In der Nähe gleich am gegenüberliegenden Talrand ist das äußerst sehenswerte Geotop der Teufelsküche. Außerdem beginnt nahe beim ehemaligen Schloss von Liebenthann der Dillingerweg, ein sehr reizender Wanderweg immer am steilen Hang entlang.
Hier in Liebenthann sind wir am westlichen Talrand. Die Tour beginnt direkt an der Günz bei der renovierten Liebenthanner Mühle, ein positives Beispiel, wie ein altes, verfallenes Haus, bei dem die meisten wohl nur noch an Abriss denken würden, als charaktervolles Gebäude mit viel Mühe wiederhergestellt werden kann. Inzwischen ist hier eine Ausflugsgaststätte aufgemacht worden. Die Öffnungszeiten am besten vorher auf der Homepage nachschauen.
Offizielle Parkplätze gibt es direkt an der Staatsstraße beim Parkplatz zur Teufelsküche (N47 52.165 E10 24.560, Parken TK). Von da sind es 350 Meter Fußweg im Ebenen zur Liebenthanner Mühle bei
N47 52.279 E10 24.296
Notiert euch hier erst mal, bis zu welchem Jahr hier gemahlen wurde
(ABCD = __ __ __ __ )
und außerdem die angegebene Höhe des Höhenbolzens über Normalnull:
EFG,HI = __ __ __ , __ __
Und nur mal gleich als ersten Hinweis zur Dose: die liegt rund 100 m höher.
Schön ein bisschen Höhe gewinnt man auf dem Weg zur früheren Liebenthanner Wirtschaft bei N47 52.357 E10 24.182. Eine Inschrifttafel und ein Bild an der Hauswand erinnern daran.
Wie viele Schützen sitzen denn da bei einem Bier zusammen? Falls das Bild fehlt, siehe Bild in der Beschreibung unten.
J = __
Weiter geht’s jetzt den Weg bergauf bis zu einem Gedenkstein bei N 47° 52.470 E 010° 24.070.
In welchem Jahr war das Unglück, an das hier erinnert wird?
KLMN = __ __ __ __
Wendet euch jetzt ein kurzes Stück auf dem Fahrweg nach rechts bis N47 52.452 E10 24.167. Hier zweigt nach links ein alter Fußweg zum ehemaligen Schloss Liebenthann ab.
Dieser Weg ist auch in einem sehr schönen, großen Modell der früheren Schlossanlage ersichtlich, das sich im Obergünzburger Heimatmuseum befindet. Darauf aufmerksam geworden bin ich, als ich schon vor längerer Zeit die interessante Inside Obergünzburg-Runde (seit 2020 archviert) gemacht habe. An dieser Stelle also auch einen Dank an papabaer.
Folgt dem Pfad bis auf den alten Schlossberg bei N47 52.513 E10 24.149.
Notiert euch vom Gedenkstein folgende Daten:
In welchem Jahr waren die Teck und Rechberger als Besitzer der Burg erwähnt?
OPQR = __ __ __ __
Schaut euch auch unbedingt noch das letzte gut erhaltene Bauwerk der Burg an: Das schöne Brunnengewölbe. Und wenn ihr dann den Burgplatz wieder auf dem Pfad verlasst, könnt ihr weiter im Nordwesten noch eine zweiten Burgraben entdecken, insgesamt dann eine gar nicht mehr so kleine Anlage. Nochmals zur Phantasieanregung empfohlen: Das Modell im Heimatmuseum Obergünzburg. Zusätzlich gibt es seit ein paar Jahren nun auch den Liebenthanner Schlosspfad mit ein paar wirklich gut gemachten Erklärungstafeln.
Bemerkung August 2021: Das ursprüngliche Versteck der Dose hat nun über 12 Jahre gehalten, ist wegen Holzarbeiten auf dem Plateau nicht mehr geeignet.
Die Dose habe ich daher etwas verlegt, und zwar an eine durchaus markante Stelle an einem Sporn am südwestlichen Eck des Plateaus der ersten Vorburg. Ich empfehle zum Suchen der Dose von der Hauptburg mit dem Brunnenschacht auf das Plateau der ersten Vorburg auf dem Pfad zurückzugehen und die Suche nach der Dose von diesem Plateau aus anzugehen, also von oben und nicht vom Graben aus. Es geht nur ein paar Meter auf dem Sporn leicht hinunter. Ein alter Dachziegel, der hier liegt, schützt die Dose.
Nord 47°52.(D-F)MM Ost 10° 2(N-J).C(O+P)F