Skip to content

950 Jahre Lehrberg - Sebastian von der Dauersmühle Mystery Cache

Hidden : 3/2/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Mystery - an den angegebenen Koordinaten ist nichts zu finden!

Der Krieg, den man den Dreißigjährigen nennt, schickte auch in unser Land seine Boten. Sie hießen Brand, Verwüstung, Hunger, Pestilenz und Tod. Schlimmer als in jedem Krieg zuvor. Anno 1643 nahm der erste Januartag Lehrberg, was ihm in all den schrecklichen Jahren noch geblieben war. 12 kurbayerische Regimenter unter dem General Mercy drangen von Süden her nach Lehrberg vor. Ausgehungert und verroht, wie die Heerhaufen waren, plünderten die Soldaten das Dorf. Wieder einmal war die Kirche der einzige Zufluchtsort in das sich die Einwohner mit ihrer letzten Habe flüchten konnten. Im Auftrag des Vogts Karl Nies hält Sebastian, der Sohn des Dauersmüllers, während der kalten Nacht auf der Mauer um die Kirche wache. Als alles schlief schleicht sich Franz, der Sohn des Vogts, heran und verleitet Sebastian dazu seinen Posten aufzugeben. Als das geschehen war öffnete der Vogt die schützende Kirchenpforte und lässt den Soldatenhaufen ein, denn er war ein alter Kriegskamerad zum Anführer der Belagerer. Diese plündern die Kirche und fordern von den Lehrbergern eine Zahlung von 300 Talern. Nachdem alles zusammengekratzt war konnte diese ungeheurere Summe aufgebracht werden. Der Vogt bringt die Lehrberger gegen Sebastian auf, obwohl er wissentlich mit dem Anführer der Belagerer gemeinsame Sache gemacht hatte. Sebastian fürchtet den Zorn der Bürger und flieht aus Lehrberg, er will in die Welt hinaus. Er schließt sich dem Schwedenheer an, wo er den Berittenen zugeteilt wurde. Verbissen und trotzig, still und ohne Fehl tat er seinen Dienst. Aber zufrieden und glücklich war er nicht. In seinem Herzen wuchs die Sehnsucht nach seiner Heimat, nach seinen Eltern. Als eines Tages Kundschafter gesucht werden, die die Gegend um Ansbach gut kennen, meldete er sich freiwillig. Sein Auftrag, in den Wäldern um das Schloss der Herren von Birkenfels hat sich ein Soldatenhaufen festgesetzt, der mordend und plündernd von Dorf zu Dorf zieht und die Gegend unsicher macht. Sebastian soll mit zwei Kameraden den Unterschlupf und den Anführer der Bande ausfindig machen. So kam es, dass er seine Heimat wieder sah. Ungefährdet kam er mit seinen beiden Kameraden bis kurz vor Lehrberg. Beim Schmalenbacher Buck, wurden sie von Soldaten überfallen. Beim Handgemenge wurde Sebastian schwer verwundet, die beiden anderen gefangen genommen. Sebastian hielt man für tot und ließ ihn liegen. Nach Stunden der Ohnmacht erwachte er und schleppte sich mit letzter Kraft zum Orte seiner Jugend. Sebastian war nach Lehrberg heimgekehrt. Die Heimat hat er noch einmal sehen dürfen, nicht aber seine Eltern, die noch am Leben waren. Sie waren bei einem erneuten Angriff auf die Mühle geflohen. Tagsüber hielten sie sich in den Wälder versteckt und kehrten nur zur Nachtzeit zurück. So fanden sie, als sie wieder einmal nach ihrem Besitz sahen, ihren verstorbenen Sohn auf der Bank vor dem Haus sitzen, in seiner Hand ein Zettel…

Additional Hints (No hints available.)