsraum; 2. geschützter und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten (z.B. Eiderente, Schwarzkehlchen, Mittelmeerschafstelze, Kiebitz, Austernfischer); 3. der ökologischen Funktion des im § 1 bezeichneten Gebietes, besonders des Niedermoores und der in den Alpen einmaligen Flachwasserlagungen mit großen Schlammbänken, einschließlich der Übergangszonen und Randbereiche, als Lebensraum für die typischen Lebensgemeinschaften, insbesondere als Brutplatz für geschützte und gefährdete Vogelarten und als Rastgebiet für Zugvögel.“

Naturschutzgebiet

Additional Hints ()

avpug nz Obqra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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