(an den o.g. Koordinaten könnt
ihr
parken, setzt euch jedoch zuvor mit der Geschichte und
den
folgenden Fragen auseinander!)
DIE SCHLACHT
Segimer und Inguiomer ließen sie als angeblichen
"Fürstenpfand"
nach römischem Brauch in Rom erziehen. Dort lernten die
beiden
Brüder nicht nur das Lesen und Schreiben des lateinischen
Wortes,
sondern genossen eine umfangreiche militärische Ausbildung.
Beide
dienten im römischen Heer. Der eine aus Überzeugung, der
andere
nicht.
Letzterer war beteiligt an der Zerschlagung des
pannonischen
Aufstandes, was ihm die Rückkehr in seine Heimat ermöglichte.
Mit
diesem Vertrauensbeweis nahm die Geschichte ihren Lauf. Er
nutzte
die Gunst des hiesigen Statthalters, der sein Sommerlager im
heutigen Hameln errichtet hatte, um eine prorömische
Gesinnung
vorzutäuschen.
1. Wie hieß sein Bruder?
Den Abzug der Römer vom Sommerlager zum Aliso Lager (bei
Paderborn), um von dort über den Flußweg zum Rhein zu
gelangen,
nutzte der Cheruskersohn für seinen Hinterhalt.
Er schloss ein Bündnis mit den Stämmen der Chatten (östlich
der
Egge), Brutkerer und Marsen (beide südlich des Osning), die sich
an
dem Hinterhalt im unwegsamen Berg-, Wald- und Moorland der
Cherusker beteiligten. Mit vereinten Kräften wollten sie es
schaffen, die 3 Legionen der Römer zu vernichten.
In der Nähe einer heiligen Stätte machte der Cheruskersohn
die
Römer Glauben, weitere Aufständische zerschlagen zu müssen.
Der
Statthalter vertraute ihm. Mit seinen 3 Legionen war sich
dieser
seiner Übermacht bewusst und entschied den Aufstand zu
beenden.
Entlang der Werre wollte er den Landstrich "befrieden", um
anschließend über die Handelsstrasse (beim heutigen
Bielefeld)
seinen Abzug zum Rhein fortzuführen.
2.a Der Name der heiligen Stätte: HJJH VWHUQVWHLQH
(ein bekannter römischer Imperator kann euch
hier
helfen)
2.b Welches germanische Heiligtum könnte hier
der
Vermutung nach mal gestanden haben?
2.c Auch auf einem bekannten Bild an diesem Ort ist dieses
Heiligtum verewigt und biegt sich unter dem Gewicht welcher
Person?

Von diesen Stätten starteten die Römer ihren "Feldzug" ins
unbekannte Cheruskerland. Das schwere Gepäck und die Rüstung
der
Legionäre, forderte schon bald seinen Tribut. Der Weg führte
sie
entlang der Werre, die als Aue damals von Sümpfen gesäumt war.
Hier
machte der matschige Boden eine typisch römische
Schlachtenaufstellung unmöglich. Die dichten Wälder und
Hügellandschaften ermöglichten es den teutonischen Stämmen
jedoch
ein schnelles und überraschendes Zuschlagen. Doch sobald sich
ein
römischer Schildwall formieren konnte, waren die Gegner schon
verschwunden.
Zwei Wehrburgen der Cherusker dienten wegen ihrer erhöhten
Positionen der strategischen Nachrichtenübermittlung. Von hier
aus
wurde der Weg des römischen Heeres beobachtet und taktische
Signale
lautlos ausgetauscht.
Während die Römer sich in einer Kilometer langen Kolonne
ihren
Weg durch das Dickicht bahnten, wurden sie immer und immer
wieder
an verschiedenen Stellen aus dem Hinterhalt angegriffen.
