Im Schwäbischen Wald gab es - kein Wunder bei diesen geologischen Gegebenheiten - früher auf fast jedem Berg einen Sandsteinbruch.
So auch auf dem Rotenbühl, wo bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein noch gewerblich Steine gebrochen wurden (mein Opa hat dort gearbeitet!).
Von diesem Steinbruch, der inzwischen zum Biotop umgewidmet wurde (bitte nicht betreten) soll hier aber nicht die Rede sein, sondern von seinem nahegelegenen Vorgänger, der bestimmt schon seit über 100 Jahren brach liegt. Entsprechend wild und urtümlich sieht es dort auch aus. Fast ein bisschen Lost-World-Feeling.
Dort also irgendwo findet sich ein kleine Box, die gefunden werden möchte.
Ein paar Ratschläge:
- Es gibt eigentlich nur einen vernünftigen Zugang zum Steinbruch - man muss nicht reinklettern und sich auch nicht abseilen
- Vorsicht vor dem Jagdmuggel
- Da das GPS dort im dichten Wald dauernd hin- und herspringt, habe ich diesmal ein Spoilerbild gemacht. Nehmt sie bitte zur Hilfe, die Natur dankt es euch.
Parken ist naturgemäß im Wald etwas schwierig, daher empfehle ich, das Cachemobil bei N 48° 53.959 E 9° 25.970 zu parken. Die Zufahrt dorthin von der alten B14 aus ist zwar offiziell den Anliegern vorbehalten, wird aber toleriert.
Edit vom 01.04.2013:
Leider wurde der Steinbruch im Winter von der nachhaltigen Forstwirtschaft heimgesucht. Viele Bäume wurden gefällt und ein großer Teil des Steinbruchs in eine Reisigmüllhalde verwandelt. Von einstmal dunklen Abenteuerspielplatz ist nicht mehr viel übrig geblieben. Nichtsdestotrotz habe ich eine neue Dose versteckt, etwas weiter weg vom ursprünglichen Versteck. Bitte geänderte Koordinaten, Hint und Spoiler beachten.
Viel Spaß!
