Sayn am mittleren Rheine Ende des 12. Jhd. Comtessa Cecilia zu
Sayn steht einen Tag vor ihrer Vermählung mit Freiherr Balthasar
derer von Witten und Steins. Aufgeregt vor ihrem großen Tag, der
als Gründung eines neuen Familienzweiges in die Urkunden gehen
soll, steht die Comtessa bei ihren geliebten Greifvögeln und
bereitet die morgendliche Fütterung vor. Die hellköpfigen Männchen
bekommen fette Mäuse, die dunkelköpfigen Weibchen magere Küken.
Gerade als sie anfangen wollte wurde sie vom Vater hektisch auf den
Burghof gerufen.
Cecilia ging die breiten Stufen Richtung Burg hoch, dem
Stammsitz derer von Witten und Steins seit der Aufgabe der "Alten
Burg im Brextal" im Jahre 115A. „Was will denn Vater
nun schon wieder? Fragt er wieder nach den Fenstern? Habe ihm doch
gestern erst wieder gesagt, dass die B quadratischen Fenster
an der Westseite der Burgkapelle nicht geschmückt werden
sollen!“ Doch leider waren die Rufe des Vaters nicht ganz so
einfacher Natur. Mit Entsetzen musste die Comtessa zur Kenntnis
nehmen, dass Räuber diese Nacht das Familienwappen gestohlen haben.
Die Konsequenzen sind klar: Ohne Wappen keine Heirat. Besorgt um
die Zukunft der Familie lief Cecilia über die hölzerne Treppe ins
C –te Geschoss des Hauptturms um nach Spuren zu
suchen. Die Spuren waren der Comtessa direkt klar. Die berüchtigte
SäBaLä Bande hatte zugeschlagen. Eine Bande von Verschlagenen und
Verrückten. Voller Wut stapfte sie in Richtung N 26. (2*A) (C-3)
2’ E 34. (B+1) (2*C) 4’ wo sie den Eingang des
Schleichpfads zum Versteck der Bande vermutete. Irgendeine
Hinterlassenschaft der Räuber wird sie schon finden, die sie zu
ihrem Versteck führen wird.
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. (Spurensuche am Schleichpfad)
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Am Versteck der SäBaLä Bande angekommen, musste Cecilia leider
feststellen, dass dieses vollkommen verlassen war. Nur das Motto
der Bande prangte wie Hohn in der Behausung, denn einer der
Halunken ritzte übers Fenster die Abkürzung für "Misstracht und
Argwohn" und nebendran die Anzahl der Räuber (= K) ins Holz.
Verzweifelt schaute Cecilia über ihr bedrohtes Reich. Als in ihr
ein Hoffnungsschimmer aufkeimte. Kennt der alte Emma nicht so manch
zwielichtige Person im Tal? Nichts wie hin zu seiner kleinen Hütte
bei N 26. (A+C) 1 C’ E 35. (B-1) (K-2)
(K-1)’.
„Nanu, wo ist die Hütte hin?!?“ Ratlos stand Cecilia
im Wald. Ein paar Bänke, Schilder und ein gemaltes Männchen
erblickte die Gute. Aber keine Hütte. „Doch Moment mal
… sieht das Männchen nicht aus wie der alte Emma?“
Ihrer Intuition und dem Männchen folgend traf die Comtessa
tatsächlich wenige Meter später auf die Hütte vom alten Emma.
FG Stufen über Cecilia stand Emma und erzählte vom neuen
Versteck der SäBaLäs und hinzugekommenen Banden. Hoch in den Bäumen
bei N 26. (G-F) (K-A-F) A’ E 35. F (B+1) (G-1)’
planen sie jetzt ihre Raubzüge.
Schon als sich die Comtessa dem neuen Räuberlager näherte
erklang lautes Schnarchen. Die Halunken haben wohl zu tief ihren
gestrigen Raub gefeiert. Etwas besseres konnte sich Cecilia nicht
wünschen. Sie schlich um die Bäume und sah an einem Pfahl, dass
sich die einzelnen Gruppen Namen von Gebirgen (!) gaben. Insgesamt
H verschiedene in der Anzahl. Die besoffenen Räuber hatten
auch den Wegeplan zu ihrer Schatzkammer liegengelassen. Bei N
26. (H-B+A) G H’ E 35. G (K-H-1) (A+C+F)’ würde sie
nicht nur ihr Familienwappen finden, sondern auch die restliche
Beute der Halunken. Das wird eine rauschende Hochzeitsfeier!!!