Kapelle in Adscheid Traditional Cache
jan-wil: Nach fast 6 Jahren mache ich mal Platz für andere.
Team jan-wil
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Dies ist der sechste und letzte Cache einer kleinen Reihe von Caches, die die Kapellen in der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Hennef-Uckerath betreffen. Ingesamt besteht die Serie aus 6 caches.
Kapelle in Adscheid
Die Pfarrei St. Johannes d. T. Uckerath dehnt sich über eine Fläche von rund 40 qkm aus und ist damit größer als die vier anderen Pfarreien im Seelsorgebereich Hennef-Ost zusammen. 61 Ortschaften liegen weit verstreut in diesem Bereich. Aufgrund der weiten Entfernungen zur Pfarrkirche in Uckerath, die in der Mitte der Pfarrei liegt, entstanden im Laufe der Zeit in einigen Ortschaften Kapellen, um eine Andachtsstätte in unmittelbarer Nähe zu haben.
Adscheid, ein Ort mit etwa 230 Einwohnern, auf der Höhe gegenüber Stadt Blankenberg gelegen, beherbergt in der Dorfmitte seine in der 2. Hälfte des 17. Jh. gebaute Kapelle, die der heiligen Agatha, einer Märtyrerin aus der unterhalb des Vulkans Ätna gelegenen Stadt Catania, geweiht ist. Für die Adscheider ist sie auch die Patronin gegen Feuersgefahr. Sichere Kunde über den Kapellenbau haben wir durch das Testament des Kapellenstifters Wilhelm Brem aus Adscheid, Gärtner in der Abtei auf dem Siegburger Michaelsberg. Er vermachte Mittel zur „Perfectionierung“ der im Fachwerkstil vollendeten Kapelle. Diese erfuhr Erweiterungen um 1735 und im Jahre 1858. Die Fachwerkwände wurden 1927 überputzt. Im März 1945 verrichteten Granattreffer schwere Schäden am Bauwerk, die in den folgenden Jahren behoben wurden. 1969 entstand genau auf dem Platz der nunmehr wegen Baufälligkeit abgerissenen Kapelle ein neues etwas verlängertes Gotteshaus. Das gesamte Bauwerk einschließlich der Inneneinrichtung wurde von den Dorfbewohnern in Eigenregie erstellt und finanziert. Öffentliche Mittel wurden nicht eingesetzt. Am 04.10.1969 weihte der Kölner Generalvikar Peter Nettekoven unter großer Anteilnahme der Gläubigen die im neuen Glanz erstrahlende Kapelle. Das Glöckchen im Dachreiter wurde 1625 gegossen und kam über „Caßel“ (Ober- oder Niederkassel ?) mit einem Altarstein nach Adscheid. Es ruft die Menschen zum Gottesdienst, es begrüßt das neue Jahr und es verkündet den Tod eines Adscheiders. Im dreiseitigen Kapellenchor steht ein aus Eichenholz geschnitzter Barockaltar aus dem Zeitraum 1620 – 1640, eine Ädikula aus freistehenden Säulen mit einem mehrfach verkröpften Giebel und einer muschelgekrönten Figurennische in der Mitte, die mit bemerkenswertem Schmuck aus Ohrmuschel- und Knorpelwerk verziert ist. In der Nische steht die Agathafigur aus Zirbenholz, geschaffen 1987 von Klaus Mussner aus dem Grödnertal. Ein großer Tag in der mehr als dreihundertjährigen Kapellengeschichte war am 26.06.1995 die Primizfeier des Adscheider Thomas Bahne, heute Pfarrer in Bad Münstereifel.
An jedem ersten Montag im Monat wird um 19.00 Uhr in der Kapelle die heilige Messe gefeiert, Kirmestag ist der 05. Februar. Für den Unterhalt des Gebäudes sorgt die Adscheider Bevölkerung.
Quelle: Bernd Post
Additional Hints
(Decrypt)
Erpugf arora qre Xncryyr, va qre Gebpxraznhre, Aäur Chzcr
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