Pumpspeicherwerk Oberbecken
Ein paar Infos zu diesem Ort:
Das Pumpspeicherwerk wurde 1969 in Betrieb genommen und im Jahr 2003 komplett saniert. Seitdem können die Pumpenturbinen dank modernster Leittechnik auch vom Mark E-Standort Elverlingsen „gefahren“ werden. Bei den Planungen in den 60er Jahren wurde ein besonderes Augenmerk auf die harmonische Eingliederung des Kraftwerks in die schöne Landschaft gelegt. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dieses den Erbauern bzw. Betreibern gut gelungen ist. Der 900 Meter lange Druckstollen verläuft unterirdisch und verschandelt keinen Quadratmeter Landschaft. Auch vom Krafthaus am Unterbecken ist nur die oberste Etage zu sehen, der Hauptteil der Anlage liegt unterirdisch bis zu einer Tiefe von 40 Metern. Die Dämme beider Speicherbecken sind mit Sträuchern und Bäumen bepflanzt und bestehen aus heimischen Fels- und Erdmassen. Ein positiver Nebeneffekt des „Glingestausees“ ist der Umstand, dass der Glingebach unterhalb des Sees selbst in extremen Trockenzeiten eine ausgeglichene Wasserführung hat.
Der rundum laufende fast 1,3 km lange Damm des Oberbeckens ist auf seiner Krone asphaltiert und für Spaziergänger und Wanderer begehbar und bietet mit seiner Höhe von 570 Metern bei entsprechendem Wetter eine fantastische Aussicht weit übers Land. Vom kleinen Örtchen Glinge aus führt eine Straße hoch zum Oberbecken. Diese wurde seinerzeit beim Bau des Pumpspeicherwerkes eigens für den Lkw-Verkehr gebaut und danach für die Allgemeinheit freigegeben.
Wie die Talsperre funktioniert - Zahlen und Fakten zu Becken, Turbinen und Speicher:
Die „Glingebachtalsperre“:
Das 140 Megawatt-Kraftwerk der „Mark E“ (früher „Elektromark“), besteht unter anderem aus dem „Unterbecken“ im Tal, in dem das Wasser des Glingebaches auf einen Gesamtinhalt von 1.320.000 Kubikmeter gestaut wird. Die Wasserfläche des sehr gut in die malerische Landschaft integrierten künstlichen Sees beträgt maximal 122.600 Quadratmeter.
Das „Gegenstück“ der Anlage ist das „Oberbecken“, ein ebenfalls künstlich angelegtes riesiges Wasserbecken mit einer Wasseroberfläche von maximal 96.500 Quadratmetern. Es befindet sich auf dem Dahlberg in einer Höhe von etwa 570 Meter üNN und hat ein Fassungsvermögen von 1.200.000 Kubikmeter. Vom eigentlichen Krafthaus, dem am Seeufer des Unterbeckens gelegenen Kernstück der Anlage, sieht man nur wenig, denn rund Dreiviertel des Bauwerks mit seiner hochtechnischen Ausstattung wie Generatoren, Pumpenturbinen und dem mächtigen Kugelschieber liegt unterirdisch. Wie kommt es nun dazu, dass zwei so abseits gelegene Seen in dieser malerischen Landschaft Strom produzieren können?
So funktioniert das Pumpspeicherwerk:
In Schwachlastzeiten – den im Hinblick auf Stromverbrauch ruhigen Stunden – wird aus dem unteren Becken im Glingetal Wasser in das über 300 Meter höher gelegene Oberbecken auf dem Dahlberg gepumpt. Zwei sehr leistungsstarke Pumpenturbinen schaffen dabei mühelos 44.000 Liter Wasser pro Sekunde den Berg hinauf. Wenn das „Stauziel“ von 570,10 Meter erreicht ist, stehen in luftiger Höhe rund eine Million Kubikmeter Wasser zur Verfügung, oder anders ausgedrückt zur Stromerzeugung bereit. Wenn der Verbrauch von Strom in Haushalten und Gewerbebetrieben auf Spitzenwerte steigt, wird im 40 Meter tiefen „Keller“ des Krafthauses ein Ventil geöffnet und die Wassermassen aus dem Oberbecken strömen durch den 900 Meter langen Druckstollen direkt auf die Pumpenturbinen und bringen diese mit 500 Umdrehungen pro Minute in wenigen Sekunden auf Touren.
