
Die Kapelle im Wald, genannt Hartkapelle, liegt im malerischen
Waldgebiet am alten Weg zwischen dem Hochschloss Pähl und dem
heiligen Berg Andechs.
Die Geschichte dazu ist allerdings keine erfreuliche:
Der einstige Pfarrer von Pähl, Balthasar Fischer, wurde an
dieser Stelle von einem Mörder erschlagen. Sein Bruder, Michael
Fischer, dann ebenfalls Pfarrer von Pähl, hat ihm zum Gedenken eine
Kapelle errichtet.
21. März (Martii) 1653
Eine weitere Gedenktafel beschreibt:
"Hier fand Moritz von Schwind seine
Waldkapelle".
Moritz Ludwig von Schwind (geb. 1804 in Wien, gest. 1871 in
Niederpöcking, Grab im Südfriedhof München), Maler und Zeichner,
war von der Kapelle inspiriert und schuf um 1855 das obige Gemälde
der Betenden an der Kapelle.
Dazu ein Auszug aus Günther Grundmann – Moritz von
Schwind, der Maler im Geiste Eichendorffs:
... Glockengeläut, das sich mit Waldesrauschen mischt. Hier
wohltuende fromme Versenkung der an der Kapelle rastenden Wanderin
und lautloser Wechsel der Rehe über den Waldweg. Es ist derselbe
Einklang von Religiösem und Naturempfinden wie in Eichendorffs
Gedicht „Mariae Sehnsucht“. ...
Der Weg vom Hochschloss Pähl aus, führt
Euch vorbei an einem durchaus sehenswerten Gedenkkreuz aus dem Jahr
1917. Der Standort ist als Wegepunkt angegeben.
Der Besuch lässt sich auch gut mit GCVAC3 kombinieren.
Der Weg zur Kapelle beträgt vom
angegebenen Parkplatz ca. 2,5 km (einfach) und ist gut zu Fuß (auch
mit Kinderwagen), zu Pferd und mit dem Rad zu
bewältigen.
Das Auto oder Motorrad lasst unbedingt
beim Parkplatz stehen!
Vor Ort steht Ihr ziemlich im Wald und könnt bei der Suche
die Natur schonen, indem Ihr den "spoiler" beachtet.
Benehmt Euch bei der Suche bitte der Gedenkstätte
entsprechend angemessen.
Die Dose am Ziel misst 11 x 8 x 4 cm und beinhaltet neben
einigem Kleinzeug auch drei Urkund(ch)en für die ersten Finder.
