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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Ein kleiner Multi Cache mit 3 Stationen und dem Final. Parken könnt ihr bei N 53 04.801 E 008 58.011. Empfohlen als Rundweg, wobei dann die zurückzulegende Strecke ca. 2 km beträgt.
Vor langer Zeit gab es im Moor noch übernatürliche Wesen. Wir kennen sie alle aus Märchen und Geschichten. Sicher erinnern wir uns alle an das Irrlicht, das Wanderer in den Tod lockte, an Elfen, Gnome und Trolle und auch Feen. Vor langer Zeit lebte hier die kleine Waldfee. Sie war ein fröhliches kleines Ding, welches mit den Tieren der Moore und Wälder sprach und Unglück von den Menschen fern hielt, obwohl diese es nicht einmal bemerkten. Sie lachte jedesmal laut vor Glück, wenn dies geschah. Die Menschen hielten dann in ihrer harten Arbeit inne und lauschten den lieblichen Tönen. Für sie war es wie Vogelgezwitscher, jedoch melodischer und schöner als jemals von einem Vogel gehört. Das gute Werk der Fee zeigte Wirkung, denn den Menschen im Moor ging es ungewöhnlich gut.
Eines Tages schlief die Waldfee auf dem Ast einer Birke ein. Es war ein anstrengender Tag gewesen, so viel Unheil von den Menschen abzuwenden. Plötzlich wachte sie auf, weil sie durch die Luft gewirbelt wurde, oben war unten und unten war was auch immer. Mit pochendem Herzen öffnete sie ihre Augen und sah riesig einen Jungen vor sich, schlimmer noch, wie die Fee schnell feststellte, hielt er sie an ihren zarten, leicht grün schimmernden Flügeln, so dass sie auch nicht davon fliegen konnte. Schnell machte sie sich unsichtbar, nur ein leichtes Glitzern in der Luft verriet, wo sie noch immer hing.
„ Haha, ich sehe dich trotzdem“ rief der Junge - für die Fee war es wie das Gebrüll eines Orkans.
„Na gut, und was jetzt?“ rief sie trotzig, machte sich wieder sichtbar, die Arme vor der Brust verschränkt.
Der Junge lächelte, „Ich bin Stephan und wer – was bist du?“
„Ich bin Morvenna, eine Waldfee – und könntest du mich bitte loslassen?“ ein zaghaftes Lächeln zeichnete sich in ihrem kleinen Gesicht ab.
Mit einem leisen Plumps landete Morvenna im Moos, Stephan hatte sie tatsächlich losgelassen.
„Danke, das war nett von dir, hat mich aber doch tatsächlich überrascht.“ Sie rieb sich ihr Hinterteil, dass nach der unsanften Landung noch etwas weh tat.
„Was ist eine Fee?“, fragte der Junge mit seiner, für Feenohren lauten Stimme. Und Morwenna erzählte ihm alles über Feen, Waldgeister und wie man sich vor Irrlichtern im Moor vorsehen muss.
Von dem Tag an sahen sich die beiden regelmäßig, sie wurden gute Freunde.
Es gingen Jahre ins Land und der Junge würde größer, fast schon war er erwachsen. Eines Tages kam er nicht mehr zu ihrem Treffpunkt im Moor. Morwenna wartete vergeblich und traurig saß sie auf einer kleinen Birke. Als es Abend war, flog sie zum Haus, wo Stephan wohnte. Es war draußen bereits ganz dunkel und sie konnte von außen gut in die von Kerzen erleuchteten Räume spähen. Da war Stephan! Er war in seinem Zimmer und lag auf seinem Bett. Morwenna landete auf dem Festerbrett und klopfte mit ihrer kleinen Hand gegen das Glas. Jeder hätte wohl dieses Geräusch überhört, Stephan jedoch hörte das leise Pochen und öffnete seine Augen. Er stand auf und kam zum Fenster. Er sah traurig aus - oder war er sogar wütend? Stephan öffnete schwungvoll das Fenster und Morvenne musste sich am Fensterbrett festklammern, dass sie nicht durch die Luft gewirbelt wurde.
„Ich habe auf dich gewartet, aber du kamst nicht.“
„Ich weiß, ich will nicht mehr!“
„Was … was ist passiert?!“
„Alle lachen über mich, weil ich immer für Stunden im Moor verschwinde. Es heißt ich habe dort eine heimliche Geliebte. So ein Quatsch! Ich kann dich nicht mehr treffen, ich will dich nicht mehr sehen!!!“
„Oh nein!!“ Morvennas Herz wurde ganz schwer, Tränen stiegen ihr in die Augen. „Oh nein“, sagte sie eintsetzt und flog in die Nacht. Sie besuchte jeden der so sehr geliebten Treffpunkte. Die Birke wo sie sich kennengelernt hatten, ihr Platz am Bach, wo sie Stunden lang den kleinen Fischen zusehen konnten, der geheime Treffpunkt im Moor, wo die Nebel so unheimlich hochstiegen und ihr Treffpunkt, den Stephan so mochte, in einem kleinen Birkenwäldchen. Da Morwenna Birken so sehr liebte, mussten es immer Plätze mit Birken sein. Im Birkenwäldchen saß Morwenna nun auf ihrer Lieblingsbirke und weinte. Ihre Tränen glitzerten im Mondlicht und stiegen als siberne Tropfen immer feiner werdend gen Himmel.
Wir können sie noch heute als Sterne am Nachthimmel sehen. Seit dieser Nacht war Morwenna verschwunden. Stephan suchte ein paar Tage später nach ihr, fand sie aber nicht. Nur im Birkenwäldchen fand er Morwennas Lieblingsbirke gebrochen am Boden vor. Da wusste er was passiert war, ging traurig nach Hause und kam nie wieder zu diesem Ort zurück.
Bitte bringt einen Stift zum Loggen mit. Achtung, der Cache ist nicht unbedingt anfängertauglich und es gilt: Schärft eure Sinne. Bitte bewegt euch dort vorsichtig, es ist ein Landschaftsschutzgebiet.
Cacheinhalt:
VW Golf
Kipplaster
Bandolino Englisch
CD Sandy Reed - "Reed me"
Buch Djungelkind
MC Singlish
Logbuch
Das Buch, so fern es sich noch im Cache befindet, kann gerne so mitgenommen werden und muss nicht getauscht werden, darf aber.
Ein Hinweis:
Bitte stellt sicher, dass ihr wirklich bei der angegebenen Startkoordinate beginnt, sonst kann es mühsam werden. Navis können dabei in die Irre und zu ungeahnten Überraschungen führen. Es empfiehlt sich die Kontrolle mit dem GPS.
Additional Hints
(Decrypt)
Ahe JC3 vfg rvar Svyzqbfr. Süe JC 1 haq 2 tvyg: Fpuäesr qvr Fvaar