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Subrosionsschlot Großer See EarthCache

Hidden : 4/15/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Der Bergsee von oben betrachtet

Abbildung: Links: Der mit Wasser gefüllte Subrosionsschlot/Doline von oben. Rechts: Fünf verschiedene Dolinetypen a) collapse doline, (b) solution doline, (c) subsidence doline, (d) cover collapse doline, (e) alluvial stream sink doline.


German: In löslichen Gesteinen, in erster Linie in Kalk, aber auch Dolomit, Gips und Anhydrit, können durch den Einfluss von Subrosion (auch Karst genannt) natürliche Hohlräume entstehen. Das mechanische Ausspülen von lockeren Feinanteilen (Suffosion) und die chemische Auflösung (Korrosion) durch Wasser im Untergrund führen zu Substanz- und Volumensschwund und hinterlassen schließlich unterirdische Hohlräume. Eine Form der Subrosion sind die sogenannten Dolinen, trichter-, schlot- oder wannenförmige Senken an der Geländeoberfläche, die infolge von langsamen Lösungserscheinungen oder durch den plötzlichen Einsturz dieser Hohlräume im Untergrund entstanden sind. Sie können Durchmesser von mehreren Kilometern erreichen. Mitunter treten Dolinen netzartig miteinander verbunden oder perlschnurartig aneinander gereiht auf. Eine solche Doline kann man hier bei Oberellenbach bewundern. Der älteste Erdfall um das ehemalige Bergbaugebiet von Oberellenbach ist der „Große See“. Der kreisrunde Einbruch ist etwas mehr als einen halben Hektar groß und mit Wasser gefüllt. Er wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1579 beschrieben. Die Doline ist die direkte Folge von Gipsvorkommen im Untergrund der Gegend welcher beginnend um die Jahrhundertwende auch abgebaut wurden. Da Gips ein sehr lösliches Gestein ist, entstanden durch Wasseradern im Untergrund Hohlräume, die einstürzten, wenn das Deckgebirge nicht stark genug war. Der so entstandene idyllisch von Bäumen gesäumte „Große See“ oder auch „Bergsee“ ist heute ein beliebter Badesee.

Um diesen Earthcache erfolgreich loggen zu können, sende mir noch die Antworten zu folgenden Fragen per E-Mail:

1. Welchen Durchmesser hat der „Subrosionschlot Großer See“?

2. Auf wie viel Meter Höhe befindet sich die Wasseroberfläche des Bergsees? Macht eine GPS-Messung auf dem Level der Wasseroberfläche. Nutz den kleinen Steg um eine exakte gemittelte Messung vornehmen zu können.


Wer möchte der mache bitte ein Foto von sich und seinem GPS-Gerät an den angegebenen Koordinaten und poste es hier im Log. Dies war bisher bei Earthcaches üblich ist aber keine Logvorraussetzung mehr. Logs ohne vorherige Beantwortung der Fragen werden gelöscht! Ich versuche natürlich schnellstmöglich eine Logfreigabe zu erteilen!!!




English: Leaching of evaporites (so called subrosion) such as limestone, dolomites, cast/gypsum and anhydrites may occasionally form natural occurring interstices or cavities. This process of subterranean removal is called Subrosion (or Karst). A typical form of Subrosion are Dolines - closed depressions in an area of karst topography that may communicate with a subterranean passage. They are formed either by solution of the surficial stone or by collapse of underlying caves. Their dimensions range from a few metres to 1 km, and their form is generally basin-like or funnel-shaped. The “Subrosionsschlot Bergsee” is a nearly perfectly circular funnel-shaped sinkhole and was first mentioned in the documents in 1579. It is situated in the vicinity of Oberellenbach, an area where underground mining for gypsum was performed during the last century. Over time, the sinkhole filled with water and has an area of approximately 2 acres. Today the Doline “Bergsee” is an idyllic and popular swimming lake surrounded by green trees.

To log this Earthcache please answer the following questions (prior to log! Just send me an email). Logs that not fulfill these criteria will be deleted.

1. What is the diameter (in meters) of the “Subrosionsschlot Großer See”?

2. At what altitude (in meters) is the water surface at the given coordinates? Use the small footbridge to get down to the water surface of the lake to perform an exact GPS measurement.

Additional Hints (No hints available.)