Mit diesem einfachen, schnellen Cache möchten wir Auswärtigen und vielleicht auch Einheimischen die „Düne von Dudenhofen“ näher bringen. Es ist fast ein Drive in, den man Mal mit einem Einkauf im benachbarten Supermarkt verbinden kann.
Bei der "Düne von Dudenhofen" handelt es sich um eine Binnendüne, also eine Flugsandaufwehung im Landesinneren. Diese sind selten, da sie ausschließlich auf die ehemaligen Überschwemmungsgebiete großer Flüsse beschränkt sind.
Der Sand wurde in der Eiszeit vor ca. 150.000 Jahren aus den Ablagerungen des damaligen Fluss-Systems vom Wind ausgeblasen und an anderer Stelle zu „Dünen“ angeweht. Durch Bebauung, Aufforstung und ackerbauliche Nutzung gibt es kaum noch Dünen im naturnahen Zustand. Aufgrund der extrem trockenen, nährstoffarmen und bei Besonnung heißen Böden, kann nur eine hoch spezialisierte Flora und Fauna auf den Dünen vorkommen. Von historischen Karten und Luftbildern ist bekannt, dass die „Düne von Dudenhofen“ bis vor ca. 50 Jahren kleinparzelig als Wald, Acker oder Obstwiese genutzt wurde. Durch die Aufgabe der Nutzungen konnten sich die typischen Arten wieder ausbreiten.
Vegetationsverlauf: Zunächst siedeln sich Silbergrasfluren auf rohen Sandböden an, diese sind Erstbesiedler welche eine Übersandung, vertragen. Sie sorgen für die Festigkeit des Bodens, und schützen dann Arten, die Übersandung nicht ertragen; Beispiele: kl. Sauerampfer, Sand-Straußgras und das Moos Polytrichum piliferum.
Wird der Sand zunehmend festgelegt und nährstoffreicher siedeln sich weitere Pflanzen an. Es entstehen lückige Rasen mit Blauschwingel (Festuca), Habichtskraut (Hieracium pilosellea) und Straußgras (Agrostis), darauf folgt eine weitere Entwicklung zu Nelken-Sandrasen. An nährstoffreicheren Standorten findet man Rotstraußgras-Gesellschaften (höherwüchsig als Sandrasen, Obergräser Knäuelgras und Glatthafer).
Gehölze sind ebenfalls zu finden. Als typische „Heide-Landschaft“ entdeckt man Zwergstrauchgesellschaften (Besenheide, Calluna vulgaris) und Besenginster. Bei fehlendem Wiesenschnitt kommen zunehmend Zitterpappeln, Birken und Robinie auf. Diese verdrängen dann die typische Dünenvegetation durch ihren Schatten, durch das Laub (Humusanreicherung) oder durch direkte Düngung (Knöllchenbakterien der Robinie). Um diese nachteiligen Veränderungen auf dem Dünenstandort zu unterbinden, ist eine Beseitigung der Gehölze in der Kernzone erforderlich.
Auch die Fauna der Düne ist reicher, als es auf den ersten Blick zunächst scheinen mag. 1991 wurden 18 Heuschreckenarten, 22 Tagfalter, 32 Spinnen, diverse Laufkäfer, 7 Ameisen, 10 Grabwesten und 12 Bienenarten kartiert. Außerdem z.B. Zauneidechsen und Mauswiesel.
Die „Düne von Dudenhofen“ sind ein Flächennaturdenkmal welches zur Erhaltung gepflegt wird.
Quelle: Untere Naturschutzbehörde des Kreises Offenbach
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Leider wurde das Schild von Stage 1 Gestohlen, so das es nun nicht mehr möglich ist eine Kleinen Multi daraus zu machen. Ich hoffe dennoch, das du die Die Düne von Dudenhofen anschaust und den Cache Logst.
Zum Heben des Caches kann und soll die Vegetation unberührt bleiben. Buddeln oder dergleichen im geschützten Bereich ist nicht nötig. Achtung evtl. erhöhtes Muggle-Aufkommen!