"Die Uhlen" in den Süchtelner Höhen Traditional Cache
environmental_cacher: Da hier offensichtlich keine Wartung durchgeführt wird und keine Rückmeldung kam, archiviere ich jetzt das Listing.
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Diese archivierten Listings werden nicht aus dem Archiv geholt. Wenn dieser Platz weiter genutzt werden soll, muss ein neues Listing erstellt werden.
Bitte entferne den noch vorhandenen Geomüll.
Viele Grüße
environmental_cacher
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"Die Uhlen" in den Süchtelner Höhen
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Dieser Cache lässt sich wunderbar bei einer Radtour oder einem Spaziergang durch die wunderschönen Süchtelner Höhen aufstöbern.
Es handelt sich um keinen Drive-In-Cache. Ein bischen Querfeldein muss schon sein.
Die „Uhlen“ in den Süchtelner Höhen
Nur wenige Waldgebiete in unserer Region weisen in den alten Buchenformationen und den zahlreichen Erdwällen beredtere Zeugnisse ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer historischen Nutzung auf als die Süchtelner Höhen. Seit dem Mittelalter gehörte der größte Teil des Waldes zu einer kirchlichen Grundherrschaft, die später von den Erben der umliegenden Lehenshöfe genutzt werden durfte. Diese Buchenwälder sind noch heute in weiten Teilen von Erdwällen wie etwa Landwehrwälle als "Grenzbefestigungen" aus dem Mittelalter eingefasst. Den meisten Erholungssuchenden bieten diese Wälle aber auch die alten Buchen die gewohnte Kulisse beim Spaziergang oder Joggen über diesen vielfältig bewaldeten Höhenrücken. Nur wenigen, meist auswärtigen Besuchern fällt auf, dass die Buchen, die Hauptbaumart in diesem Gebiet, in einigen Parzellen anders aussehen, als in den meisten deutschen Wäldern.
Viele Bäume weisen ca. einen Meter über dem Boden seltsame Verdickungen auf, ehe sich der Stamm dann wie gewohnt glatt nach oben ins Blätterdach streckt. Andere Bäume treiben in enger Gruppe stehend wie aus einem Wurzelteller oder einem Urbaum in die Höhe. Einigen älteren Einwohnern dieser Gegend sind diese Waldgebiete noch als die alten „Uhlen“ bekannt, über Generationen in zwei bis drei Metern Höhe immer wieder geschnittene Buchen, die nun als Baumriesen auseinander zu brechen drohen, da der Schnitt seit etwa fünfzig Jahren unterblieben ist.
Seit Jahrhunderten führten die Waldbauern hier die traditionelle Niederwaldbewirtschaftung der Buchen durch. In relativ kurzen Abständen von bis zu acht Jahren wurden die dann dicksten, etwa armdicken Austriebe („Remmele“) geschlagen und als Brandholz, Bohnenstangen, Erbsenreiser oder Schanzen genutzt. Die dünneren Austriebe mussten gleichzeitig als Absenker auf dem Boden verankert werden, wo sie nach einiger Zeit Wurzeln schlugen und so für nachwachsende Bäume sorgten. Die Methode der Waldvermehrung, das Lemmen, war für alle, die Holz einschlagen wollten Pflicht.
Neben diesen durch Wälle eingefassten Buchenkampen mit Bäumen, die aus etwa ein Meter hohen Stöcken immer wieder austrieben, gibt es seit Jahrhunderten auch sogenannte Kopfbuchen deren Triebe in etwa 2 bis 3 Metern Höhe geschnitten wurden, weil Weidevieh unter diesen Bäumen graste, die jungen Triebe aber nicht verbeißen durfte. So entstanden in zwischen mächtige Baumriesen, wie die „Uhlen“ in den Süchtelner Höhen. Vermutlich hat das häufige Vorkommen von Eulen in den dichten Kronen der Kopfbuchen diesen Bäumen den Namen eingebracht.
Die Cachesuche führt euch in eines dieser urigen, für die Süchtelner Höhen so bezeichnenden Waldgebiete.
Additional Hints
(Decrypt)
Na qrf Unatrf Xhccr hagrefhpur qvr qvpxfgr Ohpur
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