
Der Industrielle Dr. Otto Krebs hat das Rittergut im Jahr 1917 erworben, das Herrenhaus nach seinen Vorstellungen um- und ausgebaut und dort eine der unfangreichsten und bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Zwischenkriegszeit zusammengetragen, u. a. mit Bildern von Courbet, Renoir, Manet, Gauguin und van Gogh. Nach dem 2. Weltkrieg sind diese Bilder verschwunden, ihr Verbleib war lange Zeit unklar. Im Jahr 1995 wurden dann große Teile der Sammlung in der Eremitage in St. Petersburg in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.
Der vom Heidelberger Gartenarchitekten Franz Wirtz gestaltete Park sollte die Skulpturen des Kunstliebhabers Krebs besonders wirkungsvoll präsentieren. Heute lassen die leeren Podeste die einstige Pracht nur noch erahnen.
Die Anlage gehört mittlerweile der Diakonie. Das Herrenhaus kann nach Terminvereinbarung auch besichtigt werden. Der Park ist jederzeit für Besucher geöffnet.
Der Cache liegt im hinteren Bereich des Parks am Rande des ehemaligen Alpengartens. Bitte nicht in den Felsen herumklettern, der Cache liegt am Weg.