Bis zu ihrem ersten Lager (in Lage) klagten die Römer
weniger
über die Zahl der Toten, sondern der Verletzten. Die im Feuer
gehärteten Holzspitzen der teutonischen Speere, wurden zuvor
mit
Absicht verunreinigt. Die Schwächung des Heeres folgte somit
über
Nacht. Infektionen, Blutvergiftung und Fieber unter den
Legionären
sorgten für eine taktisch größere Schwächung des Heeres als
ein
gestorbener Kamerad.
Die zwei Wehrburgen im Osning überzeugen auch heute noch von
der
strategischen Position.
(Lykophron und Sophokles kannten Mama
Argen)
3. PLAENE KUEHLEN (dieses Wort beschreibt das
christliche Gebäude, welches innerhalb der Ringwallanlage
errichtet
wurde)
4. BERG ORTUNG
In den nächsten Tagen zeigten die Verteidigungslinien der
Römer
mehr und mehr Lücken. Eine letzte große Schlacht gab es
nicht.
Immer wieder schlugen die Germanen zu, um sofort darauf im
Unterholz zu verschwinden. Der permanente Regen dieser Region
entkräftete die Legionäre zusätzlich in dieser ausweglosen
Situation. Die Verluste waren katastrophal. Die vielen
Verletzten
zersprengten die Zuversicht der noch Kampfeswilligen. Die
ersten
Deserteure flohen und versuchten in kleinen Gruppen diesem
groß
angelegten Hinterhalt zu entkommen. Nachdem auch der Heerführer
die
aussichtslose Situation erkannte, stürzte er sich in sein
eigenes
Schwert. Mit diesem Zeitpunkt zerfiel selbst der letzte
koordinierte Widerstand des römischen Heeres. Flüchtige
Gruppen
wurden durch die Wälder gejagt. Verletzte erlagen ihren
Verwundungen. Angst und Panik machte sich breit...
...die Schlacht war verloren!
5. Dem Statthalter wurde ein Lied gewidmet. Von welchen
Vögeln
ist in der zweiten Strophe die Rede?
6. In welchem Jahr starb der Cheruskersohn?
7. Mit einem berühmten Satz fordert er seine Legionen
zurück
und kann euch hier mit dem damals noch unbekannten Vigenère
weiter
helfen
Lösungswort: HYXGSGHVELIBWKOKKYX
Ein Legionär zu Füssen trägt ein Schild bei
sich.

Nehmt den ersten Buchstaben der auf diesem Schild steht.
Die Position des Buchstaben im Lösungswort = E
8. Bei N 51 54 A3B E 08 50 BA3 findet ihr auf einem Schild
einige Daten. In welches Jahrhundert vor Chr. werden die
Proben
datiert?
Den letzten Hinweis findet ihr in der Nähe von....
N 51 54 ( H x G + A x B x D - I
)
E 08 50 ( E x (10+F) x C + I x D -
D)
... bei einem Kelch aus Moos!
FINAL: Man muss den Fußweg verlassen und sich etwas ins
Unterholz schlagen
Habt viel Spaß und erlebt einen kleinen Einblick in die
Geschichte der Cherusker!
A = Position "B" bei Lösung 4 =
B = Position "E" bei Lösung 4 =
C = Lösung 8 =
D = Position "K" + Position "A" bei Lösung 3 =
E = siehe Frage 7 =
F = aqs(Lösung 2b) =
G = aqs(Lösung 2c) =
H = aqs(Lösung 5) =
I = aqs(Lösung 1) =
Als Beispiel: aqs(Schlacht) = +2
J = 6 x Lösung 6 =
________________________________________________________________
Am 24.11.2008 habe ich die Aufgabe 7. überarbeitet. Das
Lösungswort ist jedoch gleich geblieben!
________________________________________________________________
Am 03.12.2009 wurde der Cache nach einer längeren Pause (Final
gemuggelt) wieder aktiviert. Der Final hat seine Position geändert!
Diese findet ihr wie zuvor in der letzten Station.