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Sagen und Mythen: Der Werwolf in der Mähdelle Traditional Cache

Hidden : 4/11/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist Bestandteil einer kleinen privaten Serie, die euch zu Orten führt, um die sich allerlei Geschichten ranken. Die Grundlage hierfür ist ein kleines Buch, das mein Vater mir gegeben hat, in dem Sagen und Mythen aus der Region stehen. Wer mag, kann sich gerne dieser Serie anschließen!

Leider konnte ich den Ort dieser Sage nicht genau identifizieren, aber es ist sicher, dass sich die Mähdelle in der Gegend um den Wasserbehälter bei Altenbrunslar befinden muss.

Bei der Suche nach einem geeigneten Plätzchen für das Versteck ist mir diese kleine Lichtung etwas abseits aufgefallen.

Der Werwolf in der Mähdelle

Vor ungefähr 100Jahren wurde noch überall in unseren Dörfern das Küferhandwerk ausgeübt. Die Küfer oder Böttcher stellten Wasserfässer, Futter- und Wassereimer, Kohlfässer und Bottiche zum Einpökeln von Fleisch her. Ihre fertigen Waren verluden sie auf Schubkarren und brachten sie zur Kundschaft über Land.
An einem Herbsttag im Jahre 1848 hatte ein Küfer aus Altenbrunslar seine Fässer in Grebenau abgesetzt und kehrte dann, nach Abschluss eines guten Geschäftes, über Wagenfurth und durch den Quiller nach dem Heimatort zurück.
Sein Weg führte durch den Markwald und über die "Mähdelle", eine ehemalige Waldwiese. Es war bereits spät abends und stockdunkel. Vor einer kleinen Anhöhehinter der "Mähdelle" setzte er seinen Karren einen Augenblick ab, um zu rasten und sich eine Pfeiffe anzuzünden. als er mit Schwamm und Feuerstein hantierte, erblickte er mit einem Male eine riesenhafte Gestalt mit großen Feuerroten Augen, die auf ihn zukam.
Er vermutete sofort einen Werwolf, erschrak heftig, faßte dann aber Mut und rief: "Ding, das sage ich dir, komm nur nicht hierher, ich schlage dich kurz und klein!"
Dann packte er seinen Karren auf und hastete weiter, den Verfolger im Auge haltend, der mit seinen Glühaugen immer näher kam. Da ließ der Küfer seinen Karren los, ergriff seinen schweren Eichenstock, den er stets mitführte, und stürzte auf das Ungeheuer los, das sich schnell umdrehte und im dunklen Walde verschwand. Der Mann konnte in der Aufregung kaum den Karren wiederfinden. Nach Mitternacht erst kam er in Schweiß gebadet zu Hause an. Er glaubte, dass das Untier ein Fremder gewesen wäre, der mit ihm in der Gastwirtschaft in Grebenau gesessen hatte und sich in einen Werwolf verwandelte, um ihn zu berauben.

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