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Burg Normannstein Traditional Cache

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Gate to Black the Forest: Ende

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Hidden : 6/9/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein kleiner Drive Inn! Mit schöner Aussicht, Parkplatz und guten Essen! Die Strasse ist in sehr guten Zustand (neu) aber nicht besonders breit!

Burg Normannstein


Die romanische Burg wurde wahrscheinlich ab dem 9. Jahrhundert errichtet, um einen Abschnitt des Werratals zu kontrollieren. Zunächst befand sich hier eine Warte, die aus dem heute noch bestehenden Rundturm sowie einer Ummauerung bestand. Um 1200 wurde die Burg dann vom Adelsgeschlecht der Ritter zu Treffurt zur Burg umgebaut. Dabei entstanden die beiden viereckigen Türme, der Torbau und der Knappenbau. Dazu kam später noch eine Vorburg, die wiederum durch eine Ringmauer geschützt wurde. Alle Gebäude bestehen aus Muschelkalk-Steinen. Nördlich der Burg wurde ein tiefer Halsgraben ausgeschachtet, um Angriffen vorzubeugen. Die Treffurter Ritter nutzten die Burg als Wohnsitz. Sie standen im Dienste der Landgrafen von Thüringen aus Eisenach und verwalteten die Dörfer der Umgebung. Nach dem Untergang der Landgrafschaft Anfang des 14. Jahrhunderts wurden sie zu Raubrittern und plünderten immer wieder Dörfer im thüringisch-hessischen Grenzgebiet, was zu einer Belagerung von Stadt und Burg durch den Erzbischof von Mainz sowie die Fürsten Thüringens und Hessens führte. 1333 mussten die Ritter daraufhin die Burg verlassen, kehrten aber bald wieder zurück, was zur erneuten Belagerung führte, die 1336 mit dem endgültigen Auszug der Ritter endete. Ihr Besitz wurde zwischen Mainz, Thüringern und Hessen aufgeteilt. Diese entsendeten ihre Amtsleute, die fortan auf der Burg wohnten und die Besitzungen verwalteten. 1417 wurde der Kapellenbau ergänzt. Im ausgehenden Mittelalter verließen die Amtsleute die unnütz gewordene Burg und verwalteten fortan die Besitztümer aus dem Hessischen, dem Sächsischen und dem Mainzer Hof in der Altstadt von Treffurt. Daraufhin verkam die Burg zum Steinbruch der Treffurter Bürger und verfiel. Erst jetzt tauchte der Name „Normannstein“ für die Burg zum ersten Mal auf. 1894 kaufte Gustav Döring die Burgruine und errichtete im Kapellengebäude eine Gaststätte und die Burg wurde zu einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer. Zwischen 1921 und 1933 wurde die Burg mehrfach für Großveranstaltungen des Bundes Neudeutschland genutzt; 1924 spalteten sich hier die Normannsteiner vom Bund Neudeutschland ab. 1971 musste die Gaststätte schließen, vor allem weil sie zu nah an der innerdeutschen Grenze lag und somit nur umständlich mit Sondergenehmigung besucht werden durfte. 1975 begann die Nutzung durch den Jugendklub der Stadt Treffurt. Er führte an der Burg kleinere Instandhaltungsarbeiten durch, wodurch die Burg nicht dem Verfall preisgegeben wurde. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Burg zwischen 1995 und 2006 umfassend saniert und dient heute als Museum. Im großen Viereckturm ist die Ausstellung „Werraburgen über Werrafurten“ untergebracht, die sich mit den zahlreichen Burgen im Werratal beschäftigt. Die Burg befindet sich im Besitz der Stadt Treffurt. 2008 wurde das Restaurant auf der Burg wiedereröffnet.


Burg Normannstein - Stadt Treffurt
Burg Normannstein - Wikipedia

Additional Hints (Decrypt)

Jhemrymjret!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)