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Roter Bach –
Feuchtgebiet
Unterhalb und
südlich von Elterlein liegt Schwarzbach im Tal des gleichnamigen
Baches, der den Ort von Norden nach Süden durchfließt. Dieses Dorf
gehört mit zu den typischen Waldhufendörfern die am Ende des 12.
Jahrhunderts durch planmäßige Besiedlung, vermutlich durch
mainfränkische Bauern, angelegt wurden und ist noch heute als
solches zu erkennen. Es wurde dem damals neu gegründeten Kloster
Grünhain geschenkt.
Im 16.
Jahrhundert entstanden rings um das Dorf Berg- und Hammerwerke,
welche die Lebensgrundlage für die gesamte Region waren. Erst im
Verlaufe des 19. Jahrhunderts verlor der erzgebirgische Bergbau an
Bedeutung.
Einer der vielen
Zuflüsse zum Schwarzbach ist u.a. der Rote Bach, der oben an der
alten Bahnstrecke entspringt. Sein Name hängt offenbar mit
Eisenerzvorkommen zusammen. Man findet hier den ganzen Hang hinauf
bis zum Richterberg hin bzw. rechts der Bahnbrücke alte
Bergbaurelikte. Es empfiehlt sich auch, die großen Steine am
Wegrand mal etwas genauer anzuschauen.
Vom Parkplatz
aus gehen wir über die Bachbrücke immer der roten Markierung nach
am Abzweig bei N 50°
33.570´ E 12° 52.214´
rechts haltend vorbei und folgen weiter der roten Markierung in
Richtung Bahnbrücke und Scheibenberg.
Unser erster
Cache am Richterberg befindet sich vor dem vom Schwarzbacher
Wander-Wegewart betreuten Rastplatz, der auch Kinder begeistern
dürfte. Etwa 70m westlich davon verbirgt sich ein zugeschüttetes
Stollenloch. Der Zugang dorthin ist jedoch mehr oder weniger feucht
und daher nicht unbedingt empfehlenswert, da ihn sogar Berggeister
meiden. Sucht lieber den Cache... und rastet dann ein wenig, denn
der Weiterweg wird anstrengender.
Auf
geht´s!
Parken:
N 50° 33.722´ E 12°
51.955´ und
Umgebung |