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Moorgeists Finger Mystery Cache

This cache has been archived.

Mic Hobbit: So, nach fast 5 Jahren versenke ich diese Dose nun (virtuell) im Moor.

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Hidden : 5/11/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Als meine Eltern mit mir nach Hude zogen, haben wir zuerst in dieser Gegend gewohnt. Damals sah es allerdings noch ganz anders aus, auch schön, aber anders. Es macht Spaß, hier spazierenzugehen oder Rad zu fahren. An obenstehenden Koordinaten stand heute ein Pferd - der Cache liegt dort nicht.

Kindheitserinnerungen

Als ich im Alter von fünf Jahren nach Hude zog, war ich noch zu klein, um zu begreifen, in welch wunderschöner, aber auch aufregender Gegend ich aufwuchs.
Zwar kamen mir einige Leute sehr seltsam vor, weil wir wohl in eine überwiegend von Lehrern bewohnte Siedlung zogen. Unser direkter Nachbar war ein Öko, unterrichtete Kunst und Französisch, fuhr eine Ente und konnte sich - Originalton - „besonders für Tofu enflammieren.“ Kein Wunder im Nachhinein, dass ich Französisch bis heute nicht hören mag, auch wenn andre immer behaupten, es sei eine sooo schöne Sprache.

Meine drei damaligen Freunde Hermann, Ullrich und Hans, die seit ihrer Geburt in Hude wohnten, konnten Französisch - oder zumindest den Öko auch nicht ausstehen.
Wir erkundeten oft zusammen die Gegend, streiften durchs Moor um uns Echsen zu fangen. Manchmal erwischten wir auch Blindschleichen oder Ringelnattern.
Hans war nicht der hellste und wurde von den anderen beiden immer als Null beschimpft, denn Hans Echsen waren immer sehr klein, wenn er denn überhaupt eine lebend fing. Ullrich hatte sogar ein Lied darüber gedichtet. „..wir fangen Eidechsen, der Hans nur Sch..ss-Echsen!“
Klar war das gemein, wir sangen es trotzdem oft, gern und laut.
Hans war schon sechs, im allgemeinen wirkte er aber wesentlich jünger. Zum Beispiel sein Tick mit dem Kakao. Jeden Nachmittag um vier Uhr trank er einen Becher Kakao und er war unausstehlich, wenn er den nicht bekam.
Wir drei belustigten uns gerne darüber. Und wenn Hans eins nicht ausstehen konnte, dann, dass wir uns auf seine Kosten belustigten. „Du bist ‘ne Null, ne echte Null“ sangen wir einstimmig, wenn wir ihn ärgern wollten. Hans gab daher immer acht, dass ihn möglichst weder Hermann, Ullrich noch ich sahen, wenn er sich wieder einmal als Mamas Liebling bewies.

Einmal im Sommer waren wir zwei allein im Moor, um Echsen zu fangen. Hermann, Ullrich und einige andere aus unserer Straße hatten Masern und durften nicht raus.
Wir beneideten sie trotzdem, denn wir sahen, dass sie stattdessen bis in die Nacht fernsehen durften. Ich bezweifelte nach einigen Tagen auch, dass sie tatsächlich krank waren. „Eine Ungerechtigkeit sondersgleichen!“ schimpften Hans und ich, wenn wir das Flimmern hinter den Gardinen von Ullrichs Zimmer sahen.
Wir aber tobten draußen herum und fingen uns Echsen. Ich war mittlerweile sehr gut darin geworden und hatte in kürzester Zeit acht dieser flinken Gesellen gefangen.
Darauf war ich sehr stolz und prahlte Hans gegenüber damit. Ich wußte, dass auch von den anderen niemals jemand acht Stück an einem Nachmittag gefangen hatte.
Hans war natürlich sauer und reimte sich dann völlig blödsinnige Ausreden zusammen, wurde einfach unausstehlich. Es selbst behauptete dann voller Wut , dass ich fünf davon am Vortag gefangen und heimlich dazugemogelt hätte.
Ich sei ein Betrüger, fauchte er, und schnaubte, dass er so etwas nie tun würde.
Kein Wunder, erwiderte ich gehässig, denn er habe ja wieder seinen Namen bestätigt. „Wieso,“ guckte er mich fragend an,“Was hat denn der Name Hans mit dem Echsenfangen zu tun?“ „
Nicht Hans,“ grinste ich ihn an, „ich meine Null!“

Na? Sicher, dass die Koordinaten stimmen? Frag doch lieber mal den Öko.

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