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Der Zahlenteufel - Nachtcache Multi-Cache

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RadBalu: Wir sind diese Runde heute ein letztes mal gegangen. Alle Statioen waren noch vorhanden, aber mindestens zwei davon waren wegen fehlender Reflektoren definitiv nicht mehr zu finden. Nur die Not-Station war nicht mehr am Platz (bereits zum zweiten mal gemuggelt).
Die Reflektorstrecke war teilweise ziemlich ausgedünnt und die meisten der noch vorhandenen Reflektoren schon arg verrottet. Alle Achtung, wer da die ganze Strecke noch geschafft hat. [8D]

Wie auch immer, wir haben die Stationen eingesammelt und alle Reflektoren die wir noch finden konnten entfernt.
Der Wald ist wieder frei für neue Ideen.

Für alle auf der Watchliste, die "noch eine Rechnung offen" haben hier die Lösungen:

Station 1: N52° 14.520 E7° 34.717, A=9 (Quersumme von 12321)
Station 2: N52° 14.815 E7° 34.880, B=6 (Quersumme von 1986)
Steinsäule: N52° 14.949 E7° 34.951, G=7 (Quersumme von 1996), H=3
Station 3: N52° 15.181 E7° 34.803, C=6 (Quersumme von 15)
Station 4: N52° 15.049 E7° 34.309, D=7
Station 5: N52° 14.755 E7° 34.232, E=5 (für Finalberechnung nicht notwendig)
Station 6: N52° 14.556 E7° 34.535, F=7 (16+31+53+987+136+32768=33991, Quersumme=25, dann 7)
Final: N52° 14.414 E7° 34.688

Danke für all die schönen Logs hier und auch im Logbuch, das wir uns jetzt daheim in aller Ruhe durchlesen können. [8D]

Gruß [font=Comic Sans MS]Team [b][red]RadBalu[/red][/b]

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Hidden : 6/2/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Der Zahlenteufel
Nachtcache



Dieser Nachtcache basiert auf dem Buch "Der Zahlenteufel" von Hans Magnus Enzensberger, ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben.

Für diesen Cache wurde der Inhalt allerdings ein wenig geändert.

Die Idee und alles Material wie Dosen, Petlinge und Reflektoren sind ein Geburtstagsgeschenk von meinen (großen) Kindern. Danke dafür!


Robert hatte es schon lange satt, zu trämen. Er sagte sich: Dabei bin doch nur ich immer der Dumme. Denn im Traum wurde er des Öfteren von einem riesigen unappetitlichen Fisch verschluckt oder er rutschte auf einer endlosen Rutsche in die Tiefe. Mit solchen oder ähnlichen Träumen wurde Robert nachts übel mitgespielt. Er war ziemlich schlecht auf seine Träume zu sprechen, bis eines Tages der Zahlenteufel erschien.
Er träumte von einer Wiese, dessen Gräser weit in den Himmel reichten. Er sah sich um und erblickte direkt vor sich einen ziemlich alten, ziemlich kleinen Herrn, ungefähr so groß wie eine Heuschrecke, der auf einem Sauerampferblatt wippte und ihn aus seinen glimmrigen Augen ansah.
- Wer bist denn du? Fragte Robert.
- Ich bin der Zahlenteufel!
Aber Robert hatte keine Lust, sich von einem solchen Zwerg etwas gefallen zu lassen.
- Erstens, sagte er, gibt es gar keinen Zahlenteufel.
- So? Warum redest du dann mit mir, wenn es mich überhaupt nicht gibt?
- Und zweitens hasse ich alles, was mit Mathematik zu tun Hat!
Die beiden diskutierten noch ein wenig weiter und schließlich sagte Robert:
- Du willst mich bloß rumkriegen. Ich trau dir nicht. Wenn du mich auch noch im Traum mit Hausaufgaben plagst, dann schreie ich. Das ist Kindesmisshandlung!
- Wenn ich gewusst hätte, sagte der Zahlenteufel, dass du ein solcher Angsthase bist, dann wäre ich erst gar nicht gekommen. Schließlich will ich mich nur ein wenig unterhalten. Nachts habe ich nämlich meistens frei, und da dachte ich mir: Schau mal bei Robert vorbei!

