Zunächst Wissenswertes zur Venus:
Venus ist der zweite Planet von der Sonne aus. Ihr mittlerer Durchmesser beträgt 12103,6 km (95% des Erddurchmessers) und sie hat 81,5% der Erdmasse.
Wie die meisten Planeten ist Venus nach einer Gottheit benannt. In der römischen Mythologie war sie die Göttin der Liebe und Schönheit. Sie ist die Tochter von Jupiter.
Venus ist mindestens seit der Zeit der Sumerer (3. Jahrtausend v. Chr.) bekannt. Diese verbanden den hellsten Wandelstern mit der Göttin Inanna, die Babylonier mit Ischtar, der Göttin der Liebe und des Krieges. Im frühen antiken Griechenland nannte man die Venus als Morgenstern Phosphoros (soviel wie „Lichtbringer“) – auf lateinisch Lucifer –, manchmal auch Heosphoros, und als Abendstern Hesperos. Erst die späteren Hellenen bezogen diesen Planeten auf die Göttin Aphrodite. Mit der Renaissance hat sich für den Planeten der Name Venus (lat. „Anmut“, „Liebreiz“) der römischen Liebesgöttin durchgesetzt, der Name einer altitalienischen Gartengöttin, die später der griechischen Aphrodite gleichgesetzt wurde.
Die große Halbachse der Umlaufbahn der Venus hat eine Länge von 0,72333199 AE. Ihre Umlaufbahn ist um 3,39466° gegen die Umlaufbahn der Erde geneigt. Sie ist die kreisförmigste aller Planeten mit einer Exzentrizität von 0,68%.
Weil Venus näher zur Sonne steht als die Erde, zeigt sie Phasen, wenn sie von der Erde aus beobachtet wird. Galileo Galileis Beobachtungen dieses Phänomens waren ein wichtiger Beweis für die heliozentrische Theorie über das Sonnensystem von Kopernikus, der dies vorhergesagt hat.
Der innere Aufbau der Venus ist wahrscheinlich dem der Erde sehr ähnlich. Sie besitzt einen etwas kleineren Eisen/Nickel-Kern und dafür einen dickeren Felsmantel.
Die Atmosphäre der Venus besteht hauptsächlich aus Kohlendioxid. Stickstoff macht 3,5% aus, Schwefeldioxid, Argon und Wasser kommen in Spuren vor. Der sehr hohe Druck von 92 bar entspricht dem Druck, der auf der Erde in 910 m Meerestiefe herrscht. Von außen betrachtet ist die Atmosphäre völlig undurchsichtig, was an einer etwa 20 km dicken Schicht aus Schwefelsäurewolken liegt. Der große Anteil von Kohlendioxid sorgt zusammen mit Spuren von Wasserdampf und Schwefeldioxid für einen gewaltigen Treibhauseffekt. Obwohl die hellen Wolken etwa 76% des einfallenden Sonnenlichts in den Weltraum zurückwerfen (auf der Erde sind es nur 39%), wird die restliche absorbierte Strahlung nahezu vollständig von der unteren Atmosphäre aufgenommen und heizt diese auf eine mittlere Temperatur von 464 °C in Bodennähe auf. Das ist nicht nur heiß genug, um Blei zu schmelzen, sondern auch heißer als die Höchsttemperatur auf dem Merkur! Ohne die stark reflektierende Wolkenschicht wäre es auf der Venus sogar noch weitaus heißer.
Die Venus besitzt keine natürlichen Satelliten. Es besteht jedoch seit Mitte der 1960er-Jahre die Hypothese, dass Merkur einmal ein Trabant war, welcher der Venus entwichen ist.
Spezielle Informationen zu diesem Cache:
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Ob du die richtigen Rendezvous Koordinaten hast, sagt dir der GeoChecker.
Vorsicht: Hier ist Wildschweingebiet. Suche auf eigene Gefahr!