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Pont des Anabaptistes / Täuferbrücke Traditional Cache

Hidden : 5/10/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein einfacher Cache. Im Winter aber eher schwieriger zu erreichen. Im Cache hat es kaum Platz für Tauschgegenstände.

Die Täuferbrücke
Sie befindet sich im Berner Jura, auf der Chasseralkette. Dort befand sich früher eine Brücke, die als Verbindung zwischen den Bauernhöfen beidseits der schmalen Schlucht diente. Vor allem die Täufer, welche auf die Jurahöhen geflüchtet waren, erbauten und benutzten diese Brücke. Zudem trafen sie sich in dieser Schlucht, mehrheitlich nachts, zu geheimen Zusammenkünften, die ihnen verboten waren. Die Brücke wird erstmals 1755 zitiert. Damals war sie aus Holz und musste regelmässig neu erstellt werden. 1835 wurde sie mit Natursteinen neu gebaut; Initiant war der reformierte Pfarrer Charles Ferdinand Morel – le Doyen Morel – aus Corgémont. Knapp ein Jahrhundert später, im Jahr 1924, stürzte sie ein. 1932 wurde etwa 30 Meter weiter oben in der Schlucht ein Damm aufgeschüttet, der seither den Übergang gewährleistet. 2010 haben die Schweizerischen Mennonitengemeinden den Brückenpfeiler restauriert und parallel dazu einen Fussgängersteg realisiert, welcher im Juli 2010 eingeweiht wurde. Interessante Hinweise finden sich beim Fussgängersteg und sehenswerte alte Inschriften im Felsen unter diesem.

Wer sind die Täufer oder Mennoniten?
Die Mennoniten stammen aus der Täuferbewegung, die im 16. Jh. aus der Reformation hervorging. Seither bilden sie eine staatsunabhängige Freikirche. Sie taufen nur Menschen im entscheidungsfähigen Alter und denken, dass Waffen nicht geeignet sind, um dauerhafte Lösungen bei Konflikten zu bringen; deshalb der Name Friedenskirche. Sie wurden durch Verfolgung (auch im Kanton Bern) zerstreut und später durch den Holländer Menno Simons (1496-1561) wieder vereinigt. Weil auf „Wiedertäuferei“ (Anabaptismus) die Todesstrafe stand, wurde „Mennonit“ ein Schutzname. Auf der Chasseralkette fand man schon sehr früh Siedler, die aus verfolgten Familien stammten. Sie waren geschätzte Pächter. Häufig konnten sie die Höfe kaufen. Sie mussten auf den steinigen Böden hart arbeiten, um diese urbar und fruchtbar zu machen. Am Wienerkongress 1815 wurde das Fürstbistum Basel dem Kanton Bern zugeteilt. Im Artikel 13 der Vereinigungsurkunde vom 3. November 1815 hat die Berner Regierung den Täufern Rechtsschutz und Kultusfreiheit zugesprochen.

Additional Hints (Decrypt)

Vpu ova avpug zntargvfpu.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)