In dieser Nacht begann für Robert das Abenteuer mit dem Zahlenteufel. Der Zahlenteufel erschien ihm Nacht für Nacht im Traum und sie diskutierten über die Mathematik...

Dieser Nachtcache umfasst 6 Nächte bzw. Stationen plus Final, und ist ca. 4,5km lang. Parken könnt ihr bei den oben angegebenen Startkoordinaten.
Der Weg ist durch weiße Reflektoren gekennzeichnet, Stationen sind durch rote und orange Reflektoren markiert, der Zahlenteufel markiert das Final.
Immer wenn eine Quersumme gefragt ist, so muss solange die Quersumme gebildet werden, bis eine einstellige Zahl übrigbleibt.
Am besten ihr nehmt euch für unterwegs etwas zum Schreiben mit, ein Taschenrechner wäre auch nicht schlecht. Je nach Witterung und Vegetation können die Difficulty- und die Terrainwertung auch etwas höher oder niedriger ausfallen. Festes Schuhwerk ist auf jeden Fall erforderlich. Nach Regenfällen kann es auch matschig bzw. sumpfig werden. Gummistiefel sind dann empfehlenswert.

Die erste Nacht

- Das Teuflische an den Zahlen ist, sagte der Zahlenteufel, dass sie so einfach sind. Im Grunde brauchst du nicht einmal einen Taschenrechner dazu. Du brauchst, um damit anzufangen, nur eins: die Eins. Mit der kannst du fast alles machen. Wenn dir zum Beispiel große Zahlen Angst machen, sagen wir mal, Fünfmillionensiebenhundertdreiundzwanzigtausendachthundertzwölf, dann fang es einfach so an:

1 + 1 +
1 + 1 + 1 +
1 + 1 + 1 + 1 +

Und so weiter, so lange, bis du bei Fünfmillionenundsoweiter angekommen bist. Er schrieb mit seinem Spazierstock lauter rote Einsen auf den Himmel.
- Stopp! Hör auf, rief Robert. Da wird einem ja ganz schlecht.
- Naja, sagte der Alte und wischte mit einer Hand lässig den Himmel leer, bis alle Einsen verschwunden waren. Natürlich wäre es praktischer, wir würden uns etwas Besseres einfallen lassen als immer nur 1 + 1 + 1 + 1 … Aus diesem Grund habe ich ja all die andern Ziffern erfunden.
- Du? Du willst die Ziffern erfunden haben? Entschuldige, aber das nehme ich dir nicht ab.
- Hm, sagte der Alte, ich oder ein paar andere. Ist doch egal, wer es war. Warum bist du nur so misstrauisch? Wenn du willst, mache ich dir gerne vor, wie man alle anderen Ziffern aus lauter Einsen macht.
- Und wie soll das gehen?

Die zweite Nacht

- Also eine Zahl fehlt uns bis jetzt noch, sagte der Zahlenteufel.
- Die Null, antwortete Robert. Warum war sie bis jetzt nicht dabei?
- Weil die Null die letzte Ziffer ist, auf die die Menschen gekommen sind. Das ist auch kein Wunder, die Null ist nämlich die raffinierteste Zahl von allen. Schau mal!
Er fing wieder an, mit seinem Spazierstock etwas an den Himmel zu schreiben:

M C M

- Das kenn ich doch, rief Robert. Das sind diese altmodischen Zahlen, die man manchmal auf dem Friedhof findet.
- Die stammen von den alten Römern. Die Armen hatten es nicht leicht. Ihre Zahlen sind schwer zu entziffern. Kannst du solche Zahlen lesen?
- Nein, sagte Robert.
- Eben. Und weißt du warum? Weil die Römer keine Null hatten. Die armen Römer haben auch geglaubt, sie bräuchten keine Null. Sie konnten nicht einfach 555 hinschreiben, sondern mussten sich mit ihren M und C und L und X und V herumquälen. Aber wenn du 555 hinschreibst, ist die letzte Fünf genau fünf wert und mehr nicht; die zweitletzte Fünf schon zehnmal mehr, nämlich fünfzig; und die Fünf ganz vorn ist hundertmal soviel wert wie die letzte, nämlich fünfhundert. Und warum? Weil sie nach vorn gerutscht ist. Dagegen die Fünfer der alten Römer, die waren und blieben immer nur Fünfer.