Die beiden angekoppelten Generatoren erwachen dabei in weniger als zwei Minuten zu voller Leistungsbereitschaft und erzeugen Strom. Jetzt kann das Pumpspeicherwerk im Glingetal das regionale bzw. überregionale Stromnetz stabilisieren.
Bei dem großen Bauprojekt des Pumpspeicherwerkes verloren bei einem Unfall drei Bauarbeiter ihr Leben. Ein Gedenkstein am Oberbecken erinnert an den tragischen Unfall.
Im Jahr 2019 wurde das Oberbecken umfangreich saniert. Später nach einem Sturm kam es zu umfangreichen Rodungsmaßnahmen in der näheren Umgebung. Aus diesem Grund sind die ursprünglich fünf Cache-Stationen auch nicht mehr alle vorhanden und es mussten einige Änderungen vorgenommen werden. Im Oktober 2022 und April 2025 wurde noch mal einiges aktualisiert, so dass der Cache hoffentlich noch etwas erhalten bleiben kann. Glücklicherweise konnte das Final bis jetzt dort bleiben, wo es schon immer war. Genug der Infos – auf geht’s!
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Station 1:
Mit den Startkoordinaten gelangst du zu zwei Schildern in unmittelbarer Nähe eines Parkplatzes, auf dem du dein Fahrzeug stehen lassen solltest. Die Schatzsuche beginnt direkt hier: Wie viele Schatzkisten mit genau zwei Buchstaben sind auf einem der Schilder zu sehen?
A = _______
Die nächsten Koordinaten lauten:
N 51° 12.((A*187)+1; E 007° 59.(A*125)
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Station 2:
Du kommst nun zu einem Punkt, von dem aus du einen fantastischen Blick über die Umgebung hast. Der Turm, den du in einigen km Entfernung siehst steht übrigens in Wildewiese. Dort gibt es ebenfalls einen Cache mit schöner Aussicht über das Sauerland, den du unter GCXEXD finden kannst.
Das Tor ganz in der Nähe, durch das man ins Vorbecken fahren kann, besteht aus übereinandergelegte Segmente. Wie viele Segmente sind es?
B = _______
Die nächsten Koordinaten lauten:
N 51° 12.(B*140)+3; E 007° 59.(B*120)-13
An dieser Stelle kannst du nun entscheiden, ob du gegen den Uhrzeigersinn rund um das Oberbecken gehen möchtest, oder im Uhrzeigersinn nur ein Viertel des Oberbeckens umkreisen willst. Im Uhrzeigersinn hätte dich früher die Route dieses Caches geführt. Da nun nach den Umbauarbeiten aber eine Station weggefallen ist, ist das nicht mehr wichtig.
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Station 3:
Bei den ersten Bauarbeiten starben drei Bauarbeiter. Ihre Namen sind auf einer Bronzetafel verewigt. Zähle alle Buchstaben der Namen der drei Bauarbeiter.
C = _______
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Final:
Nun hast du alle Stationen erledigt und es geht zum Final. Die Finalkoordinaten lauten:
N 51° 12.(A*B*C)-209; E 007°59.(B*C)+485
Achtung: Das Final ist für Muggel sehr gut einsehbar, auch wenn es zunächst nicht so aussehen mag. Wenn du am Final angelangt bist, sieh dich zunächst einmal um und achte besonders auf die Richtungen, aus denen dich fremde Augen beobachten könnten!
Wir möchten nicht, dass dieser Cache zu einer Tauschbörse für Ü-Ei-Figuren o.ä. wird. Wenn du etwas tauscht, dann bitte auch gleich- oder höherwertiges. Da wir selbst keine Micros mögen, haben wir auch eine entsprechend große Dose ausgelegt, die auch den Tausch etwas größerer Gegenstände zulässt! Manchmal verschwindet der Stift für das Logbuch, bring besser einen eigenen Stift mit.
Hinweis zur Afrikanischen Schweinepest (ASP): Der gesamte Cache befindet sich in der ASP-Sperrzone 1, der sog. Pufferzone. Der Wald darf hier nur auf Wegen betreten werden. Alle Stationen dieses Caches sind auf Wegen zu finden, es muss kein Wald betreten werden. Lediglich das Final muss am Waldesrand gefunden werden. Dafür ist der Wald jedoch max. 3m tief zu betreten! Bitte den Wald nach dem loggen umgehend wieder verlassen und auf den Weg zurückkehren!