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Haster Mühle (m-bergs Vorgarten-Cache) Multi-Cache

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wollsky: Beenden wir dieses Kapitel Cache-Geschichte und schlagen ein neues auf!

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Hidden : 6/4/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Feierabendmulti mit 1,3km Länge. Bei 5 Stationen aber nicht zu wenig Zeit einplanen. Taschenspiegel mitnehmen. Lupe und/oder Lampe könnten helfen!

In früheren Zeiten trieb die Nette mindestens sechs Mühlen an. Heute existieren davon nur noch drei: Knollmeyers Mühle (spätestens seit Herbst 2008 allen Cachern der näheren und weiteren Umgebung bekannt), die Nackte Mühle am Östringer Weg (siehe auch GC1BPJ0) sowie die Haster Mühle an der Bramscher Straße.

Ursprünglich gehörte die Haster Mühle zu einem Meierhof, der in sächsisch-fränkischer Zeit gegründet sein und auch der Absicherung des Überganges über die Nette gedient haben dürfte. Nach Gründung des Zisterzienserinnenklosters „St. Maria zu Harst“ 1230 gehörte die Mühle zum Kloster und verblieb auch nach Verlegung des Klosters nach Rulle um 1245 in dessen Besitz bis zur Aufhebung des Klosters im Jahr 1803 (Reichsdeputationshauptschluss: Säkularisierung kirchlicher und klösterlicher Territorien und Besitztümer).

Danach hat die Mühle verschiedenen Pächtern und Besitzern zu unterschiedlichen Zwecken gedient.

Seit 1828 befand sich die Haster Mühle etwa in Besitz des Fabrikanten von Gülich, der hier Tuche und Stoffe für das Militär herstellte. Da die Wasserkraft der Nette nicht ausreichte, wurde zusätzlich eine 14PS-Dampfmaschine installiert.

1905 wurde von Wasserrädern auf einen Turbinenbetrieb umgestellt. 1907 gelangte die Mühle in den Besitz der Alfelder Familie Kirk (eine Nebenstraße heißt heute noch Kirkswerg). Die Mühle besaß zu dieser Zeit drei Schrotgänge und drei Walzenstühle, später kam noch eine Haferquetsche hinzu. Die Familie nannte ihre Mühle liebevoll „Schloss Murmeljan“. Die heute noch existierenden Gebäude entstanden 1909. Am 18.August 1942 richtete eine britische Sprengbombe schwere Schäden an, der Betrieb ging aber weiter. Vor der Währungsreform konnten hier Bucheckern gegen Öl getauscht werden. Mit dem Bau der Hansastraße 1967/68 wurden die zur Mühle gehörenden landwirtschaftlichen Gebäude abgerissen. Ende 1971 stellte die Haster Mühle ihren Mahlbetrieb ein, die Mahlgänge und übrige Mühlentechnik blieben allerdings erhalten.

Der heutige Vertrieb von Wein setzt eine seit dem 18.Jahrhundert bestehende Tradition fort. Bereits zu Mösers Zeiten gab es hier eine viel und gern besuchte Weinstube, in der ortsansässige Gelehrte und Honoratioren verkehrten und sich unter anderem beim Billardspiel vergnügten. Unter dem Vorwand, der Wein sei für das Kloster bestimmt, wurde versucht, die Zahlung der Akzise an die Stadt zu umgehen.

Ab 1928 endete hier die Straßenbahnlinie 2 und bis 1960 schallte hier des Schaffners Ruf: „Haster Mühle, Endstation!“ Bis heute gibt die Mühle dem Kreuzungsbereich der Bramscher Straße (denn nur sie überquert die Kreuzung!) sowie der insgesamt fünf weiteren dort abgehenden Straßen ihren Namen.

Wer mit dem Bus kommt, hört heute eine freundliche Damen-Stimme die Haltestelle ansagen, die - natürlich! - immer noch so heißt.

Der Start (und Parkplatz für's Cachemobil) ist die Gedenkstätte für das Osnabrücker Infantrie-Regiment 37 und seiner Töchterregimenter.
Es stammt vom Bildhauer Joseph Krautwald und wurde am 15.Juni 1958 eingeweiht. Jedes Jahr am Volkstrauertag wird auch dort der Gefallenen gedacht.
(Quelle: Wido Spratte, Osnabrück - Haste, Verlag H. Th. Wenner 1993 S. 13ff, 38ff, 146f)

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 1: Gvrsfgneg. Trug va qra Eüpxra. Fgngvba 2: trug hagre qvr Unhg Fgngvba 3: trug tnam anu qena Fgngvba 4: süueg avpug haq qbpu jrvgre Fgngvba 5: Xbcs ubpu Svany: oeüfgr qvpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)