Die dritte Nacht

- Aufstehen, Robert, sagte der Zahlenteufel. Heute geht’s ans Dividieren!
- Muss das sein? fragte Robert. Teilen kann ich sowieso nicht leiden.
- Warum nicht?
- Schau doch, wenn’s um Plus oder Minus geht oder ums Malnehmen, dann geht jede Rechnung auf. Nur beim Teilen nicht. Da bleibt oft irgendein Rest übrig. Das finde ich lästig.
- Wann ein Rest übrig bleibt und wann nicht, erklärte der Zahlenteufel, ist der springende Punkt. Manchen Zahlen sieht man es doch an der Nasenspitze an, dass man sie teilen kann, ohne dass ein Rest bleibt.
- Klar, sagte Robert. Bei den geraden Zahlen geht es immer glatt auf, wenn man sie durch zwei teilt. Kein Problem! Und genauso leicht lassen sich die Zahlen aus dem Dreier-Einmaleins teilen. Das geht genauso wie beim Multiplizieren, nur umgekehrt:

3 x 5 = 15 also ist 15 : 3 = 5

- Dazu brauche ich keinen Zahlenteufel, das kann ich auch allein.
- Neunzehn, murmelte er. Probier’s mal mit 19. Versuch sie in gleich große Teile zu teilen, aber so, dass nichts übrig bleibt.
Robert überlegte.
- Das geht nur auf eine Weise, sagte er endlich. Ich teile sie in neunzehn gleiche Teile.
- Das zählt nicht, erwiderte der Zahlenteufel. Du musst wissen, es gibt da diese hundsgewöhnlichen Zahlen, die sich teilen lassen, und dann gibt es die anderen, bei denen das nicht geht. Die sind mir lieber. Weißt du warum? Weil sie prima sind. Das sind zum Beispiel 2, 3, 5 und so weiter. Das Schöne an den prima Zahlen ist, sagte er, kein Mensch weiß von vornherein, wie es weitergeht mit den prima Zahlen. Der Witz ist nämlich der: Man sieht den Zahlen nicht an, ob sie prima sind oder nicht. Kein Mensch kann das vorher wissen, man muss es ausprobieren.
- Wie denn?

Die vierte Nacht

- Manche Zahlen führen sich hinter dem Komma recht eigenartig auf, sagte der Zahlenteufel zu Robert. Soll ich dir zeigen, wie?
- Bitte! Alles ist besser als das Dividieren von letzter Nacht, stöhnte Robert.
- Keine Sorge. Du brauchst heute nur in deinen Taschenrechner einzutippen!
Dabei erschien genau vor Robert ein riesengroßer Taschenrechner: ein pelziges, flauschiges Möbel, so lang wie ein Bett oder wie ein Sofa.
- So! Und nun tipp ein: Sieben durch elf.
Robert lies sich das nicht zweimal sagen.

7 : 11 = 0,6363636363...

- Was ist denn da los? rief er. Immer 63, und dann noch mal 63 und noch mal 63. Vermutlich geht das immer so weiter.
- Tja, das sind schon ganz phantastische Geschöpfe, die Zahlen. Im Grunde, weißt du, gibt es gar keine gewöhnlichen Zahlen. Jede von ihnen hat ihre eigene Nase, ihre eigenen Geheimnisse. Man kommt ihnen nie ganz auf die Schliche. Aber es gibt viele Zahlen, die sich noch weit bockiger aufführen als diese und hinter dem Komma völlig verrückt spielen. Das sind die unvernünftigen Zahlen. Die heißen so, weil sie sich nicht an die Spielregeln halten. Wenn du noch einen Moment lang Lust und Zeit hast, zeige ich dir, wie sie es treiben.
- Na klar, sagte er.
- Du erinnerst dich doch, wie das Hopsen (potenzieren) geht?
- Sicher, wenn ich die Drei hopsen lasse, gibt es:

