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Natour 6: Kopfbäume Traditional Cache

This cache has been archived.

Niersratten: Moin Moin!
Da die Location wohl "verbrannt" ist und in direkter Nähe des Weges keine weitere zu finden war haben wir uns entschlossen, diesen Tradi zu archivieren. Er wird durch einen Kurzmulti ersetzt. Die neue Box ist bereits versteckt und das Listing wird hoffentlich recht zeitnah vom Reviewer freigestaltet!
Beste Grüße aus Brüggen
Team Niersratten

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Hidden : 5/7/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Diese Serie soll euch die unterschiedlichen Lebensräume im Kreis Viersen näher bringen. Am besten absolviert man die Serie mit dem Rad. Auf einer Länge von 25 Kilometern kommt man so an vielen schönen Gebieten des Kreises vorbei. Optimalerweise sollte man sich an den Letterbox-Hybriden "NATOUR" (GC1R254) halten. Dann hat man auch die sicherste Variante gewählt... Dies ist aber keine Bedingung.


KOPFBÄUME
Die Nachfrage nach Holz war im frühen Mittelalter immens. Als Bau- und Brennmaterial war Holz ein unersetzbarer Rohstoff. Große Rodungen und der Verbiss des Jungwuchses durch Weidevieh führten jedoch zu einem Mangel des begehrten Guts.
Deshalb entwickelte der Mensch in dieser Zeit ein neues Verfahren zur Holzgewinnung: den Kopfbaum. Dazu werden Gehölze mit einem Stammdurchmesser von fünf bis zehn Zentimetern auf einer Höhe von ein- bis drei Metern abgeschlagen. Die vernarbte Schnittstelle unterbricht ein weiteres Höhenwachstum des Stammes. Die neu ausschlagenden Triebe weisen dagegen ein verstärktes Längenwachstum auf und verbreitern mit ihrem Ansatz den dicker werdenen Stamm. Ein unregelmäßiger, nach oben abgeflachter Kopf entsteht.
Als Baumarten eignen sich vor allem verschiedene Weidenarten, aber auch andere wie Eschen, Pappeln oder auch Eichen. Nachdem die Triebe drei bis vier Jahre wachsen konnten ohne von den Haustieren verbissen zu werden (damals weidete das Vieh oft im Wald oder unter einzeln stehenden Bäumen) wurden sie geerntet und weiterverarbeitet. Die flexiblen Ruten wurden z.B. zum orbflechten, als Baustoff (Gefache in Fachwerkhäusern), Uferbefestigungen oder auch als Stiele füe Werkzeuge (Esche) verwendet. Zumeist standen die Kopfbäume platzsparend an Gräben, Flurgrenzen und Gewässerrändern.
Im Artenschutz spielen die Kopfbäume noch heute eine große Rolle. Alte Kopfbäume weisen nämlich eine Vielzahl von Hohlräumen auf, in denen zahlreiche Vogelarten wie der Steinkauz aber auch Säugetiere wie Fledermäuse und Steinmarder Unterschlupf finden. Am Niederrhein sind die Kopfbäume noch heute recht häufig anzutreffen und geben der Landschaft ihren Charakter.
Der cache selbst befindet sich NICHT in der offensichtlichen Kopfbaumreihe!
Viel Spaß und Erfolg beim Suchen! Team Niersratten

Additional Hints (Decrypt)

Nygre Xbcsonhz nhs qrz Unat. Va Grvpuaäur.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)