Die Geschichte
Vor langer Zeit, als es noch keine Supermärkte und Kreisverkehre in Eningen gab, lebten hier viele Elfen. Sie liebten die Natur, die Dunkelheit und das Wasser. Es war lustig anzusehen, wie sie am Wasser spielten. Aber Sie trieben auch Schabernack mit den Menschen, die ihnen zu nahe kamen. Oft kamen sie des nachts und nahmen sich die goldenen und glitzernden Gegenstände, die sie dann in ihre Schatzkisten legten.
Als die Natur immer mehr zubetoniert und die Bäche kanalisiert wurden, zogen sie sich immer weiter zurück. Viele Leute behaupten, sie seien mittlerweile ausgestorben. Aber es ist so, dass sie sich nur noch einigen wenigen Leuten zeigen.
Seit diesen Zeiten hält sich in Eningen hartnäckig das Gerücht, dass sie einen dieser sagenhaften Schätze mitten im Ort zurückgelassen haben. Der Weg dorthin soll verschlungen und schwierig sein. An wenigen Stellen finden sich verschlüsselte Hinweise, die den Weg zum Schatz beschreiben. Sitzt man des Abends mit alten Eningern am Feuer, so erzählen sie, dass der Eingang zum alten Reich der Elfen nur durch die Finsternis zu erreichen sei.
Wer sich auf die Suche nach dem vergessenen Schatz der Elfen machen möchte, stellt sein Stahlross bei den angegebenen Koordinaten ab und sucht den Eingang zur vergessenen Parallelwelt. Der Weg führt vorbei am stinkenden Schwefelloch zum steinernen Tor der ewigen Finsternis. Am Tor wird der Tapfere die erste Nachricht finden.
Das Drumherum
Für die mutigen Schatzsucher sind Gummistiefel und Taschenlampe unbedingt zu empfehlen. Nach starken Regenfällen oder in der Schneeschmelze könnte das Wasser etwas "höher" stehen, dann nicht machen oder Wathose wählen. Ansonsten gilt - wie immer im Untergrund - jeder muss für sich selber das Risiko abschätzen und entsprechend vorsichtig sein. Bei trockenem Wetter kann der Cache auch mit größeren Kindern (abhängig von der Gummistiefelhöhe) gemacht werden.
Am Eingang liegt eine Taschenlampe. Diese gehört jemand anderem. Also bitte liegen lassen!
Die Strecke führt mitten durch bebautes Gebiet und nahe an Wohnhäusern vorbei. Also allzeit ruhig und unauffällig verhalten (wie immer) und am Besten nur tagsüber losgehen. Bitte bei Nacht nicht mit Taschenlampen "rumfunzeln".
Streckenlänge: ca. 1 km, mit Rückweg auf normalen Wegen.
Dauer: ca. 0,5 Stunden
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Timemurders, die die Strecke für uns Probe gelaufen sind, und bei TB-Cito, Graveraver und Guschdl, die uns erst die dunkle Seite der Welt gezeigt haben.
Viel Spaß wünscht Charlenni.
29.04.2009: Hint angepasst