3 x 3 = 9

- Und jetzt machen wir dasselbe, nur umgekehrt. Wir hopsen sozusagen rückwärts. Ich sage 16, und du hopst zurück.
- Vier, sagte Robert. Das liegt auf der Hand.
- Dann musst du dir nur noch merken, wie dieser Trick heißt. Man sagt nicht: rückwärts hopsen, man sagt: einen Rettich ziehen. So, wie wenn du eine Wurzel aus dem Boden ziehst. Also: Rettich aus hundert ist zehn, Rettich aus zehntausend ist hundert. Und was ist der Rettich aus 5929?
- Du spinnst ja, schrie Robert.
- Benutz doch deinen Taschenrechner, sagte der Zahlenteufel.
Robert probierte es, und sofort erschien die Lösung auf der Sofalehne: 77
- Wunderbar. Aber jetzt kommt’s! Berechne mit dem Taschenrechner bitte den Rettich aus 2, aber halte dich gut fest!
Robert tippte und las:

1,41421356237309...

- Entsetzlich, sagte er. Das gibt ja überhaupt keinen Sinn. Der reinste Zahlensalat. Ich blicke nicht mehr durch.
- Niemand blickt da durch, mein lieber Robert. Das ist es ja. Der Rettich aus zwei ist eben eine unvernünftige Zahl.

Die fünfte Nacht

Robert hatte Grippe und musste im Bett bleiben. Da tauchte der Zahlenteufel auf:
- Ich wollte dir einen Krankenbesuch machen. Also dachte ich, wir machen uns einen ruhigen Abend, ohne große Tricks. Damit es uns nicht langweilig wird, habe ich ein paar Zahlen herbestellt. Du weißt ja, ohne die kann ich nicht leben. Aber keine Sorge, sie sind ganz harmlos, sagte der Zahlenteufel.
- Das behauptest du immer, meinte Robert.
Es klopfte an der Tür und der Zahlenteufel rief: „Herein“. Sofort kamen sie hereinmarschiert, und zwar dermaßen viele auf einmal, dass Roberts Schlafzimmer im Nu überfüllt war. Er wunderte sich, wie viele Leute zwischen Tür und Bett Platz hatten.
- ACHTUNG! Erste Folge angetreten!
Sofort stellten sie sich mit dem Rücken zur Wand in einer langen Reihe auf, die Eins zuerst und alle andern neben ihr.

1 2 3 4 5 6 7 ...

- Zweite Folge, angetreten! rief er, und sofort kamen neue Zahlen herangeströmt, bis sie endlich in der richtigen Reihenfolge standen:

1 3 5 7 9 11 13 ...

- Alle mal herhören! Die Folge drei, vier, fünf, und sechs, angetreten! Beeilung bitte!
Robert riss die Augen auf, die ihm schon zufallen wollten und er sah sechs verschiedene Sorten von Zahlen in weißen, roten, grünen, blauen, gelben und schwarzen Trikots ordentlich hintereinander aufgereiht in seinem endlos gedehnten Schlafzimmer stehen...

Die sechste Nacht

Eines Nachts schlief Robert wieder einmal so fest und traumlos, dass er gar nicht merkte, wie jemand laut gegen seine Tür hämmerte.
- Robert! Robert!
Es dauerte eine ganze Weile, bis er aufwachte. Er fuhr aus dem Bett und machte auf. Es war der Zahlenteufel.
- Da bist du ja endlich, sagte Robert. Ich habe dich schon vermisst.
- Schnell, sagte der Alte. Komm mit! Ich habe eine Einladung für dich...

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 4: Zhg mhe Yüpxr Mjvfpura Fgng.5 haq 6 nz Ubpufvgm yvaxf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)