Im Bregenzer Vorderwald wird rund um die Dörfer
intensivste Landwirtschaft betrieben und die
mehrmonatige (Über)düngung mit Mist und Gülle verhindert das
Aufkommen von artenreichen Blumenwiesen. Nur wenige Pflanzen
gedeihen auf diesen stark stickstoffhältigen Böden, so z.B. der
giftige Scharfe Hahnenfuß (die Kühe sind gezwungen um ihn
herumzufressen) und der Löwenzahn. Beide blühen gelb und das Meer
an gelbgefärbten Wiesen ist für den Laien sicher schön anzusehen,
hat aber mit ursprünglicher Natur rein gar nichts zu tun.
Ganz im Gegensatz dazu zeigt sich manche feuchte Wiese nördlich des
Baches Rubach im Örtchen Sibratsgfäll. Die Böden
wurden dort kaum entwässert, es wird kaum oder gar nicht gedüngt
und darum findet man auch zahlreiche Pflanzenarten u. a.
auch Massenbestände von seltenen Orchideen. Für Kinder
sind das sicher Märchenwiesen! Wer an schönen Tagen im Frühling und
Sommer kommt wird am Weg zum Cache die Landschaft genießen.
Zum Cache:
Parken kannst Du bei 47° 25.096' N und 10° 2.451' E und von da ist
es ca. 20 Minuten zu Fuß. Achtung: Der GPS-Empfang ist beim Cache
nicht sonderlich gut und ich habe nur eine Genauigkeit von +/- 8m
bekommen. Ein bisserl suchen mußt Du also schon ;-)