Hochgericht Traditional Cache
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 (other)
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Ein Nano an einem unscheinbaren, aber historisch interessanten Ort. Bitte Stift und Pinzette mitbringen.
An dieser Stelle an der Landstraße nach Kiebingen stand bis ins 18. Jahrhundert der Rottenburger Galgen als sichtbares Zeichen des Rechts der Stadt, die "Hohe Gerichtsbarkeit" auszuüben, also über Kapitalverbrechen zu richten.
Vom Galgen selbst ist nichts mehr zu sehen, man findet ihn heute aber noch in Flurnamen wie "Galgengraben", "Galgenäcker" oder "Galgenmorgen". Das einzige, was vor Ort an die frühere Hinrichtungsstätte erinnert, ist der 1997 eingeweihte Gedenkstein für den Wiedertäufer Michael Sattler, der 1527 wegen Ketzerei angeklagt und, nachdem er seinem Glauben nicht abschwören wollte, zuerst gefoltert und dann hier auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
Mit dem relativ fortschrittlichen Josephinischen Strafgesetz von 1787 wurde in den österreichischen Erblanden (zu denen Rottenburg gehörte) Folter und Todesstrafe abgeschafft, der Galgen war damit überflüssig geworden.
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