Geologisches Panorama Morsberg
Geo-Panoramic view of the Morsberg – The growth of the land 250
million years ago
The Geology:
The Kainsbach stream has cut its valley deep into the mountains
from north-west, removing the Bunter Sandstone cover from the
Böllstein Odenwald in the upper parts of the valley. The Morsberg
scrap marks the steep face of the remaining Bunter Sandstone
layers. This feature was a great help in the search for iron and
manganeseores found in the middle germian dolomite bed that
outcrops at the foot of the scrap. However, since this bed is
usually covered by sandstone scree, the prominent scarp marked the
ideal location for new mines. Two shafts were sunk for the Adolph I
mine near the upper end of Ober-Kainsbach. A single storey house
was built on top of the slag heaped up from the shafts. After the
closure of the mine the house was moved to a nearby farm and used
as a shed for a long time.
The sequence of sedimentary rock strata enables us to follow the
development of a landscape over the millennia. Near Ober-Kainsbach
the Bunter Sandstones cover the clays and dolomites of the middle
Permian. Seen from bottom to the top we have a sequence of marine
sediments followed by clay and river sediments. This sequence was
deposited around 250 million years ago when a shallow sea was
displaced by an advancing river delta. The two lowermost sandstone
layers were excavated in this quarry at N49 43.322 E8 54.946 on the
slopes of the Heidelberg. The lack of internal sedimentary
structures in these rocks indicates that these were deposited in
two flood events. This quarry was one of the very few locations
where it was possible to produce building stones from the Bunter
Sandstone. So the viability of the quarry can be traced back to two
flood events 250 million years ago.
The Cache:
Use the given waypoints
to find the specific
station to gather your answers. This way is around 1km one way
long. Parking is available nearby the cottage or you combine this
Earthcache with
STERNTALER
(GC1QFVV)
an use his given parking
spot.
To get log permission answer the following
questions:
1) On which layer (the name of the layer) is the storey
house ?
2) How are the river sediments called
?
3) How are the marine sediments called
?
4) Which Name has had the ocean
?
5) Take a picture of you and your GPSr front of the cottage at N49
42.991 E8 55.202
and upload it
with your log at
www.geocaching.com
.
Logs without a picture upload or without sending the answers to us
using geocaching.com will be deleted! We'll try to give
log-permission as soon as possible.
Please wait with your log until you get my permission.
Have fun on this trail,
Schandmaul & Teufelsweib
Geologisches Panorama Morsberg – Landgewinnung vor 250 Millionen
Jahren
Die Geologie:
Der Kainsbach hat sich von Nordwesten immer tiefer eingeschnitten
und dabei im oberen Kainsbacher Tal die Buntsandstein-Überdeckung
des Böllsteiner Kristallins abgetragen. Der Steilanstieg des
Morsberges markiert mit einer Schichtstufe den noch erhaltenen
Buntsandstein. Diese Geländeform half bei der Suche nach Eisen- und
Manganerz. An ihrem Fuß tritt unter Tonstein („Bröckelschiefer“)
der ältere, erzführende Zechstein-Dolomit zu Tage. Da dieser
Horizont maximal 20m mächtig ist, ist er oft unter
Buntsandstein-Hangschutt verborgen. Die gestufte Landschaftsform
gab den Bergleuten ein sicheres Zeichen, wo sie ihre Gruben anlegen
mussten. So befanden sich am oberen Ortsende von Ober-Kainsbach
zwei Förderstollen der Grube „Adolph I“, die im Ersten Weltkrieg
von der Gelsenkirchener Bergwerks-Aktiengesellschaft betrieben
wurde. Die Halde der Förderstollen wurde 1916 mit einem
eingeschossigen Zechenhaus bebaut. Nach Betriebsende 1921 wurde das
Zechenhaus auf den Hof des Anwesens Dascher versetzt und diente
dort noch längere Zeit als Scheune.
In Sedimenten (Ablagerungsgesteinen) ermöglichen die übereinander
gelagerten Schichten die Entwicklung eines Ablagerungsraumes in der
Erdgeschichte zu verfolgen. Bei Ober-Kainsbach lagern unter dem
Buntsandstein Ton und Dolomit der Zechstein-Formation. Von unten
nach oben –zeitlich nacheinander – folgen also über einem
Meeressediment Ton und schließlich Flussablagerungen. Diese Abfolge
entstand vor rund 250 Millionen Jahren, als ein Flachmeer durch
vorrückende Flussdeltas zurückgedrängt wurde. Zwei der ersten
Sandsteinschichten über dem Tonhorizont wurden im Steinbruch bei
N49 43.322 E8 54.946 am Heidelberg abgebaut. Die beiden bis 2m
mächtigen Bausandsteinbänke lassen kaum eine interne Schichtung
erkennen – sie wurden jeweils bei einem Hochwasserereignis
abgelagert. Nicht lange, bevor diese Sandsteinbänke entstanden,
befand sich an der gleichen Stelle eine tonige, vom Meer
überflutete Küstenebene. Der Steinbruch am Heidelberg war einer der
wenigen Orte im Odenwald, an denen aus dem Unteren Buntsandstein
überhaupt Baumaterial gewonnen werden konnte. Nur Dank der beiden
massigen Bausandsteinbänke, die erdgeschichtlich gesehen auf zwei
Hochwasserereignisse zurückzuführen sind, war der Betrieb rentabel.
Der übrige Anteil des unteren Buntsandsteins war zu fein
geschichtet, zu mürbe und wegen seines hohen Feldspatgehalts nicht
verwitterungsbeständig.
Der Cache:
Benutze die Wegepunkte um die Antworten auf unsere Fragen zu
finden. Der Weg (Oneway) hat eine Länge von ca. 1km. Einen
Parkplatz findet man in der Nähe der Hütte oder man kombiniert
diesen Earthcache mit dem
STERNTALER (GC1QFVV) und nutzt den dort angegebenen
Parkplatz.
Um eine Logfreigabe zu erhalten, beantworte uns bitte folgende
Fragen:
1) In welcher Schicht (der Name der Schicht) befindet sich das
Zechenhaus ?
2) Wie heissen die Flussablagerungen noch
?
3) Wie heisst das Meeressediment ?
4) Wie hieß das Meer ?
5) Mache ein Foto von Dir und von deinem GPSr vor der Hütte bei N49
42.991 E8 55.202 und füge es zu deinem Log hinzu.
Logeinträge ohne Foto, oder ohne eMail über geocaching.com an uns
werden gelöscht. Wir versuchen immer umgehend eine Logerlaubnis zu
erteilen.
Bitte wartet mit dem Log bis Ihr die Logfreigabe
erhaltet.
Viel Spaß auf der Tour wünschen
Euch,
Schandmaul & Teufelsweib